Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Glenoid

Anatomie des Schultergelenks Die Gelenkpfanne umgibt den Humeruskopf nicht vollständig. © bilderzwerg, fotolia

Als Glenoid bezeichnet man die äußere Gelenkpfanne des Schulterblattes (Skapula), die sich unterhalb des Schulterdaches (Akromion) befindet und in die der Oberarmkopf (Caput humeri) eingefasst ist. Die Gelenkfläche ist dabei kleiner als der Oberarmkopf und umschließt diesen nicht vollständig. Am Außenrand des Glenoids befindet sich ein Ring aus Faserknorpel.

Omarthrose: Untersuchung und gelenkerhaltende Therapie der Schulterarthrose

Schulterarthrose (Omarthrose) Das Schultergelenk besteht aus dem runden Oberarmkopf (Caput humeri) und der passgenauen, leicht konkaven Pfanne (Glenoid) des Schultergelenks. Beide Gelenkpartner sind mit einer schützenden Knorpelschicht überzogen. Bei Schulterarthrose ist dieser Gelenkknorpel geschädigt und das Aneinanderreiben der Knochen verursacht Schulterschmerzen. © Viewmedica

Omarthrose ist der Gelenkverschleiß des Schultergelenks. Omarthrose verursacht langfristig die schmerzhafte Einsteifung des Schultergelenks. Patienten mit Schulterarthrose haben am Morgen zunächst Anlaufschmerzen. Auf ein schmerzfreies Intervall folgen Schmerzen bei jeder Art Belastung der Schulter.

Die Beschwerden bei Schulterarthrose beginnen oft schleichend. Betroffene nehmen die Anfangssymptome der Omarthrose häufig nicht ernst und die Beschwerden steigern sich über mehrere Jahre. Bei rechtzeitiger ärztlicher Behandlung kann die Omarthrose durch einen Schulterspezialisten in vielen Fällen gelenkerhaltend behandelt werden. Im Endstadium der Omarthrose stehen dem Spezialisten verschiedene Modelle an Schulterprothesen zur Verfügung, die er individuell an die Bedürfnisse der Patienten anpasst und mit denen er ihnen wieder zu guter Schulterfunktion und -beweglichkeit verhilft.

Riss der langen Bizepssehne: Schulterschmerzen durch Bizepssehnenruptur

Frau mit Schulterschmerzen nach Ruptur der langen Bizepssehne Beim Riss der langen Bizepssehne kommt es zu Schulterschmerzen und Krafteinbußen im Arm. © Anut21ng, iStock

Die meisten Rupturen (Risse) der Bizepssehne betreffen den oberen Ansatzpunkt der langen Bizepssehne, die am Pfannenrand des Schultergelenks verankert ist. Nur selten ist die körperferne (distale) Bizepssehne in der Beuge des Ellenbogens gerissen.

Überlastung, Unfälle oder Verschleiß liegen einer Bizepssehnenruptur zugrunde. Die Betroffenen leiden unter Schulterschmerzen, einem deutlichen Kraftverlust und eingeschränkter Beweglichkeit des gesamten Arms. Der orthopädische Schulterspezialist stellt zügig die Diagnose und behandelt den Riss der langen Bizepssehne meist mit konservativen Therapien. Bei persistierenden Schmerzen stehen dem Arzt verschiedene operative Möglichkeiten zur Verfügung.

Schulterschmerzen: Ursachen, Behandlung, Übungen

Schulterschmerzen – Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlich Bei Schulterschmerzen ist eine Untersuchung der Halswirbelsäule ebenfalls erforderlich. © Gelenk-Klinik

In jedem Lebensalter können wir unter Schulterschmerzen leiden. Schulterschmerzen schränken die freie Beweglichkeit des Schultergelenks meist deutlich ein und haben große Auswirkungen auf Alltag, Beruf und sportliche Aktivitäten.

Schulterschmerzen können entweder isoliert im Schultergelenk bei bestimmten Bewegungen auftreten oder auch vom Nacken aus in den ganzen Arm ausstrahlen. Auch Schmerzen, die im Handgelenk beginnend sich bis in die Schulter ziehen wie z. B. beim Karpaltunnelsyndrom sind möglich.

Häufige Auslöser von Schulterschmerzen sind Haltungsprobleme, die zum Schulterimpingement führen können. Aber auch Stürze, Überlastung und Gelenkverschleiß (Schulterarthrose) können Schulterschmerzen zur Folge haben.

Riss der Rotatorenmanschette: Ursachen, Diagnose und Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur

Rotatorenmanschette Sicht von vorne auf die Rotatorenmanschette der Schulter, bei der zwei der vier Muskeln sichtbar sind: Musculus supraspinatus (oben) und Musculus subscapularis (unten). © logo3in1, Adobe

Ein Riss der Rotatorenmanschette (Rotatorenmanschettenruptur) ist eine krankhafte Veränderung oder Verletzung der Sehnenhaube, die den Oberarmkopf im Schultergelenk umgibt.

Die Erkennung und Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur führen in der Gelenk-Klinik erfahrene Schulterspezialisten durch.

Die Ruptur der Rotatorenmanschette hat schwere Folgen für die Beweglichkeit der betroffenen Schulter. Zudem kann eine schmerzhafte Schulterarthrose drohen.

Je nach Ursache des Defekts der Rotatorenmanschette hat der Schulterspezialist unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten.

Ruptur der Supraspinatussehne: Riss einer wichtigen Sehne im Schultergelenk

Riss der Supraspinatussehne Die Abbildung zeigt einen Riss der Supraspinatussehne, die direkt unter dem knöchernen Schulterdach liegt. Verschleiß oder Verletzungen sind ursächlich für eine Ruptur der Sehne. © Viewmedica

Die Rotatorenmanschette besteht aus den Sehnen von vier Muskeln. Die wichtigste ist die Supraspinatussehne. Sie umschließt den Oberarmkopf flächig wie eine Manschette. Da die Muskelansätze und Sehnen des Supraspinatusmuskels unter dem knöchernen Schulterdach und damit zwischen zwei gegeneinander beweglichen Knochen liegen, sind diese Strukturen besonders gefährdet. Die Sehnen halten den Oberarmkopf im Gelenk und zentrieren ihn bei der Bewegung in der Schulterpfanne.

Durch ihre eingeengte Lage ist die Supraspinatussehne am häufigsten von allen Schultersehnen von der Degeneration (Verschleiß) durch das Impingementsyndrom betroffen. Der Verschleiß entsteht durch Anstoßen des Oberarmkopfs am Schulterdach beim Heben des Armes und entwickelt sich schleichend. Die Degeneration der Sehne über viele Jahre kann einen Riss (Ruptur) der Supraspinatussehne auslösen. Dann ist vor allem das seitliche Anheben des Armes schmerzhaft. Um die Funktion der Supraspinatussehne wiederherzustellen, kann der Schulterspezialist die Sehne durch eine operative Naht wieder befestigen.

Übungen nach operativ oder konservativ behandelter Humeruskopffraktur

Eine der Übungen nach einer Behandlung der Humerusfraktur Wand hochkrabbeln: Eine der Übungen zur Nachbehandlung einer Humerusfraktur

Damit Sie von einem dauerhaften Behandlungserfolg nach der Behandlung des Oberarmkopfbruchs profitieren, ist eine konsequente und langfristige physiotherapeutische Betreuung und Nachbehandlung von besonderer Bedeutung. Bereits während der Ruhigstellungsphase bei konservativer Behandlung in einem Schlingenverband (Gilchrist- oder Desault-Verband) können Sie nach Absprache mit dem Orthopäden und in Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten verschiedene Übungen durchführen, die den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

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Orthopädie der Schulter

Prof. Dr. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopaedie in Freiburg

Prof. Dr. med. Sven Ostermeier

Facharzt für Orthopädie

 
PD. Dr. med. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

PD. Dr. med. Bastian Marquaß Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie