Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Saltzmann-Aufnahme

Saltzmann-Aufnahme Saltzmann-Aufnahme mit 20-gradiger Rotation des Fußes. Die Saltzmann-Aufnahme erlaubt die Beurteilung der Rückfußachse. © Gelenk-klinik

Die Saltzmann-Aufnahme ist eine Röntgenaufnahme, die beim stehenden Patienten den Bereich des Sprunggelenks optimal darstellt.

Die Saltzmann-Aufnahme kann gerade oder mit einer 20-gradigen Innenrotation des betroffenen Fußes erfolgen und bildet Schienbein (Tibia), oberes Sprunggelenk und Fersenbein (Calcaneus) ab. Mithilfe dieser Aufnahme kann der Orthopäde die subtalare Gelenkachse mit Fersenbein gut beurteilen und Fehlstellungen des Rückfußes feststellen.

Sprunggelenkprothese: gangbilderhaltende Therapie bei Arthrose im Sprunggelenk

3-Komponenten-Sprunggelenksprothesen Die knochensparenden 3-Komponenten-Prothesen für das obere Sprunggelenk (OSG-TEP) bestehen aus mehreren Komponenten. Die Teile der Sprunggelenksprothese stehen frei übereinander, sind zueinander beweglich und überdecken die geschädigten Gelenkabschnitte. © Gelenk-Klinik

Die Sprunggelenksprothese ist eine Therapie bei fortgeschrittener Sprunggelenksarthrose, die das normale Gangbild beim Patienten erhält. Meist ist ein Unfall (Trauma) oder ein Umknicken die Ursache für den fortschreitenden Knorpelverschleiß im Sprunggelenk. Daraus entwickelt sich im Laufe von Jahren oder Jahrzehnten die Sprunggelenksarthrose. Die moderne Prothese des Sprunggelenks ist haltbar und erhält das Gangbild. Damit beugt die Sprunggelenksprothese auch einer "Begleitarthrose" in den benachbarten Fußgelenken vor.

Osteochondrale Läsion des Talus (OLT): Osteochondrosis dissecans und traumatische Knorpel-Knochenschäden des Sprunggelenks

MRT-Aufnahme einer Osteochondrosis dissecans am Sprungbein MRT einer osteochondralen Läsion, in diesem Fall einer Osteochondrosis dissecans im Sprungbein. Markiert ist ein halbkreisförmiger nekrotischer Bereich im Sprungbein mit Wassereinlagerung (Ödem). © Gelenk-Klinik

Bei osteochondralen Läsionen im Sprunggelenk handelt es sich um Knorpel-Knochenschäden im Bereich des oberen Sprunggelenks. Diese können nach einer Verletzung entstehen oder im Rahmen einer Osteochondrosis dissecans auftreten. Da sich die Ursache häufig nicht sicher bestimmen lässt, wird heute bevorzugt der Oberbegriff „osteochondrale Läsion" verwendet.

Am häufigsten entstehen verletzungsbedingte osteochondrale Läsionen am Talus (Sprungbein). Dann spricht man von osteochondralen Läsionen des Talus (OLT). Die seltene Osteochondrosis dissecans am Sprunggelenk ist eine Sonderform der Knorpel-Knochenerkrankung. Sie betrifft vor allem das Kniegelenk, nur etwa 5 % aller Osteochondrosis-dissecans-Fälle treten am Sprunggelenk auf.

Dem orthopädischen Spezialisten für Sprunggelenkserkrankungen stehen verschiedene operative Möglichkeiten bei der Behandlung von osteochondralen Läsionen im Sprunggelenk zur Verfügung, die er individuell für jeden Patienten abwägt. Die Wahl der Therapie richtet sich dabei vorrangig nach dem Patientenalter, der Defektgröße und dem Stadium der Erkrankung.

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Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie