Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Single-Heel-Rise-Test

Einbeinzehenspitzenstand Im Einbeinzehenspitzenstand zeigt sich bei gesunder Tibialis-posterior-Sehne eine gerade Beinachse bis zum Fersenbein. © Gelenk-Klinik

Der Single-Heel-Rise-Test ist eine funktionelle Untersuchung des Rückfußes, die Rückschlüsse auf den Zustand der Tibialis-posterior-Sehne (Sehne des hinteren Schienbeinmuskels) gibt. Der Single-Heel-Rise-Test wird bei Verdacht auf Knick-Senkfuß durchgeführt. Bei diesem Test hebt der Patient eine Ferse an und geht in den einbeinigen Zehenspitzenstand. Ist der hintere Schienbeinmuskel intakt, sieht der Untersucher von hinten eine Begradigung der X-Stellung des Fersenbeins (Calcaneus). Bei verletzter oder gerissener Sehne ist der einbeinige Zehenspitzenstand für den Patienten nicht möglich (positives Single-Heel-Rise-Zeichen). Der Test fällt auch bei Riss der Achillessehne (Achillessehnenruptur) positiv aus.

Synonyme: 
einseitiger Zehenspitzenstand, Einbeinzehenspitzenstand

Achillodynie: Achillessehnenentzündung und Achillessehnenruptur

Erkrankungen der Achillessehne Die Achillodynie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen der Achillessehne, die zu Schmerzen im Bereich der Ferse führen können. © Fotolia @ Bilderzwerg

Die Achillessehne verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein. Durch Überlastung kann diese starke Sehne gereizt werden und sich entzünden. Die Achillessehnenreizung oder Achillodynie ist sehr schmerzhaft und kann langfristig eine Degeneration der Achillessehne verursachen. Die Beschwerden bei einer Achillodynie äußern sich zunächst als Anlaufschmerzen oder Schmerzen unter Belastung. Später treten auch nach dem Training stechende Schmerzen auf. Oftmals sind falsches Training oder Fehlstellungen des Fußes oder der Beinachse ursächlich für eine geschädigte Achillessehne. In vielen Fällen lässt sich eine Achillodynie mittels konservativer Maßnahmen wie Ruhigstellung, Sportpause, Physiotherapie oder Schuheinlagen behandeln.

Bei weitergehender Überlastung ist ein Achillessehnenriss (Ruptur) möglich. Die Ruptur der Achillessehne erfordert meist eine operative Naht.

Diagnose beim kindlichen Knick-Senkfuß

Pedobarografie Die Fußdruckmessung (Pedobarografie) ist eine spezielle orthopädische Untersuchung beim Knicksenkfuß. Bereiche mit hoher Belastung sind rot, wenig belastete Areale blau. © Gelenk-Klinik

Sind die Füße meines Kindes normal oder nicht? Bleiben die Füße so? Muss ich etwas machen, damit der Knick-Senkfuß nicht schlimmer wird?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich Eltern oft. Im Zweifel sollten sie bei Verdacht auf Knick-Senkfuß ihr Kind bei einem orthopädischen Facharzt vorstellen. Dieser führt angepasst an den Einzelfall einige Tests und Tastuntersuchungen (Palpationen) durch und klärt die genaue Ursache für einen bestehenden Knick-Senkfuß. Eine frühzeitige Behandlung besitzt gute Erfolgsaussichten. Zusätzlich kann der Fußexperte den Eltern praktische Tipps zur Vorbeugung mit auf den Weg geben.

Knick-Senkfuß (Knick-Plattfuß): Schwäche der Tibialis-posterior-Sehne

Beim Knick-Senkfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich abgesenkt. Häufig geht er mit einer Fehlstellung des Fersenbeins einher. Das Fußlängsgewölbe ist beim Knick-Senkfuß nicht mehr gewölbt. Beim Knick-Senkfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich abgesenkt. Häufig geht er mit einer Fehlstellung des Fersenbeins nach außen einher. Der Knick-Senkfuß liegt in großen Teilen auf dem Boden auf. © Dr. med. Thomas Schneider

Der Knick-Senkfuß ist eine Fußfehlstellung, bei der das Fersenbein nach außen wegknickt, während das Fußlängsgewölbe dauerhaft nach innen absinkt. Schäden an der Sehne des hinteren Schienbeinmuskels (Tibialis-posterior-Sehne) können einen erworbenen Knick-Senkfuß bei Erwachsenen begünstigen, da eine intakte Sehne für die Aufrechterhaltung des Fußlängsgewölbes wichtig ist.

Neben rheumatischen Erkrankungen können auch Verletzungen und Unfälle die Sehne schädigen. Belastungsabhängige Schmerzen am Fußinnenrand und am Innenknöchel sind typisch für den Knick-Senkfuß. Die Schmerzen können bis in den Außenknöchel und den Unterschenkel ziehen. Das Laufen fällt den Betroffenen zunehmend schwerer.

Man behandelt den Knick-Senkfuß zunächst konservativ mit orthopädischen Einlagen, spezieller Physiotherapie oder Kälteanwendungen. In einigen Fällen empfiehlt der Fuß- und Sprunggelenkspezialist einen operativen Eingriff, z. B. eine Knochenumstellung (Osteotomie) des Fersenbeins oder eine Transplantation der Tibialis psoterior-Sehne.

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Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie