Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Gicht

Gicht (Urikopathie) ist eine Harnsäurestoffwechselstörung und verläuft in Schüben. Enthält das Blut zu viel Harnsäure, entstehen Harnsäurekristalle, die sich vor allem in Gelenken ablagern. Schmerzen und Entzündungen sind die Folge. Meist ist das Großzehengrundgelenk als erstes betroffen, aber auch in anderen Gelenken, Schleimbeuteln (Bursae), Sehnen, in der Haut oder in den Nieren können sich Kristalle bilden. Betroffene können der Erkrankung mit körperlicher Aktivität, Gewichtsreduktion und purinarmer Ernährung vorbeugen. Vor allem Alkohol, Fleisch und Hülsenfrüchte sollten nur in Maßen konsumiert werden. Gichtpatienten sollten zudem mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Bei akuten Gichtanfällen hilft Kühlung und Hochlagerung des betroffenen Gelenkes. Typische Medikamente, die den Harnsäurespiegel senken und Gichtanfällen vorbeugen, sind z. B. Allopurinol oder Colchicin.

Konservative Therapie von Knieschmerzen bei Rheuma

rohes GemüseEine ausgewogene Ernährung mit wenig tierischen Produkten wirkt entzündlichen Prozessen in den Gelenken entgegen. Betroffene können ihre Knieschmerzen auf diese Weise in den Griff bekommen. © monticellllo, Fotolia

Zahlreiche Ursachen können rheumatisch bedingte Knieschmerzen auslösen. Dazu gehören Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselstörungen wie Gicht oder Hämochromatose. Die rheumatische Entzündung ist deswegen so gefährlich, weil sie direkt den Gelenkknorpel im Kniegelenk angreift. Deswegen ist es wichtig, die Entzündungen so schnell wie möglich zu vermindern. Das geschieht in der Regel durch medikamentöse Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie immunmodulierenden Medikamenten.

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