Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Labrumläsion

Die Labrumläsion ist eine Verletzung der Gelenklippe, die beispielsweise im Schulter- oder Hüftgelenk die Gelenkpfanne auskleidet. Ursächlich sind meist falsche oder ruckartige Bewegungen des Gelenks. Leichte Einrisse können symptomlos verlaufen. In den meisten Fällen verspüren Betroffene aber einen klemmenden oder stechenden Schmerz im Gelenk.

Labrumläsion (Verletzung der Gelenklippe der Hüfte)

Hüftschmerzen nach Riss der GelenklippeVor allem beim Sport kann es zur Verletzung der Gelenklippe im Hüftgelenk kommen. © peterschreiber.media, Fotolia

Als Labrumläsion bezeichnet man einen Riss der Gelenklippe (Labrum). Beim gesunden Menschen kleidet diese dicke Ausstülpung aus Fasergewebe die Hüftgelenkpfanne aus. Die Gelenklippe erfüllt eine dämpfende Funktion und stellt gleichzeitig eine glatte Oberfläche für den Oberschenkelkopf bereit, damit dieser in die Hüftpfanne gleiten kann. Sie erweitert gleichzeitig den Pfannenrand und umschließt den Hüftkopf. Ein Labrumriss beeinträchtigt die normale Bewegung des Hüftgelenks.

Diese Bewegungseinschränkung nach einem Riss der Gelenklippe kann langfristig zu einer Hüftgelenksarthrose führen.

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