Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Osteochondrosis dissecans

Die Osteochondrosis dissecans (griech. osteon „Knochen; chondros „Knorpel“; lat. dissecare „zerschneiden“) ist ein Knochendefekt unterhalb der Gelenkfläche, der vor allem im Bereich der Knie-, Sprung- und Ellenbogengelenke auftritt. Aufgrund von Durchblutungsstörungen, Überlastung oder Verletzungen stirbt der Knochen unter der Gelenkfläche ab und kann sich in späteren Stadien mit dem darüberliegenden Knorpel von der Gelenkfläche lösen. Das abgelöste Fragment bezeichnet man als Gelenkmaus oder Dissekat. In dieser fortgeschrittenen Phase der Erkrankung kann der freie Gelenkkörper Arthrose auslösen. Patienten verspüren Schmerzen oder Blockaden im betroffenen Gelenk, die mit Bewegungseinschränkungen einhergehen. In diesem Fall kann nur noch eine Operation die Schmerzfreiheit und Beweglichkeit des Gelenks gewährleisten. Autologe (körpereigene) Knorpeltransplantationen in das beschädigte Gebiet sorgen dafür, dass die Knorpeloberfläche im Gelenk wiederhergestellt wird.

Knieschmerzen nach dem Joggen oder nach dem Sport

Joggerin beim LaufenWenn Sportler an Knieschmerzen leiden, ist häufig falsches Schuhwerk dafür verantwortlich. Aber auch bestimmte Erkrankungen können die belastungsabhängigen Knieschmerzen beim Joggen verursachen. © Daxiao Productions, Fotolia

Viele Läufer haben Knieschmerzen nach dem Joggen. Vor allem bei Trainingsanfängern oder nach längerer Sportpause ist das normal und nicht besorgniserregend. Wir haben für Knieschmerzen beim Joggen folgende Faustregel:

Osteochondrosis dissecans (OD) im Sprunggelenk

Osteochondrosis dissecans im SprunggelenkAnsicht des Sprunggelenks von hinten in der digitalen Volumentomografie (DVT): Von oben kommen Schienbein (Tibia, links) und Wadenbein (Fibula, rechts) und bilden gemeinsam die Sprunggelenksgabel. Der fußseitige Gelenkpartner, der das gesamte Körpergewicht aufnimmt, ist das Sprungbein (Talus). Eine Osteochondrosis dissecans des Sprunggelenks bildet sich immer am Talus aus. Meistens sind die konvexen Ränder des Talus von der OD betroffen. © Gelenk-Klinik

Als Osteochondrosis dissecans bezeichnet man das Absterben begrenzter Gelenkbezirke im an den Knochen grenzenden Knorpel. Im Krankheitsverlauf kommt es meistens zur Ablösung und Ausstoßung dieses Knochen-Knorpel-Stückes (Dissekat) aus seinem Lager (Mausbett) in den Gelenkraum. Dort kann es als freier Körper (Gelenkmaus) zu schmerzhaften Einklemmungen und Gelenkblockierungen führen.
Die Osteochondrosis dissecans kann grundsätzlich an jedem Gelenk auftreten. Meist sind jedoch die großen Gelenke Hüfte, Knie und Sprunggelenk betroffen.

Ellenbogen: Freier Gelenkkörper (Osteochondrosis dissecans)

Osteochondrosis dissecans ist die Ablösung eines Knochen-Knorpelstücks im Ellenbogengelenk. Osteochondrosis dissecans ist die Ablösung eines Knochen-Knorpelstücks im Ellenbogengelenk. Dabei bildet sich ein freier Gelenk-Körper, der das Ellenbogengelenk blockieren kann. © Viewmedica

Eine häufige Ursache der Ellenbogengelenkschmerzen sind Bewegungseinschränkungen aufgrund von freien Gelenkkörpern. Freie Gelenkkörper sind kleine Fragmente von Knorpel oder Knochen oder beidem, die die natürliche Bewegung des Gelenkes durch Einklemmung im Gelenkspalt einschränken. Das Ellenbogengelenk zeigt hierbei eine relative Häufung dieser Erkankung.

Knorpelschaden im Sprunggelenk (Osteochondrose)

Sprunggelenksinstabilität abgelöster KnorpelKnorpelschaden durch Mehrbeweglichkeit im Sprunggelenk

Knorpelschäden im Sprunggelenk sind verantwortlich für den Sprunggelenkverschleiß. Die Ursachen sind sehr verschieden. Die Mechanismen, die zur Arthrose im Sprunggelenk führen, sind immer dieselben. Ist eine konservative Therapie nicht hilfreich, dann können moderne zum Teil arthroskopische Knorpeltransplantationen oder Knorpel-Knochentransplantationen helfen, den Krankheitsverlauf zu verzögern.

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