Die Ausprägung eines Klumpfußes beim Säugling kann unterschiedlich stark sein, aber auch für Laien sind die Veränderungen zu gesunden Füßen unverkennbar: Der betroffene Fuß ist einwärts gedreht und häufig befindet sich eine tiefe Falte an der Fußsohle. Die Ferse fühlt sich weich an und steht wegen einer verkürzten Achillessehne nach oben. Besonders beim einseitigen Klumpfuß fällt auf, dass die Wade am betroffenen Fuß schmächtiger ist als auf der Gegenseite. Beim kindlichen Klumpfuß ist der Kinderorthopäde der richtige Ansprechpartner für betroffene Eltern.
Ein Impingement im Sprunggelenk ist eine mechanische Blockade und somit eine Einschränkung der Beweglichkeit des Sprunggelenks (engl. to impinge: “anschlagen”). Die Patienten erleben dieses Impingement des Sprunggelenks als stechenden Schmerz im Rückfuß oder im Sprunggelenk.
Meistens tritt der Schmerz bei bestimmten Bewegungen oder forcierten Streckungen des Fußes oder Sprunggelenks auf. Fußballer, Läufer und Tänzer sind besonders gefährdet. Die Blockade kann durch eine Vielzahl von Ursachen im Bereich der Weichteile oder der Knochen ausgelöst werden. Sprunggelenksimpingements, die durch Bindegewebe verursacht werden, treten meist als Folge von Traumata und Unfällen auf.
Die Therapie des Sprunggelenk-Impingements richtet sich nach der Einteilung nach Scranton. Die Einteilung gibt an, in welchem Ausmaß Knochenveränderungen vorhanden sind.
Eine Prothese hat den Vorteil, dass das Gelenk beweglich bleibt. Dafür stehen verschiedene Prothesenkonzepte zur Verfügung. Wir haben gute Erfahrungen mit der flexiblen Silikonprothese gemacht. Damit lassen sich die Schmerzen lindern, und auch die Funktion bleibt weitestgehend erhalten – die meisten Patienten können mit ihrer Prothese im Alltag gut gehen, wie Langzeitergebnisse zeigen.