Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

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Osteotomie

Die Osteotomie (griech. osteon „Knochen“ und tomé „Schneiden“) ist eine Operationstechnik, bei der ein Knochen gezielt durchtrennt und gegebenenfalls ein Knochenkeil entfernt wird. Das Verfahren kommt meist in Verbindung mit Knochenfehlstellungen (z. B. bei Hallux valgus, O- bzw. X-Beinfehlstellung) oder nach Knochenbrüchen zum Einsatz. Man spricht auch von Umstellungs- oder Korrekturosteotomien. Das Einheilen von Knochen nach Osteotomie wird als Osteosynthese bezeichnet

Digitale Volumentomografie (DVT) in der Orthopädie: Fuß- und Sprunggelenkschirurgie

Osteochondrosis dissecans im Sprunggelenk Ansicht des Sprunggelenks von hinten in der 3-D Digitalen Volumentomografie (DVT): Von oben kommen Schienbein (Tibia, links) und Wadenbein (Fibula, rechts) und bilden gemeinsam die Sprunggelenksgabel. Fußseitiger Gelenkpartner, der das gesamte Körpergewicht aufnimmt, ist das Sprungbein (Talus). Die DVT (digitale Volumentomografie) bildet vor allem die knöcherne Strukturen sehr gut ab. Weichteilstrukturen sind mit dem MRT wesentlich detaillierter zu sehen. © Gelenk-Klinik

Die Digitale Volumentomografe (DVT) ist ein röntgenbasiertes Schnittbildverfahren. Es ermöglicht die 3-D Rekonstruktion der untersuchten Gelenke und Knochen. Im Bereich der Diagnostik von Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen hat die digitale Volumentomografie den Vorteil, dass sie auch unter Gewichtsbelastung durchgeführt werden kann. Andere Schnittbildverfahren wie zB. CT (Computertomografie) oder MRT (Magnetresonanztomografie) resultierenebenfalls in einer 3-D Information der untersuchten Gelenke. Wenn der Patient aber - wie im MRT oder CT - bei der Untersuchung liegt, verhalten sich die Gelenke ohne Gewichtsbelastung ganz anders, als in einer belasteten Situation.

Achskorrektur durch Osteotomie am Sprunggelenk

AchskorrekturRöntgenbild nach Umstellungsoperation des Fersenbeins. Die Fehlstellung des Fersenbeins durch eine Umstellungsoperation (Osteotomie) kann die Belastungslinie der Beinachse im Sprunggelenk wieder normalisieren. © gelenk-klinik.de

Eine häufige Ursache für die Entstehung von Arthrose oder Knorpelschäden im Sprunggelenk sind Fehlstellungen: Eine Fehlstellung des Sprunggelenks bedeutet: Wichtige Knochen im Sprunggelenk weichen von der optimalen Belastungslinie ab. Diese Achsabweichung am Sprunggelenk führt häufig zu Knorpelschäden. Langfristig entsteht daraus auch Sprunggelenksarthrose.

Knorpelschäden am Sprunggelenk entstehen, anders als Knorpelschäden am Knie- oder Hüftgelenk, häufig durch Unfälle. Junge Menschen sind häufig Opfer der Knorpelschäden, die im Laufe der Jahre zu zunehmenden Schmerzen am Sprunggelenk führen können und sich zu einer Sprunggelenksarthrose entwickeln können.

Hohlfuß Operation: Sehneneingriffe, Osteotomie (Knochenumstellung), Arthrodese (Versteifung)

Der Hohlfuß kann durch die Lage des Scheitelpunktes charakterisiert werden. Je nach Lage des Scheitelpunktes können die Folgen für die benachbarten Bewegungsorgane (Vorfuß, Rückfuß, Sprunggelenk) ganz unterschiedlich sein.  © Gelenk-Klinik Der Hohlfuß hat einen deutlich erhöhten Scheitelpunkt im Fußgewölbe. Manchmal kann nur eine operative Therapie © gelenk-klinik.de

Das Ziel der Hohlfußoperation ist ein stabiler, schmerzfreier Fuß, der für den Patienten im Alltag gut belastbar ist. Daneben wollen wir auch für die absehbare Zukunft die noch beweglichen Gelenke am Fuß und Sprungelenk erhalten. Hier steht häufig das wichtige obere Sprunggelenk im Vordergrund, das bei Hohlfuß arthrosegefährdet ist. Der Hohlfuß tritt bei jedem Patienten in unterschiedlicher Form und Intensität auf. Daher muss für jeden Einzelfall ein genaues Verständnis des individuellen Hohlfußes entwickelt werden. Die Analyse der Weichteilsituation, z.B. mögliche Sehnenkontrakturen, Sehnenschäden oder Muskelschwäche, sind daher vor der Operation ein wichtiger Bestandteil der funktionellen Diagnose.

Achsenkorrektur: Umstellungsosteotomie am Kniegelenk

Durch eine Achskorrektur im Kniegelenk kann die beim Stehen und Gehen entstehende Last auf den Knorpelflächen wieder umverteilt werden. Überlastungssituationen in Teilbereichen des Kniegelenks werden so reduziert, und die Lebensdauer des Gelenkknorpels verlängert.

Die Achskorrektur des Kniegelenks ist auch dann noch sinnvoll, wenn bereits erste Knorpelschäden eingetreten sind. Der Fortschritt der Arthrose im Kniegelenk wird durch die Teil Entlastung deutlich verlangsamt. Dadurch kann die Achskorrigierende Operation die Lebensdauer des natürlichen Kniegelenks eindeutig verlängern.

Länger ohne Endoprothese durch Umstellungs-Osteotomie des Kniegelenks

Achskorrigierende Operationen am Kniegelenk können heute minimal invasiv und sicher durchgeführt werden. Das Ziel dieser Operationen ist es, die geschädigten Knorpelanteile zu entlasten, indem man die Beinachse und damit die Kniebelastung verändert.

Knick-Senkfuß Operation

Operative Therapie des erworbenen Knick-Senk-Fußes

Senkfuss mit Druckstelle

Sind die konservativen Maßnahmen nicht ausreichend werden operative Therapien indiziert, die das Voranschreiten der Fehlstellung verhindern sollen: Je nach Ausmaß der Fehlstellung sind Verbesserungen der Stellung möglich und sinnvoll. Sind bereits schwer korrigierbare Fehlstellungen vorhanden, dann können nur noch versteifende Eingriffe mit gleichzeitiger Stellungsverbesserung durchgeführt werden.

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