Orthopädische Gelenk-Klinik

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Os trigonum

Sprunggelenk mit Os trigonum oder Fraktur des Stieda-Fortsatzes Sprunggelenk mit Os trigonum oder Fraktur des Stieda-Fortsatzes, eine verlängerte Ausziehung des hinteren Fortsatzes des Sprungbeins am Sprunggelenk. © Gelenk-Klinik

Das Os trigonum (lat. os "Knochen", griech. trigonum "Dreieck") ist ein akzessorischer (zusätzlicher) dreieckiger Knochenfortsatz am hinteren Ende des Sprungbeins (Talus), der normalerweise in der Pubertät mit dem Sprungbein verschmilzt. Bei einigen Menschen bleibt das Os trigonum aber als eigenständiger Knochenteil bestehen. Etwa 3 bis 15 % der erwachsenen Bevölkerung haben einen solchen Knochenfortsatz am Sprungbein. In einigen Fällen kann das Os trigonum zu hinteren Fersenschmerzen führen, da die Weichteile um den Knochenfortsatz gequetscht werden. Diese Beschwerden treten vor allem unter Belastung auf. Man spricht dann von einem Os-trigonum-Syndrom.

Impingement des Sprunggelenks: Bewegungsabhängige Schmerzen und Blockaden

Os trigonum, dorsales Sprunggelenks-Impingement Seitliche Darstellung eines Os trigonum in der diagnostischen Bildgebung. Das Os trigonum ist ein überzähliger Knochen hinter (dorsal) dem Talus. In der normalen Entwicklung verschmilzt er mit dem Sprungbein (Talus). Fußballer, Ballett-Tänzer und Läufer können auf Grund des Os trigonum schmerzhafte Rückfußbeschwerden entwickeln. © Dr. Thomas Schneider

Das Impingement des Sprunggelenks bezeichnet ganz allgemein eine mechanische Bewegungsblockade der vollständigen Beweglichkeit des Sprunggelenks. Dabei ist der normale, vollständige Bewegungsablauf im Gelenk mechanisch blockiert (engl: to impinge).

Die Patienten erleben dieses Impingement des Sprunggelenks als stechenden Schmerz in Rückfuß oder im Sprunggelenk.

Meistens tritt der Schmerz bei bestimmten Bewegungen oder Streckungen des Fußes oder Sprunggelenks auf. Dieses Impingement kann durch eine Vielzahl von Ursachen aus dem Weichteilbereich oder der Knochen ausgelöst werden. Sprunggelenksimpingements, die durch Bindegewebe verursacht werden, treten meist als Folge von Traumata und Unfällen auf.

Auch ein akzessorischer (überflüssiger) Knochen wie das Os trigonum kann zu einem dorsalen (hinteren) Sprunggelenksimpingement führen.

Impingement (Blockade) im oberen Sprunggelenk

Impingement des oberen Sprunggelenks Impingement des oberen Sprunggelenks: Die knöchernen Anbauten am Schienbein (Tibia) und Sprungbein (Talus) führen zu einer Blockade des oberen Sprunggelenks (OSG). © Gelenk-Klinik

Ein Impingement ist eine mechanische Blockade des Gelenks. Zu unterscheiden sind das vordere und das hintere Sprunggelenk-Impingement. Das hintere Impingement tritt durch eine Einklemmung am hinteren Rand des Sprungbeins auf. Auslöser ist häufig ein zusätzlicher Knochenanbau am hinteren Ende des Sprungbeins (Talus), das sogenannte Os trigonum. Bei einem vorderen Impingement ist der vordere Teil des Sprunggelenks von einer Blockade betroffen. Es tritt häufig bei Fußballern auf und wird daher auch als Fußballergelenk bezeichnet. Ein weiteres Impingement des Sprunggelenks ist das fibulocalcaneare Impingement im Gelenk zwischen Wadenbein und Fersenbein. Ursächlich ist in den meisten Fällen ein Knick-Senkfuß.

Die Therapie des Sprunggelenk-Impingements richtet sich nach der Einteilung nach Scanton. Die Einteilung gibt an, in welchem Ausmaß die Knochenveränderungen vorhanden sind.

Als zertifiziertes Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie ist die Gelenk-Klinik auf Operationen des Sprunggelenks spezialisiert.

Impingement im Sprunggelenk: minimalinvasive Operation

Impingement im Sprunggelenk Oftmals sind Sportverletzungen für ein Impingement des Sprunggelenks verantwortlich. © kirstypargeter, istock

Das Impingement im Sprunggelenk hat mehrere Ursachen. Im vorderen Sprunggelenk sind häufig Umknickverletzungen verantwortlich für die Blockade. Einmaliges Umknicken oder – im Falle einer Instabilität – wiederkehrende Umknickverletzungen führen zu einer Verdickung der Außenbänder. Die Bänder können bei wiederholten Fußhebebewegungen einklemmen. Diese Einklemmung (englisch “impingement”) führt zu einer Bewegungsblockade des vorderen Sprunggelenks. Darüber hinaus kann das Impingement des Sprunggelenks auch die Gelenkkapsel reizen. Eine der Folgen ist eine schmerzhafte Synovialitis (Gelenkschleimhautentzündung) im gesamten Sprunggelenk.

Eine Instabilität des Sprunggelenks kann auch zur Bildung von Knochenspornen (Osteophyten) an der vorderen Schienbeinkante führen. Daher sind Knochenabtragungen in diesem Bereich beim einem Impingement gelenkerhaltend: Die Knochensporne hinterlassen Schliffspuren auf dem Knorpel und können so eine Sprunggelenksarthrose verursachen.

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