Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Arachidonsäure

Die vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommende Arachidonsäure gehört zu den Omega-6-Fettsäuren. Bei ihrer Metabolisierung entstehen Abbauprodukte, die entzündungsfördernd wirken. Menschen, die unter entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthrose bzw. unter Stoffwechselstörungen wie Gicht leiden, sollten Arachidonsäure daher nur in Maßen zu sich nehmen. In hoher Konzentration findet man die ungesättigte Fettsäure vor allem in Schweineschmalz, Leber und Speck. Aber auch andere Fleischsorten, Butter und Eigelb sind reich an Arachidonsäure.

Knieschmerzen durch Arthrose

Knieschmerzen bei ArthroseBei einer Arthrose des Kniegelenks reiben die Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkelknochen schmerzhaft aufeinander. © Henrie, Fotolia

Die Grundlage der Therapie einer Gonarthrose (Gelenkverschleiß im Knie) ist eigentlich immer eine Anpassung des Lebensstils. Die wenigsten Patienten mit Kniearthrose benötigen jemals eine Operation oder gar eine Knieprothese. Zentral für die Therapie der Kniearthrose ist die Anpassung der Ernährung (wenig Fleisch, wenig Zucker, viel Gemüse und nährstoffreiche Kost) und der Lebensweise. Wenn es gelingt, ist eine Gewichtsreduktion sehr vorteilhaft: Mit jedem Kilo weniger auf dem Knie reduzieren Sie Ihre Knieschmerzen und die Knieentzündungen. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer Ihres Kniegelenks deutlich.

Arthritis: Ursachen, Symptome und Behandlung

Arthritis deutlich zu erkennende HandgelenkdeformierungHand einer jungen Frau mit Arthritis: Die Schädigung des Gelenks hat bereits zu einer deutlichen Gelenkverformung geführt. ©chlorean, Fotolia

Die Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die zur Schädigung der Gelenkflächen führen kann. Sie ist abzugrenzen von der Arthrose, einer degenerativen Gelenkerkrankung. Während es sich bei Arthrose um ein kaltes Geschehen handelt, ist die Arthritis durch Überwärmung, Schwellung und Rötung gekennzeichnet.

Arthrose: Gelenkerhaltende und knochenerhaltende Therapie

ArthroseAlle Gelenke des menschlichen Körpers können von Arthrose befallen sein. Bei Arthrose wird der für die Gelenkbeweglichkeit und Dämpfung essentielle Gelenkknorpel abgebaut. Das Gelenk schmerzt, kann sich entzünden und versteift. © Sagittaria, Fotolia

Arthrose – Gelenkverschleiß – kann nach Knorpelverlust und entzündlicher Schwellung des Gelenks zur völligen Einsteifung führen. Über 5 Mio. Patienten mit Arthrose gibt es in Deutschland. Damit ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung.

Konkrete Ursachen der Arthrose lokalisieren wir in der Lebensweise und der allgemeinen körperlichen Verfassung. Vermeidung von Genussgiften, nährstoffreiche entzündungshemmende Ernährung (wenig Alkohol, Kaffee und rotes Fleisch) und Bewegung unterstützen die gesunde Gelenkfunktion.

Arthrose äußert sich bei allen Patienten in ähnlicher Weise: Zunächst wird der Knorpel rissig und bekommt Lücken. Schließlich wird die Knorpelschicht bei Arthrose ganz abgebaut. Das Gelenk ist nicht mehr gleitfähig.

Arthrose kann alle Gelenke betreffen: Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Schulter, die Finger- und Zehengelenke und die Wirbelsäulengelenke.

Vor allem bei den über 50-Jährigen wird Arthrose zum Massenphänomen. Männer sind etwas früher von Gelenkverschleiß betroffen, Frauen holen im höheren Lebensalter aber deutlich auf und stellen ab dem Alter von 55 Jahren die Mehrzahl der Arthrosepatienten.

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