Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 791170
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Diabetes

Diabetes, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, beschreibt eine krankhafte Störung des Zuckerstoffwechsels im Körper. Der Blutzuckerspiegel im Blut ist bei den Betroffenen dauerhaft erhöht, die Körperzellen dagegen leiden unter Zucker- und damit Energiemangel. Ursache kann eine mangelhafte Produktion des Hormons Insulin sein (Diabetes Typ 1) oder bei Diabetes Typ 2 eine meist im Alter auftretenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Hormon (Insulinresistenz). Zu den Folgen einer Diabetes-Erkrankung zählen Netzhaut- und Nierenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und Wundheilungsstörungen. Diabetiker werden mit einer Insulintherapie mit Tabletten oder Injektionen behandelt. Unterstützend helfen eine Ernährungsumstellung sowie regelmäßige sportliche Aktivität.

Fersenschmerzen bei Älteren: Ursachen, Symptome, Therapie

Gichttophi (Gichtballen) im Großzehengrundgelenk Sehr häufig ist das Großzehengrundgelenk von Gicht betroffen. Harnsäurekristalle lagern sich in Gelenknähe ab und führen zu entzündlichen Veränderungen, Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. © Gelenk-Klinik

Fersenschmerzen bei älteren Patienten sind häufig. Im Alter verringern sich die Elastizität und Belastbarkeit von Bändern und Sehnen im Fuß. Die muskuläre Spannung im Fuß und in den Fußgewölben lässt nach, wodurch ältere Menschen nicht selten einen Knick-Senkfuß entwickeln oder sich bereits bestehende Fehlstellungen immer deutlicher ausprägen. Das Fettpolster an der Ferse wird ebenfalls kleiner.

Morton Neurom: Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen) behandeln

Das Morton Neurom kann manuell durch den sog. Mulders Click untersucht werden. Dabei ertastet der Arzt das Morton Neurom zwischen den Zehenstrahlen. Das Morton Neurom ist eine schmerzhafte, entzündliche Verdickung eines Mittelfußnerven. Das sog. Mulder-Zeichen, das sich beim Ertasten der Fußsohle durch ein Klicken äußert, hilft dem Arzt bei der Diagnose des Morton Neuroms. © Gelenk-Klinik

Hauptauslöser von chronischen Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) ist das sogenannte Morton Neurom oder die Morton Neuralgie. Das Morton Neurom ist die häufigste Mittelfußerkrankung bei Frauen. Aber auch Männer – vor allem Laufsportler – sind recht häufig von einer Metatarsalgie betroffen. Viele Patienten mit Morton Neurom können sich durch eine Änderung ihrer Gewohnheiten selbst helfen. Die exakte Diagnose durch orthopädische Fußspezialisten der Gelenk-Klinik ist wichtig, um die Fußschmerzen und Einschränkungen der Betroffenen zu lindern.

Osteoporose: Symptome, Ursachen, Behandlung

4 Stadien der Osteoporose 4 Stadien der Osteoporose: Der Kalziumgehalt im Knochen verringert sich, die Knochendichte nimmt ab und der Knochen wird spröde. Im Endstadium bricht der Knochen sehr leicht. © crevis, Fotolia

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des Knochens, die häufig im Alter auftritt. Sie führt dazu, dass die Knochenmasse abnimmt und der Knochen anfälliger für Brüche (Frakturen) wird. Auch die Knochenstruktur verändert sich. Durch die geringere Tragfähigkeit des Knochens kommt es zu einer Instabilität des Skeletts. Die Krankheit tritt bei Frauen meist postmenopausal (nach den Wechseljahren) auf. Daher liegt das Risiko, an einer Osteoporose zu erkranken, für Frauen ab 50 Jahren mit ca. 24 % deutlich höher als bei Männern, die nur zu etwa 6 % betroffen sind.

Arthrose des Daumensattelgelenks (Rhizarthrose) und der Finger (Heberdenarthrose)

Anatomie der Hand Die Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose) entsteht im Carpometacarpalgelenk zwischen dem großen Vieleckbein und dem Mittelhandknochen des Daumens, hier schwarz umkreist. Die Fingerarthrose (Heberdenarthrose) entsteht an allen anderen Fingergelenken der Hand. © bilderzwerg / fotolia

Fingerarthrose oder Daumensattelgelenksarthrose trifft Frauen 10-fach häufiger als Männer. Schwerarbeiter sind seltener betroffen als Menschen, die ihre Finger lediglich mittelschwer belasten. Bei rechtzeitiger Diagnose stehen wirksame Behandlungsmöglichkeiten für die Daumensattelgelenksarthrose und die Fingerarthrose zur Verfügung.

Schleimbeutelentzündung der Schulter (Bursitis subacromialis)

Anatomie der Schulter und Lage des Schleimbeutels Der subacromiale Schleimbeutel zwischen dem Oberarmkopf unter dem Schulterdach ist der größte Schleimbeutel im menschlichen Körper. Verletzungen mit Einblutung in den Schleimbeutel, Überlastung oder zu hohe Reibung, z. B. durch Verkalkung benachbarter Gewebe, können zu einer schmerzhaften Schleimbeutelentzündung (Schulterbursitis) führen. © bilderzwerg / fotolia

Die Schleimbeutelentzündung der Schulter ist eine der häufigsten Ursachen für akute Schulterschmerzen. Bei der akuten Bursitis subacromialis (lat. bursa = Schleimbeutel) ist der Schleimbeutel unter einem Knochen des Schulterdachs (Akromion) betroffen. Meist geht eine mechanische Überbelastung der Schleimbeutelentzündung voran, zum Beispiel durch Überkopfarbeiten. Dabei kommt es zur Bildung von Mikroverletzungen und Kristallen, die eine aseptische (bakterienfreie) Entzündung auslösen. In Einzelfällen kann es zur Auskristallisation auch bei Ernährungsumstellung, Diäten oder Ähnlichem kommen.

Frozen Shoulder: Ursachen, Symptome, Therapie

Gegenüberstellung einer gesunden Schulter und einer Frozen Shoulder Bei einer Frozen Shoulder kommt es zur Verklebung und Verdickung der Gelenkkapsel. © Gelenk-Klinik

Eine Frozen Shoulder (adhäsive Kapsulitis) führt sehr rasch zu einem schmerzhaften und unbeweglichen Schultergelenk. Der Verlauf dieser Erkrankung ist zwar recht gut vorhersehbar, aber für die Patienten in der Regel mit langanhaltenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Arbeitsfähigkeit verbunden. Bei der Frozen Shoulder ist das Schultergelenk in jeder Bewegungsrichtung eingeschränkt.

Kniearthrose: Gelenkerhalt bei Arthrose im Kniegelenk

Untersuchung der Kniearthrose durch Ultraschall Untersuchung der Kniearthrose: Ultraschall zeigt Schwellungen, Ergüsse und Entzündungszeichen bei aktivierter Kniearthrose. © Gelenk-Klinik

Kniearthrose (Gonarthrose) ist die vorzeitige Abnutzung des Kniegelenks. Sie ist neben der Hüftarthrose die häufigste Form der Arthrose bei Menschen. Unsere komplex aufgebauten Kniegelenke sind besonders starken Belastungen durch das Körpergewicht ausgesetzt.

Im Kniegelenk treffen Oberschenkelknochen (Femur), Kniescheibe (Patella) und Schienbein (Tibia) aufeinander. Sowohl die Gleitverbindung zur Kniescheibe als auch das Gelenk zum Schienbein mit seinen beiden Kammern kann von Arthrose betroffen sein.

Arthrose vorbeugen: Ernährung und Bewegung

Eine gesunde Ernährung kann Arthrose vorbeugen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann Arthrose vorbeugen. © monticellllo, Fotolia

Arthrose (Gelenkverschleiß) betrifft viele Menschen. Fast jeder zweite Mensch über 50 Jahren hat bereits deutliche Anzeichen einer Arthrose. Fehl- oder Überbelastung führen zum Verschleiß des Gelenkknorpels. Das Gelenk beginnt zu schmerzen, wird weniger belastbar und kann schließlich sogar unbeweglich werden. Wegen Arthrose erfolgen allein in Deutschland jedes Jahr über 300.000 Operationen mit künstlichem Hüft- oder Kniegelenkersatz.

Eine gesunde Ernährung kann gegensteuern und das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen oder stoppen. Außerdem ist ausreichende Bewegung wichtig, um Arthrose vorzubeugen. Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren verbessern die Knorpelernährung und fördern die Beweglichkeit der Gelenke.

Humeruskopffraktur: Bruch des Oberarmkopfes

Schematische Darstellung einer Humeruskopffraktur Schematische Darstellung einer Humeruskopffraktur mit mehreren Bruchstücken (rot markiert) und den beteiligten Muskelansätzen. Am oben gelegenen knöchernen Schulterdach (Akromion) setzt der Deltamuskel an, der den Oberarmkopf komplett überspannt (gelb). Am großen Knochenvorsprung (Tuberculum majus) hat die Supraspinatussehne ihren Ursprung (gelb). Die dunkelblau dargestellte Teilprothese (Hemiprothese) ersetzt die Gelenkfläche des Oberarmkopfes. Ihre Verankerung erfolgt wegen des umfangreichen Bruchs im Knochenschaft. Für die spätere Schulterbeweglichkeit ist das Einheilen der Bruchfragmente mit den Sehnenansätzen an der Prothese entscheidend. © Gelenk-Klinik

Der Bruch des Oberarmkopfes in Schulternähe ist nach dem Oberschenkelhals- und dem Unterarmbruch am Handgelenk die dritthäufigste Fraktur bei älteren Menschen. Die proximale (körpernahe) Humerusfraktur liegt meist kombiniert mit einem vermehrten Knochenabbau (Osteoporose) vor und betrifft Frauen häufiger als Männer. Junge Menschen erleiden einen Bruch des Oberarmkopfes seltener und dann meist als Folge eines Unfalls mit hoher Sturzenergie, z. B. nach Verkehrsunfall oder Radsturz.

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Der Humeruskopf – der obere Teil des Oberarmknochens – ist ein wichtiger Teil der Schulter. Brüche des Humeruskopfes führen akut und eventuell auch langfristig dazu, dass der Patient die Schulter nur noch eingeschränkt bewegen kann.

Tarsaltunnelsyndrom: Nervenengpass am Fuß

Anatomie des Tarsaltunnelsyndroms Anatomie des Tarsaltunnelsyndroms: Verschiedene Nerven versorgen die Fußsohle. Sie ist die einzige Kontaktstelle zum Boden beim aufrechten Gang und Stand. Die Gefühlswahrnehmung ist sehr wichtig für die Steuerung des Gleichgewichts. © Dr. Thomas Schneider

Der Tarsaltunnel hinter dem Innenknöchel dient als Durchtrittsstelle für Nerven und Gefäße in die Fußsohle. Beim Tarsaltunnelsyndrom kommt es zur Einengung des Schienbeinnervs (Nervus tibialis). Dadurch entstehen Schmerzen im Fuß, seitliche Fersenschmerzen und Gefühlsstörungen. Viele Patienten berichten von einem Taubheitsgefühl oder Ameisenlaufen in der Fußsohle sowie seitlichen Fersenschmerzen.

Ursächlich sind meist Fußfehlstellungen wie der Knick-Senkfuß oder Verletzungen. Neben Schuheinlagen und Orthesen (Schienen) werden entzündungshemmende Medikamente und Kortisoninjektionen zur Behandlung eines Tarsaltunnelsyndroms eingesetzt. Erst beim Versagen der konservativen Maßnahmen ziehen die Fuß-Spezialisten der Gelenk-Klinik einen operativen Eingriff in Betracht.

Bizepssehne: Entzündung und Riss (Ruptur)

Frau mit Schulterschmerzen nach Ruptur der langen Bizepssehne Bei einem Riss der langen Bizepssehne kommt es meist zu Schulterschmerzen. © Anut21ng, iStock

Die meisten Rupturen (Risse) der Bizepssehne betreffen die lange Bizepssehne. Sie verläuft vom oberen Ende des Bizeps durch das Schultergelenk und ist am oberen Pfannenrand der Gelenkpfanne verankert. Diese Sehne, die zwischen Oberarmkopf und Rotatorenmanschette nach unten zieht, tritt vorne am Oberarmkopf unterhalb der Rotatorenmanschette hervor und verläuft weiter in einem Knochenkanal des Oberarmes.

Der Orthopäde kann den Bizepssehnenriss fast immer durch die klinische Untersuchung eindeutig feststellen.

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