Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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79194 Gundelfingen
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Lordose

Vergleich normale Wirbelsäule, Kyphose, Lordose Links: normal geformte Wirbelsäule. Mitte: starke Kyphose (Rundrücken). Rechts: starke Lordose (Hohlkreuz). © pikovit, Adobe Stock

Die Lordose ist eine Krümmung der Wirbelsäule nach vorne. Bei zu starker Biegung entsteht ein Hohlkreuz (Hyperlordose). Eine Lordose ist beim Menschen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule normal. Mithilfe der Krümmung werden Stöße auf die Wirbelsäule abgefedert. Das Gegenteil der Lordose ist die Kyphose, also eine Krümmung der Wirbelsäule nach hinten.

Morbus Bechterew: Symptome, Ursachen, Therapie

Versteifte Wirbelsäule bei Spondylitis ankylosans: Die Lendenwirbelsäule hat ihre Krümmung verloren. Bei der ankylosierenden Spondylitis entwickeln sich die Entzündungsherde im Skelett zu Verknöcherungen. Die so entstehenden Knochenspangen überspannen mehrere Wirbel und führen zur Versteifung der Wirbelsäule. Die Patienten nehmen zunehmend eine vorgebeugte Haltung ein. © Gelenk-Klinik

Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) zählt zu den chronisch-entzündlichen Erkrankungen und beginnt schleichend mit unspezifischen Rückenschmerzen im Lendenwirbel- und Gesäßbereich. Die Entzündungen im Achsskelett können sich im fortgeschrittenen Stadium zu einer verknöcherten Wirbelsäule entwickeln, deren einzelne Gelenke miteinander zur sogenannten “Bambuswirbelsäule” verwachsen sind.

Die versteifte Wirbelsäule und die damit verbundene Bewegungsunfähigkeit schränkt Patienten mit Morbus Bechterew in ihrem beruflichen und privaten Leben enorm ein. Morbus Bechterew als rheumatische Autoimmunerkrankung ist bis heute nicht heilbar, allerdings beeinflusst eine frühzeitige Behandlung und konsequente Physiotherapie den Verlauf in vielen Fällen sehr positiv.

Unterhält man sich mit an Morbus Bechterew erkrankten Patienten, berichten diese häufig von unzähligen Arztbesuchen und Therapien in ihrer Krankengeschichte. Der variable Verlauf und die uneinheitlichen Beschwerden dieser Erkrankung erschweren die Diagnosestellung bei Morbus Bechterew und erfordern die spezialisierten Kenntnisse eines Wirbelsäulenexperten.

Spinalkanalstenose: Verengung des Rückenmarks der Wirbelsäule

Spinalkanalstenose Spinalkanalstenose – das ist eine Einengung des Nervenkanals in der Wirbelsäule. © Viewmedica

Eine Spinalkanalstenose ist eine Einengung des Wirbelkanals. Im Wirbelkanal verläuft das Rückenmark. Bei einer Wirbelkanalstenose drücken knöcherne Auswüchse und/oder Weichteile, beispielsweise eine Bandscheibe, auf das Rückenmark. Der Druck auf die Nerven, die dadurch nicht mehr genügend Platz haben, verursacht die Beschwerden.

Die Folgen der spinalen Stenose sind ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine, Gangstörungen oder Störungen der Feinmotorik. Unsere Patienten erleben in ihrem Alltag einen zunehmend eingeschränkten Bewegungsradius. Häufig tritt die Spinalkanalstenose in der Lendenwirbelsäule zwischen den Wirbeln L 4/5 oder in der Halswirbelsäule (HWS) auf.

Rückenschmerzen: Ursachen, Diagnose, Rückenübungen und Therapie

Rückenschmerzen sind sehr unterschiedlich. Wo genau schmerzt der Rücken? Wie stark ist der Schmerz? Tritt der Schmerz nur bei Belastung auf oder bereits in Ruhe? Gibt es eine konkrete Ursache für die Schmerzen wie zum Beispiel eine Überbeanspruchung durch monotone Bewegungsabläufe? Bei kaum einer anderen Erkrankung ist das Arzt-Patientengespräch so wichtig wie bei Rückenschmerzen. © underdogstudios, Fotolia

Rückenschmerzen sind Schmerzen der Wirbelsäule zwischen Nacken und Gesäß, die bis in die Beine und Arme ausstrahlen können. Der Rücken wird von der Wirbelsäule, den hinteren Anteilen der Rippen und allen dazwischen und darüber liegenden Muskeln, Bändern und Sehnen gebildet. Auch der Schultergürtel mit den beiden Schulterblättern und der Nacken zählen zum Rücken.

Rückenschmerzen sind in Deutschland enorm verbreitet, dies zeigen die Ergebnisse der Deutschen Rückenschmerzstudie. Auf die Frage “Leiden Sie am heutigen Tag unter Rückenschmerzen?” antwortete je nach Wohnort jeder 3. bis jeder 2. Befragte mit “Ja”. Auf die Frage “Hatten Sie mindestens einmal in Ihrem Leben Rückenschmerzen?” stimmten sogar 8 von 10 Befragten zu. Daher überrascht es nicht, dass jeder zweite Patient, aufgrund von Rückenschmerzen den Weg in die Praxis findet.

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