Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Omarthrose

Omarthrose ist der medizinische Begriff für Schulterarthose: bei Knorpelabrieb im Schultergelenk spricht man von einer Omarthrose. Dabei entstehen im späteren Krankheitsverlauf häufig Schmerzen und die Schulter ist in ihrer Bewegung eingeschränkt. Der Gelenkverschleiß im Schultergelenk kann verschiedene Ursachen haben. Zunächst einmal handelt es sich bei Arthrose um einen physiologischen Alterungsprozess, der bei jedem Menschen in unterschiedlicher Intensität auftritt. Durch Übungen zur Kräftigung der Schulter- und Nackenmuskulatur kann man einer solchen Arthrose vorbeugen. Eine Omarthrose kann aber auch krankhafte Ursachen, wie z. B. Knochenbrüche im Bereich der Schulter oder Schulterluxationen, haben. Um ein Fortschreiten des Knorpelabriebs zu verhindern, sollte zunächst der zugrundeliegende Auslöser therapiert werden.

Schulterarthrose (Omarthrose): Untersuchung und gelenkerhaltende Therapie

Untersuchung der Schulterarthrose mit UltraschallUntersuchung der Schulterarthrose im Ultraschall zeigt Schwellungen, Ergüsse, Kalkdepots, Sehnenrisse und Symptome der Schulterarthrose. © Gelenk-Klinik

Man unterscheidet zwischen einer primären und einer sekundären Form der Schulterarthrose (Omarthrose ist der medizinische Begriff für Schulterarthrose). Eine sekundäre Schulterarthrose hat eine konkrete Ursache, eine primäre Schulterarthrose entsteht scheinbar von selbst. Beiden Formen gemeinsam ist der zunehmende Verschleiß des Gelenks, der schließlich zu einem Verbrauch des Gelenkknorpels im Schultergelenk führt. Diese Verschleißerkrankung ist häufig die Folge von mechanischen Überlastungen, Schäden an der Rotatorenmanschette, Entzündungen oder Unfällen. Die Beschwerden äußern sich meist in uncharakteristischen Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter.

Was passiert bei einer Schulterarthrose?

Die Schulterprothese

schulterprotheseSchultergelenk mit Schulterprothese © Viewmedica

Das Schultergelenks lebt von der schmerzfreien Beweglichkeit. Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Diese Beweglichkeit der Schulter muss unter allen Umständen erhalten bleiben, will man große Verluste an Lebensqualität und Selbstständigkeit vermeiden. In vielen Fällen kann nur noch eine Schulterprothese das Schultergelenk stabilisieren: Schulterarthrose oder Unfälle, die zu Oberarmbruch führen, sind hier die häufigsten Ursachen für die Operation der Schulterprothese.

Schulterschmerzen: Ursachen, Behandlung, Übungen

Schulterschmerzen – Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlichBei Schulterschmerzen ist eine Untersuchung der Halswirbelsäule ebenfalls erforderlich. © Gelenk-Klinik

Die Häufigkeit chronischer Schulterschmerzen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Inzwischen klagt fast jeder zehnte Mensch über Schulterschmerzen. Die Beschwerden sind häufig quälend, stark einschränkend und langanhaltend. Schulterschmerzen und die Steifheit des Schultergelenkes sind häufige Symptome, weshalb sich Patienten in unserer Gelenk-Klinik vorstellen. Nicht nur ältere Menschen sind von Schulterschmerzen betroffen.

Arthrose: Gelenkerhaltende und knochenerhaltende Therapie

ArthroseAlle Gelenke des menschlichen Körpers können von Arthrose befallen sein. Bei Arthrose wird der für die Gelenkbeweglichkeit und Dämpfung essentielle Gelenkknorpel abgebaut. Das Gelenk schmerzt, kann sich entzünden und versteift. © Sagittaria, Fotolia

Arthrose – Gelenkverschleiß – kann nach Knorpelverlust und entzündlicher Schwellung des Gelenks zur völligen Einsteifung führen. Über 5 Mio. Patienten mit Arthrose gibt es in Deutschland. Damit ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung.

Konkrete Ursachen der Arthrose lokalisieren wir in der Lebensweise und der allgemeinen körperlichen Verfassung. Vermeidung von Genussgiften, nährstoffreiche entzündungshemmende Ernährung (wenig Alkohol, Kaffee und rotes Fleisch) und Bewegung unterstützen die gesunde Gelenkfunktion.

Arthrose äußert sich bei allen Patienten in ähnlicher Weise: Zunächst wird der Knorpel rissig und bekommt Lücken. Schließlich wird die Knorpelschicht bei Arthrose ganz abgebaut. Das Gelenk ist nicht mehr gleitfähig.

Arthrose kann alle Gelenke betreffen: Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Schulter, die Finger- und Zehengelenke und die Wirbelsäulengelenke.

Vor allem bei den über 50-Jährigen wird Arthrose zum Massenphänomen. Männer sind etwas früher von Gelenkverschleiß betroffen, Frauen holen im höheren Lebensalter aber deutlich auf und stellen ab dem Alter von 55 Jahren die Mehrzahl der Arthrosepatienten.

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