Orthopädische Gelenk-Klinik

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Kurzschaftprothese

Kurzschaftprothese Die Kurzschaftprothese erhält Mobilität und Sportfähigkeit bei Patienten mit schwerer Hüftarthrose. © ARTIQO

Die Kurzschaftprothese ist eine Totalendoprothese (TEP) des Hüftgelenks.

Die Kurzschaftprothese ersetzt sowohl den Oberschenkelkopf (Femurkopf) als auch die Hüftpfanne (Acetabulum). Der Name Kurzschaftprothese kommt vom verglichen mit herkömmlichen Hüftprothesen um einige Zentimeter verkürzten Prothesenschaft, der im Oberschenkelknochen verankert wird. Weitere Komponenten der Kurzschaftprothese sind der runde Prothesenkopf, die Gleitkomponente (Inlay) und ein Implantat in der Hüftpfanne. Die Kurzschaftprothese kann zementfrei und minimalinvasiv eingesetzt werden. Kurzschaftprothesen eignen sich besonders für jüngere Patienten, bei denen wahrscheinlich während ihrer Lebenszeit noch ein Prothesenwechsel (Revision) ansteht.

Hüft-TEP-Materialien: Keramikgleitpaarung, Kurzschaftprothesen, Oberflächenersatz

Die Kurzschaft-Hüft-TEP mit Keramikkopf ist eine knochensparende, abriebarme Versorgung der Hüftarthrose für jüngere Patienten. Die Kurzschaft-Hüft-TEP mit Keramikkopf ist eine knochensparende, abriebarme Versorgung der Hüftarthrose für jüngere Patienten. Bei guter Knochenqualität ist die Hüft-TEP mit Kurzschaft sehr sicher mit sehr guten Langzeitergebnissen. © Smith & Nephew

Die Haltbarkeit der Hüftprothese wird vor allem von der Haltbarkeit der Gleitpaarung bestimmt. Die Metall-Polyethylen-Gleitpaarung in Verbindung mit einer Langschaftprothese ist die Standard-Hüftprothese. Mit diesem Prothesentyp liegen die größten Erfahrungen vor.

Für jüngere Patienten mit guter Knochenqualität gibt es wichtige Varianten: Die Kurzschaftprothese ersetzt lediglich den Oberschenkelhals, der Oberschenkelknochen wird nicht angetastet. Eine zusätzliche Keramikgleitpaarung ist wesentlich abriebärmer als die Metall-PET-Gleitpaarung.

Weil aus Prothesenabrieb eine Lockerung der Hüftprothese entstehen kann, hat das vor allem Vorteile für jüngere Patienten.

Bei einer Oberflächenersatzprothese bleibt auch der Oberschenkelkopf erhalten: Der Hüftkopf (Femurkopf) wird bei der McMinn-Prothese lediglich überkront.

Befestigung der Hüftprothese: Einwachsende und zementierte Hüft-TEP?

Zementfrei befestigte Kurzschaftprothese der Hüfte Die Abbildung zeigt eine zementfrei befestigte einwachsende Kurzschaftprothese. Die kennzeichnende raue Oberfläche der Hüftprothese begünstigt das Einwachsen ins Knochengewebe. © Smith & Nephew

Die Befestigung der Hüftprothese kann zementiert und zementfrei erfolgen. Die zementierte Hüftprothese wird mit Hilfe eines körperverträglichen Knochenklebstoffs als bindende Schicht zwischen Prothesenschaft und Knochen befestigt. Patienten mit zementierter Hüftprothese können die Hüfte unmittelbar nach der Operation voll belasten.

Die zementfreie Prothese hat einen aufgerauten, einwachsenden Prothesenschaft. diese Verbindung ist gerade für jüngere Patienten geeignet: Sie ist belastbarer als die zementierte Befestigung, erfordert aber einen höheren Aufwand in der Rehabilitation. Bis zu 6 Wochen Teilbelastung sind erforderlich, bis Prothese und Knochen stabil verbunden sind. Dafür hat die einwachsende Hüftprothese im Falle einer später evtl. erforderlichen Hüftrevision (Hüftprothesenwechsel) deutliche Vorteile im Vergleich zur zementierten Hüftprothese.

Hüftprothese: Vorteile, Haltbarkeit und Prothesenmodelle der künstlichen Hüfte

Vollprothese der Hüfte Die Hüftprothese, kurz Hüft-TEP, erhält Mobilität und Sportfähigkeit bei Patienten mit schwerer Hüftarthrose. © ARTIQO

Die Hüftprothese wird bei schmerzhafter Hüftarthrose (Coxarthrose) und bei verschobenen Oberschenkelhalsbrüchen mit Durchblutungsstörung des Hüftkopfes (Hüftkopfnekrose) notwendig. Die Hüftarthrose ist charakterisiert durch den schmerzhaften Verschleiß des Gelenkknorpels und knöchernen Veränderungen, die oft mit Entzündungen der Gelenkhaut (Synovialitis) verbunden sind.

Die vielen Behandlungsalternativen, die sich aus Prothesenmodellen, operativen Zugangswegen und Befestigungstechniken ergeben, passt der Hüftspezialist optimal an den jeweiligen Patienten an und berücksichtigt spezifische Faktoren wie Alter, Aktivität, Knochenqualität und individuelle Anatomie bei Planung und Ausführung der Hüftprothesen-Operation.

Minimalinvasive OP-Techniken verschaffen dem Patienten den optimalen Start in die Rehabilitation. Die schonende Implantation kann die Wundheilung verbessern und Komplikationen minimieren.

Wechseloperation bei Lockerung der Hüftprothese: Revision

Hüft-TEP (Totalendoprothese der Hüfte) Zahlreiche Faktoren können die Lebensdauer einer Hüftprothese begrenzen. Eine Haltbarkeit von 20 bis 25 Jahren ist heutzutage normal. Der Wechsel einer gelockerten oder verschlissenen Hüftprothese heißt Hüftprothesenrevision. © Viewmedica

Hüftprothesen werden zwar immer robuster, sie halten aber nicht ewig. Jährlich werden in Deutschland über 37.000 Wechseloperationen (Revisionen) von Hüftprothesen. Bei der Erstimplantation von Hüftprothesen sind Frauen um etwa 50 % häufiger betroffen als Männer. Bei Wechseloperationen der Hüft-TEP haben die Männer einen etwas höheren Anteil.

Der Hüftprothesenwechsel erfordert im Vergleich zur Erstimplantation der Hüftprothese ein hohes Maß an operativer Erfahrung. Zehn Jahre operative Erfahrung im Bereich der Hüftendoprothetik und Unfallchirurgie sind eine notwendige Erfahrungsgrundlage. Sowohl chirurgisch als auch orthopädisch ist die Planung und Durchführung eines Hüftprothesenwechsels sehr anspruchsvoll. Eine gute Ausstattung der Klinik mit Material und diagnostischen Möglichkeiten ist Voraussetzung dafür, auch bei Eintreten der vielen Eventualitäten ein sehr gutes Ergebnis für den Patienten zu erzielen. Als zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ) unterliegt die Gelenk-Klinik strengen Kontrollen, die eine hohe Qualität in den Bereichen Operation, Diagnostik, Nachsorge und Beratung sicherstellen.

Oberschenkelhalsbruch: Symptome, Spätfolgen, Übungen und Reha

Oberschenkelhalsbruch Der Oberschenkel ist über den Oberschenkelhals mit dem Hüftgelenk verbunden. Osteoporose kann die Knochendichte vermindern und bei Stürzen die Wahrscheinlichkeit von Brüchen deutlich erhöhen. © peterschreiber.media, Adobe Stock

Gefahren im Winter führen bei Senioren schnell zu Glatteisstürzen auf das Hüftgelenk. Eine sich häufig anschließende Diagnose ist der Oberschenkelhalsbruch. Dabei kommt es zu einem Bruch an der knöchernen Verbindungsstelle zwischen Oberschenkelschaft und Oberschenkelkopf. Eine Fraktur des Oberschenkelhalses wird oft erst durch den orthopädischen Hüftspezialisten eindeutig festgestellt. Auch Schäden an Knorpel, Bändern und Gelenkflächen des Hüftgelenks erfordern eine genaue Diagnose.

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