Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Kyphoplastie

Ablauf der Kyphoplastie Kyphoplastie: Zunächst richtet der Neurochirurg den Wirbelkörper mithilfe eines eingeführten Ballons auf. Dann injiziert er speziellen Knochenzement zur Stabilisierung des Wirbelbruchs. © dissoid

Die Kyphoplastie ist ein operatives Verfahren zur Behandlung von Sinterungsfrakturen. Diese Einbrüche von Wirbelkörpern entstehen aufgrund einer verminderten Knochendichte bei Erkrankungen wie Osteoporose. In der endoskopisch durchgeführten Operation richtet der Arzt den kollabierten Wirbel wieder auf. Dafür wird ein kleiner Ballon in den Wirbel eingeführt und aufgeblasen. Dann stabilisiert man den Wirbel mit Knochenzement. Da dieses Material allerdings nicht sehr elastisch ist, bevorzugt man heutzutage die Elastoplastie, die Silikon zur Aufrichtung des Wirbels verwendet.

Elastoplastie: Stabilisierung von gebrochenen Wirbeln bei Osteoporose

Osteoporose im Wirbelkörper Wirbelkörper können aufgrund von Osteoporose porös werden, einbrechen und an Höhe verlieren. Bei der Elastoplastie wird mithilfe von elastischem Silikon dieser Wirbel aufgefüllt und stabilisiert. © Sagittaria

Die Elastoplastie ist ein Verfahren zur Behandlung von osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen. Bei diesen sehr schmerzhaften Brüchen kommt es aufgrund von Knochenschwund und schlechter Knochenqualität zum Kollaps der Wirbelkörper. Sie brechen zusammen und verlieren an Höhe. Um den Wirbelkörper wieder aufzurichten, gibt es verschiedene Methoden. Bei der Elastoplastie verwenden die Rückenspezialisten elastisches Silikon, bei der häufiger eingesetzten Kyphoplastie wird der Wirbelkörper mit Knochenzement stabilisiert und aufgerichtet.

Interventionelle Schmerztherapie: Rücken- und Beinschmerzen mit Spritzen und Katheter angehen

Interventionelle Schmerztherapie Die interventionelle Schmerztherapie vereint mehrere Verfahren zur Behandlung von Rückenschmerzen. © manovar1973, Adobe

Die interventionelle Schmerztherapie umfasst minimalinvasive Verfahren, die gezielt akute und chronische Rückenschmerzen beseitigen. Sie ist vor allem für Patienten geeignet, die trotz langjähriger konservativer und operativer Behandlung weiterhin unter chronischen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Beinen leiden.

Nackenschmerzen durch eingeklemmten HWS-Nerv: Ursachen und Behandlung

Schematische Darstellung einer Bandscheibenvorwölbung und eines Bandscheibenvorfalls Bei einer Bandscheibenprotrusion wölbt sich der Gallertkern der Bandscheibe in den Wirbelkanal vor. Der feste Faserring ist noch intakt, aber geschädigt. Bei einem Bandscheibenvorfall durchbricht der Gallertkern den Faserring und tritt nach außen. © Gelenk-Klinik

Nackenschmerzen aufgrund eines eingeklemmten Nervs können durch muskuläre Verspannungen oder als Folge degenerativer Verschleißprozesse entstehen. Eine weitere Möglichkeit sind Brüche (Frakturen) aufgrund einer verminderten Knochendichte (Osteoporose) oder nach einem Unfall (Trauma).

Operation bei Rückenschmerzen: Wann ist sie wirklich nötig?

Operationssaal der Gelenk-Klinik Freiburg Jeder Eingriff an der Wirbelsäule muss gut begründet sein. © Gelenk-Klinik

Häufig wird in der Öffentlichkeit der Vorwurf erhoben, dass zu viele Wirbelsäulenoperationen durchgeführt werden. In unterschiedlichen Ländern werden die Patienten tatsächlich unterschiedlich häufig an der Wirbelsäule operiert. Deutschland liegt hier mit c.a. 500 offenen chirurgischen Eingriffen an der Wirbelsäule pro 100.000 Einwohner tatsächlich weit vorne.

Rückenleiden können meist durch Abwarten und mit Physiotherapie und Schmerzmitteln therapiert werden. Wann muss bei Rücken- und Bandscheibenbeschwerden wirklich operiert werden?

Osteoporose-Behandlung: Kyphoplastie bei Wirbelkörperbruch

Behandlung von Osteoporose mittels Vesselplastie oder Kyphoplastie Behandlung von Osteoporose: Kyphoplastie und Vesselplastie richten einen gebrochenen Wirbel mit Knochenzement wieder auf. © Sagittaria

Die Kyphoplastie wie auch die Vesselplastie sind minimalinvasive Verfahren zur Behandlung von osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen. Dabei wird der zusammengebrochene Wirbelkörper durch Einspritzen von Knochenzement aufgerichtet und stabilisiert. Nach erfolgreicher Operation klingen die Schmerzen meist sofort ab.

Wirbelbruch bei Osteoporose: Schmerztherapie und Behandlung

Wirbelkörperbruch durch Osteoporose Ist das Knochengewebe im Wirbelkörper durch Osteoporose instabil, können harmlose Alltagssituationen zu einem Wirbelkörperbruch führen. Dabei kollabiert der Knochen und die Höhe des Wirbels vermindert sich. © freshidea, Fotolia

Osteoporose beschreibt die Abnahme der Knochensubstanz bei gleichzeitiger Verschlechterung der Knochenqualität. Der Knochenschwund betrifft das gesamte Skelett eines Menschen. Durch Osteoporose können Wirbelkörper so brüchig werden, dass sie einbrechen und dramatisch an Höhe verlieren. Man spricht auch von einer Sinterung oder Sinterungsfraktur des Wirbels. Ein Wirbelkörperbruch ist oft sehr schmerzhaft. Der Höhenverlust des gebrochenen Wirbelkörpers wirkt sich zusätzlich auf die Funktion und Beweglichkeit der Wirbelsäule aus. Auch die Körpergröße kann durch einen kollabierten Wirbelkörper abnehmen.

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Wirbelsäule und Rücken

PD Dr. med. David-Christopher Kubosch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie

PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezialist für Wirbelsäule