Orthopädische Gelenk-Klinik

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Osteochondral

Osteochondrale Verletzungen (griech. osteon „Knochen“ und chondros „Knorpel“) sind Verletzungen, die sich auf den Gelenkknorpel und den darunter liegenden Knochen beziehen. Ein Beispiel dafür ist die Osteochondrosis dissecans am Kniegelenk.

Osteochondrosis dissecans (OD) im Sprunggelenk

Osteochondrosis dissecans im Sprunggelenk

Als Osteochondrosis dissecans bezeichnet man das Absterben begrenzter Gelenkbezirke im an den Knochen grenzenden Knorpel. Im Krankheitsverlauf kommt es meistens zur Ablösung und Ausstoßung dieses Knochen-Knorpel-Stückes (Dissekat) aus seinem Lager (Mausbett) in den Gelenkraum. Dort kann es als freier Körper (Gelenkmaus) zu schmerzhaften Einklemmungen und Gelenkblockierungen führen.
Die Osteochondrosis dissecans kann grundsätzlich an jedem Gelenk auftreten. Meist sind jedoch die großen Gelenke Hüfte, Knie und Sprunggelenk betroffen.

Knorpel-Knochen-Transplantation (OATS) am Sprunggelenk

Aus einer osteochondralen Läsion kann langfristig eine Arthrose im Sprunggelenk entstehen. Deshalb stellt sich ganz besonders bei jungen Patienten die Frage, wie diese behandelt werden kann.

Für den Knorpelknochenschaden stehen heute mehrere Therapieansätze zur Verfügung.

Ein Knorpel-Knochenschaden im Sprunggelenk erschwert gerade bei jungen Menschen nach Ende der Wachstumsphase die Therapieentscheidung. Typisches Beispiel für diese Schädigung ist die Osteochondrosis dissecans.

Knorpelschaden im Sprunggelenk (Osteochondrose)

Sprunggelenksinstabilität abgelöster Knorpel Knorpelschaden durch Mehrbeweglichkeit im Sprunggelenk

Knorpelschäden im Sprunggelenk sind verantwortlich für den Sprunggelenkverschleiß. Die Ursachen sind sehr verschieden. Die Mechanismen, die zur Arthrose im Sprunggelenk führen, sind immer dieselben. Ist eine konservative Therapie nicht hilfreich, dann können moderne zum Teil arthroskopische Knorpeltransplantationen oder Knorpel-Knochentransplantationen helfen, den Krankheitsverlauf zu verzögern.

Knorpel-Transplantation bei Knorpelschaden im Sprunggelenk

Knorpeltransplantation Sprunggelenk Nach der Implantation der nachgezüchteten Knorpelzellen verschmelzen diese fest mit dem knöchernen Untergrund. Nach wenigen Monaten bilden Sie festes Bindegewebe und füllen den Knorpeldefekt wieder aus. © Gelenk-Klinik

Ursache für eine fortschreitende, schmerzhafte Arthrose des Sprungelenkes sind häufig - wie bei anderen Gelenken auch - Verletzungen des Gelenkknorpels. Die meisten Knorpelschäden am oberen Sprunggelenk resultieren - anders als an den übrigen Gelenken des Körpers - aus Unfallverletzungen.

Im frühen Stadium des Knorpelschadens kann die Knorpeltransplantation dabei helfen, die Gelenkflächen zu regenerieren, und das Sprunggelenk zu erhalten. Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Knorpeltransplantation am Sprunggelenk?

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