Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Talus

Das Sprungbein (lat. Talus) gehört zu den sieben Fußwurzelknochen und ist Bestandteil des Sprunggelenks. Als höchstgelegener Knochen des Fußes verbindet er diesen mit dem Unterschenkel und überträgt die von oben kommende Last auf das Fußskelett. Um den Knochen zu stabilisieren, sind zahlreiche Bänder notwendig, die den Talus mit Innen- und Außenknöchel des Fußes sowie mit dem Fersenbein und dem Kahnbein verbinden.

Knorpel-Knochen-Transplantation (OATS) am Sprunggelenk

Aus einer osteochondralen Läsion kann langfristig eine Arthrose im Sprunggelenk entstehen. Deshalb stellt sich ganz besonders bei jungen Patienten die Frage, wie diese behandelt werden kann.

Für den Knorpelknochenschaden stehen heute mehrere Therapieansätze zur Verfügung.

Ein Knorpel-Knochenschaden im Sprunggelenk erschwert gerade bei jungen Menschen nach Ende der Wachstumsphase die Therapieentscheidung. Typisches Beispiel für diese Schädigung ist die Osteochondrosis dissecans.

Sprunggelenksarthrose: Ursachen, Symptome und gelenkerhaltende Therapie

SprunggelenksarthroseArthrose im Sprunggelenk bedeutet immer, dass die Knorpelschicht im Sprunggelenk verloren geht. Die Ursache für den Verlust des Knorpels ist sehr häufig eine Fehlstellung des Sprungbeins (Talus). Diese Fehlstellung lässt sich operativ korrigieren, um das Gelenk zu erhalten. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Der Sprunggelenksarthrose können völlig verschiedene Ursachen zugrunde liegen.

Der Sprunggelenksspezialist sucht die Ursache der Beschwerden. Beispielsweise können ein freier Gelenkkörper (Dissekat), eine Beinfehlstellung, eine Bandverletzung oder eine Fehlstellung im Sprunggelenk die Symptome auslösen.

Wie kann die Arthrose im Sprunggelenk noch gestoppt werden?

Arthrose im unteren Sprunggelenk

Schemazeichnung Arthrose des subtalaren GelenksSchemazeichnung des Rückfußes mit Fehlstellung. Die Achse des Rückfußes ist deutlich verändert. Die Gelenkfläche des Subtalargelenks ist nicht mehr glatt und funktional, sondern nach einer Fersenbeinfraktur durch Stufenbildung gestört. Eine Arthrose des unteren Sprunggelenks entsteht. © Gelenk-Klinik.de

Die subtalare Arthrose (Arthrose des unteren Sprunggelenks) verursacht zunächst unklare und diffuse, später aber starke, stechende Schmerzen bei Gewichtsbelastung oder längeren Gehstrecken vor allem im Rückfuß. Der Schmerz ist meist unterhalb der Knöchel, meist außen im Rückfuß lokalisiert. Durch Gehen auf unebenem Untergrund wird dieser Schmerz verstärkt. Meist wird die Arthrose de unteren Sprunggelenks durch Unfälle ausgelöst. Sehr häufig ist der subtalaren Arthrose ein Trauma vorangegangen: Eine Talusfraktur (Sprungbeinfraktur) oder eine Kalkaneusfraktur (Fersenbeinfraktur).

In vielen Fällen ist auch eine Fehlstellung des Fersenbeines die Ursache dieser subtalaren Arthrose der Fußgelenke. Ein angeborener oder erworbener Knicksenkfuß ist häufig die Ursache.

Als konservative Behandlung haben sich Einlagen und Orthesen des Rückfußes bewährt. Auch Hyaluronsäureinjektionen in das untere Sprunggelenk sind oft wirksam gegen Schmerzen.

Als operative Behandlung kann eine arthroskopische, gelenkerhaltende Therapie erfolgreich sein. Häufig wird aber eine Arthrodese (Fusion) des Sprunggelenks durchgeführt.

Osteochondrosis dissecans (OD) im Sprunggelenk

Osteochondrosis dissecans im SprunggelenkAnsicht des Sprunggelenks von hinten in der digitalen Volumentomografie (DVT): Von oben kommen Schienbein (Tibia, links) und Wadenbein (Fibula, rechts) und bilden gemeinsam die Sprunggelenksgabel. Der fußseitige Gelenkpartner, der das gesamte Körpergewicht aufnimmt, ist das Sprungbein (Talus). Eine Osteochondrosis dissecans des Sprunggelenks bildet sich immer am Talus aus. Meistens sind die konvexen Ränder des Talus von der OD betroffen. © Gelenk-Klinik

Als Osteochondrosis dissecans bezeichnet man das Absterben begrenzter Gelenkbezirke im an den Knochen grenzenden Knorpel. Im Krankheitsverlauf kommt es meistens zur Ablösung und Ausstoßung dieses Knochen-Knorpel-Stückes (Dissekat) aus seinem Lager (Mausbett) in den Gelenkraum. Dort kann es als freier Körper (Gelenkmaus) zu schmerzhaften Einklemmungen und Gelenkblockierungen führen.
Die Osteochondrosis dissecans kann grundsätzlich an jedem Gelenk auftreten. Meist sind jedoch die großen Gelenke Hüfte, Knie und Sprunggelenk betroffen.

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