Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Trochanter

Anatomie: Trochanter major und Trochanter minor am Oberschenkelknochen (Femur) Anatomie: Der Trochanter major liegt auf der Außenseite des Oberschenkelknochens. Der Trochanter minor befindet sich auf der Innenseite. © Gelenk-Klinik

Als Trochanter (Rollhügel) des Hüftgelenks bezeichnet man die beiden Fortsätze am seitlichen oberen Ende des Oberschenkelknochens (Femur). Man unterscheidet den Trochanter major (großer Rollhügel), der als Ansatz für die Gesäßmuskulatur dient, und den Trochanter minor (kleiner Rollhügel). Er ist die Ansatzstelle zweier Hüft- bzw. Lendenmuskeln.

Synonym: 
Rollhügel

Hüftdysplasie bei Babys: Ursachen, Symptome und Behandlung

Röntgenbild eines 18 Monate alten Kindes mit Hüftdysplasie links Das Röntgenbild zeigt eine Hüftluxation links mit verkleinertem Hüftkopfkern bei einem 18 Monate alten Kind. Rechts ist das Hüftgelenk normal ausgebildet. © Gelenk-Klinik

Die angeborene Hüftdysplasie ist eine Störung der Verknöcherung des Hüftgelenks in früher Kindheit, bei der die Gelenkpfanne (Acetabulum) den Oberschenkelknochen (Femur) nicht in ausreichendem Maß umfasst. Die Hüftdysplasie tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf und stellt die häufigste Fehlbildung des Knochenskeletts bei Neugeborenen dar. Mediziner sprechen bei dieser Fehlbildung auch von einer Überdachungsstörung des Hüftkopfes.

Bei der Entwicklung einer instabilen, dysplastischen Hüfte spielen genetische, mechanische, hormonelle Faktoren sowie Umwelteinflüsse eine Rolle. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den multifaktoriell verursachten Erkrankungen.

Hüftarthrose (Coxarthrose): gelenkerhaltende Therapie bei Verschleiß des Hüftgelenks

Coxarthrose Die ersten Hinweise auf eine Hüftarthrose bekommt der Hüftspezialist durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung des Patienten. Bei Hüftarthrose schmerzt die Rotation des Beines um die eigene Achse. © Gelenk-Klinik

Als Hüftarthrose (Coxarthrose) bezeichnet man eine fortschreitende Abnutzung des Gelenkknorpels im Hüftgelenk. Die degenerative, verschleißbedingte Erkrankung des Hüftgelenks entwickelt sich meist schleichend über Jahre hinweg. Zu Beginn der Arthrose treten keine oder nur geringe Beschwerden auf. Erst mit zunehmendem Verlust der Knorpelschicht verspürt der Patient Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Durch Physiotherapie, Eigenübungen, Anpassungen der Ernährung und des Lebensstils sowie Gewichtsreduktion lässt sich der Verlauf der Hüftarthrose in vielen Fällen verlangsamen oder stoppen. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium können Spezialisten für Hüftbehandlungen durch operative Maßnahmen wie eine Hüftarthroskopie, eine Knorpeltransplantation oder eine Hüftprothese die Beweglichkeit der Hüfte wiederherstellen und dem Patienten zu schmerzfreier Mobilität und Lebensqualität verhelfen.

Hüftdysplasie bei Erwachsenen: Ursachen, Spätfolgen, Behandlung

Röntgenbild beidseitige Hüftdysplasie bei erwachsener Patientin Das Röntgenbild zeigt eine beidseitige Hüftdysplasie bei einer 45-jährigen Patientin. Die Gelenkpfanne (Acetabulum) überdacht den kugeligen Oberschenkelkopf nur unzureichend. Der Oberschenkelknochen ist dadurch nicht fest und zentriert im Hüftgelenk verankert.© Gelenk-Klinik

Der Begriff Hüftdysplasie umfasst sowohl Fehlstellungen des Hüftgelenks als auch Störungen der Verknöcherung in früher Kindheit. Der Großteil aller Hüftdysplasien in Deutschland ist angeboren und tritt bei etwa 3 von 100 Säuglingen auf. Die Hüftdysplasie gehört damit zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Skelettsystems bei Neugeborenen.

Unbehandelt bleibt eine Hüftdysplasie lange Zeit schmerzfrei, kann aber ab dem jungen Erwachsenenalter gravierende Spätfolgen haben. Bei erwachsenen Patienten besteht die oberste Zielsetzung des orthopädischen Hüftspezialisten darin, ein annähernd normales Gangbild und möglichst vollständige Schmerzfreiheit zu erreichen. Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage für die anschließende Therapie, die exakt auf die anatomischen Besonderheiten der Patienten abgestimmt wird.

Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis)

Schleimbeutel (Bursae) des Hüftgelenks Die Schleimbeutel am Hüftgelenk schützen umliegende Strukturen vor mechanischer Reizung. © Gelenk-Klinik

Der Hüft- oder Leistenschmerz ist das häufigste Symptom einer Schleimbeutelentzündung im Hüftgelenk. Es kann zu diffusen oder sehr lokal begrenzten Hüftschmerzen oder Leistenschmerzen kommen.

Typisch ist die Schmerzverstärkung beim Bewegen und Belasten des Beines. Oft treten auch Schmerzen im Bereich der hüftumgreifenden Muskulatur auf.

Wechseloperation bei Lockerung der Hüftprothese: Revision

Hüft-TEP (Totalendoprothese der Hüfte) Zahlreiche Faktoren können die Lebensdauer einer Hüftprothese begrenzen. Eine Haltbarkeit von 20 bis 25 Jahren ist heutzutage normal. Der Wechsel einer gelockerten oder verschlissenen Hüftprothese heißt Hüftprothesenrevision. © Viewmedica

Hüftprothesen werden zwar immer robuster, sie halten aber nicht ewig. Jährlich werden in Deutschland über 37.000 Wechseloperationen (Revisionen) von Hüftprothesen. Bei der Erstimplantation von Hüftprothesen sind Frauen um etwa 50 % häufiger betroffen als Männer. Bei Wechseloperationen der Hüft-TEP haben die Männer einen etwas höheren Anteil.

Der Hüftprothesenwechsel erfordert im Vergleich zur Erstimplantation der Hüftprothese ein hohes Maß an operativer Erfahrung. Zehn Jahre operative Erfahrung im Bereich der Hüftendoprothetik und Unfallchirurgie sind eine notwendige Erfahrungsgrundlage. Sowohl chirurgisch als auch orthopädisch ist die Planung und Durchführung eines Hüftprothesenwechsels sehr anspruchsvoll. Eine gute Ausstattung der Klinik mit Material und diagnostischen Möglichkeiten ist Voraussetzung dafür, auch bei Eintreten der vielen Eventualitäten ein sehr gutes Ergebnis für den Patienten zu erzielen. Als zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ) unterliegt die Gelenk-Klinik strengen Kontrollen, die eine hohe Qualität in den Bereichen Operation, Diagnostik, Nachsorge und Beratung sicherstellen.

Bursitis (Schleimbeutelentzündung): Schmerzen an Ellenbogen, Knie, Schulter, Hüfte, Fuss und Ferse

Mann mit Schulterschmerzen durch Schleimbeutelentzündung. Eine Bursitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Schleimbeutel. Sie kann in verschiedenen Gelenken auftreten. © WavebreakmediaMicro, Fotolia

Alle akuten Schleimbeutelentzündungen haben als gemeinsames Merkmal den Schmerz. Zusätzlich kann es zu Schwellungen, Rötungen und Überwärmung im Bereich der Haut sowie zu Gelenkergüssen und Bewegungseinschränkungen kommen. Eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) kann in verschiedenen Gelenken wie Schulter, Knie, Hüfte oder im Ellenbogen auftreten.

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Hüftchirurgie

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik

Prof. Dr. med. Lukas Konstantinidis, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Prof. Dr. med. Lukas Konstantinidis
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik