Orthopädische Gelenk-Klinik

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postmenopausal

Seniorin mit Blume in der Hand Die Postmenopause ist die letzte Phase der Wechseljahre. © SHOTPRIME STUDIO, Adobe

Der Begriff postmenopausal bezieht sich auf die letzte Phase der Wechseljahre einer Frau, die Postmenopause. Sie beginnt zwölf Monate nach der letzten Monatsblutung, der sogenannten Menopause (altgriech. men "Monat", pausis "Ende"). Genau lässt sich der Zeitpunkt der letzten Regelblutung nur rückwirkend bestimmen, wenn ein Jahr lang keine Monatsblutung mehr erfolgt ist. Im Durchschnitt sind Frauen bei ihrer letzten Monatsblutung etwa 50 Jahre alt. In der Postmenopause erreicht die Östrogenproduktion der Eierstöcke ihren Tiefstand, um schließlich ganz aufzuhören. Durch den Mangel an Östrogen sind die Frauen nicht mehr fruchtbar. Außerdem kommt es häufig zu einem Verlust an Knochendichte und der Entwicklung einer Osteoporose. Auch die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes steigt durch den Östrogenmangel an.

Die anderen drei Phasen der Wechseljahre liegen vor der Postmenopause. Die Wechseljahre starten mit der Prämenopause (lat. prae "vor"), in der der Körper die Produktion der Geschlechtshormone allmählich reduziert. Meist zeigen sich erste Unregelmäßigkeiten des Monatszyklus. Ein bis zwei Jahre vor der letzten Blutung und die zwölf Monate danach werden Perimenopause (griech. peri "um herum") genannt. Diese "heiße" Phase um die letzte Regelblutung entsteht durch den weiteren starken Abfall der Östrogene, wodurch es zu den typischen Wechseljahrsbeschwerden kommt (Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, trockene Haut und mehr). Nach etwa drei Jahren Perimenopause hat sich der Körper auf die veränderten Hormone eingestellt, und die Postmenopause (lat. post "nach") beginnt. Hitzewallungen und andere Wechseljahrsbeschwerden werden dann immer weniger, und die Frau ist unfruchtbar. Die Postmenopause dauert bis an das Lebensende der Frau an.

Die Übergänge zwischen den vier Phasen sind fließend. Manchmal flackert die Aktivität der Eierstöcke wieder auf und sie produzieren wieder mehr Östrogene. Dann wechseln sich die Phasen ab. Auch die Dauer der Wechseljahre variiert. Bei manchen Frauen ist der Hormonhaushalt innerhalb weniger Monate umgebaut. In den meisten Fällen braucht es dafür aber wie beschrieben mehrere Jahre.

Operation bei Hüftkopfnekrose

Anbohrung des Hüftkopfes bei Hüftkopfnekrose Im Frühstadium der Hüftkopfnekrose hat sich die Anbohrung (Core Dekompression) des Femurkopfes als Behandlungsoption bewährt. © Gelenk-Klinik

Die konservative Therapie der avaskulären Hüftkopfnekrose (Absterben des Hüftkopfes aufgrund einer Minderversorgung mit Nährstoffen) bringt häufig keine guten Ergebnisse. Patienten mit avaskulärer Nekrose (AVN) des Hüftgelenks leiden weiterhin unter starken Einschränkungen und Hüftschmerzen.

Im Vergleich zu den konservativen Therapien zeigt die operative Therapie der avaskulären Nekrose im Hüftgelenk eine deutliche krankheitsverzögernde oder heilende Wirkung. Für die Entscheidung, welche Operation bei der Hüftkopfnekrose aussichtsreich ist, ist es notwendig, den Einbruch des Hüftkopfes zu erkennen (ARCO-Klassifikation: Übergang Stadium II zu Stadium III).

Osteoporose: Symptome, Ursachen, Therapie

Vergleich gesunder Knochen und Knochen mit Osteoporose Bei einem gesunden Knochen ist die Knochenstruktur wesentlich dichter und stabiler als bei einem Knochen mit Osteoporose. © Gelenk-Klinik

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, bei der die Knochenmasse abnimmt und die Knochensubstanz porös wird. Osteoporose verringert die Knochendichte und -festigkeit. Dadurch werden die Knochen spröde und instabil.

Der Oberschenkelhals und die Wirbelkörper sind häufig von osteoporotischen Knochenbrüchen betroffen.

Frauen ab der Menopause haben aufgrund des veränderten Hormonhaushalts ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Aber auch eine Mangelernährung und zu wenig Sonnenlicht begünstigen eine Osteoporose.

Daher können eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und Sonnenlicht den Verlauf der Osteoporose günstig beeinflussen.

Hüftkopfnekrose: Absterben des Knochens im Hüftgelenk

Einbruch des Oberschenkelkopfes aufgrund der Nekrose Eine Minderdurchblutung des Hüftkopfes ist ursächlich für die Entstehung einer Hüftkopfnekrose. © Gelenk-Klinik

Als Hüftkopfnekrose (Femurkopfnekrose) bezeichnet man ein Absterben des lebenden Knochengewebes im Hüftgelenk. Aufgrund einer Minderdurchblutung demineralisiert der Hüftknochen und verliert seine Stabilität. Betroffene verspüren bei Belastung Schmerzen in der Leiste, die vor allem bei einer Innenrotation des Beines auftreten. In späteren Stadien treten die Schmerzen auch in Ruhe auf.

Die Hüftkopfnekrose des Erwachsenen scheint eine der typischen Zivilisationskrankheiten zu sein. Vergleichbar einem Herzinfarkt sind auch beim Hüftinfarkt Risikofaktoren wie Rauchen, zu hohe Blutfettwerte und übermäßiger Alkoholkonsum ursächlich. Daher erkranken pro Jahr mehrere tausend Menschen in Deutschland an einer Hüftkopfnekrose. Sie tritt vorrangig bei Patienten zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Der absterbende Hüftkopf vermindert die Lebensqualität der Betroffenen massiv. In 30–70 % der Fälle tritt eine beidseitige Hüftkopfnekrose auf. Wird nicht frühzeitig stadiengerecht therapiert, entstehen irreparable Schäden am Hüftgelenk, die zu einer beschleunigten Arthrose im Hüftgelenk führen, obwohl der Knorpel selbst gar nicht direkt von der Durchblutungsstörung betroffen ist.

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