Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Osteophyten

Hüftarthrose mit Osteophyten (Knochenspornen) Je stärker die Knorpelfläche abgenutzt ist, umso deutlicher neigt das Gelenk zur Bildung von Osteophyten (Knochenanbauten). Diese Knochenanbauten führen zu einer weiteren Reduktion der Gleitfähigkeit im Hüftgelenk. Knorpelabbau und Arthrose verstärken sich. © Istockphoto

Osteophyten (griech. osteon „Knochen“ und phyton „Gewächs“) sind Knochenneubildungen, die meist aufgrund von degenerativen Erkrankungen (z. B. Arthrose) an Gelenkflächen entstehen. Die Neubildung von Knochengewebe ist der Versuch des Körpers, die Reibung durch den fehlenden Knorpel auszugleichen und die Gelenkfläche durch Vergrößerung zu entlasten.

Zunächst verursachen Knochensporne keine direkten Beschwerden. Werden durch die Knochenwucherungen allerdings andere Strukturen (z. B. Sehnen, Muskeln, Bänder) verdrängt, oder die Knorpelschicht an Gelenkflächen abgerieben, können Schmerzen entstehen. Die Therapie der Osteophyten richtet sich nach der Stärke der Beschwerden. Zunächst sollte mittels Physiotherapie versucht werden, gezielt Muskeln aufzubauen, die das betroffene Gelenk entlasten und das Gelenk durch bessere Führung stabilisieren. Schmerzen und Entzündungen werden in der Regel mit nichtsteroidalen Antirheumatika (z. B Ibuprofen) behandelt. Bei starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kann eine Kortisoninjektion helfen. Eine operative Entfernung des Knochensporns durch eine Arthroskopie kommt erst als letztes Mittel infrage.

Synonym: 
Exophyten

Impingement des Sprunggelenks: Bewegungsabhängige Schmerzen und Blockaden

Os trigonum, dorsales Sprunggelenks-Impingement Seitliche Darstellung eines Os trigonum in der diagnostischen Bildgebung. Das Os trigonum ist ein überzähliger Knochen hinter (dorsal) dem Talus. In der normalen Entwicklung verschmilzt er mit dem Sprungbein (Talus). Fußballer, Ballett-Tänzer und Läufer können auf Grund des Os trigonum schmerzhafte Rückfußbeschwerden entwickeln. © Dr. Thomas Schneider

Das Impingement des Sprunggelenks bezeichnet ganz allgemein eine mechanische Bewegungsblockade der vollständigen Beweglichkeit des Sprunggelenks. Dabei ist der normale, vollständige Bewegungsablauf im Gelenk mechanisch blockiert (engl: to impinge).

Die Patienten erleben dieses Impingement des Sprunggelenks als stechenden Schmerz in Rückfuß oder im Sprunggelenk.

Meistens tritt der Schmerz bei bestimmten Bewegungen oder Streckungen des Fußes oder Sprunggelenks auf. Dieses Impingement kann durch eine Vielzahl von Ursachen aus dem Weichteilbereich oder der Knochen ausgelöst werden. Sprunggelenksimpingements, die durch Bindegewebe verursacht werden, treten meist als Folge von Traumata und Unfällen auf.

Auch ein akzessorischer (überflüssiger) Knochen wie das Os trigonum kann zu einem dorsalen (hinteren) Sprunggelenksimpingement führen.

Impingement-Syndrom der Hüfte: Schmerzhafte Blockade des Hüftgelenks

Beim Impingement-Syndrom der Hüfte kommt es zu einer Blockade im Gelenk. Diese kann mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen. Beim Impingement-Syndrom der Hüfte kommt es zu einer Blockade im Gelenk. Diese kann mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen. © peterschreiber.media, Fotolia

Das Impingement-Syndrom der Hüfte wird auch als einklemmende oder blockierte Hüfte bezeichnet. Dabei ist der Gelenkspalt zwischen dem Kopf des Oberschenkelknochens und der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) aufgrund von knöchernen Veränderungen verschmälert. Man spricht daher auch von einem femoroacetabulären Impingement, kurz FAI.

Vor allem beim Bewegen des Hüftgelenks leiden Betroffene unter starken Schmerzen, die bis in den Oberschenkel ausstrahlen können. Bei einem beginnenden Hüftimpingement können die Schmerzen mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln oder Bewegungsübungen behandelt werden. Um die Ursache einer blockierten Hüfte zu behandeln, ist ein operativer Eingriff durch einen Hüftspezialisten erforderlich.

Steifer Ellenbogen: Gelenksteife und Schmerzen im Ellenbogen

Frau mit Ellenbogenschmerzen Der Ellenbogen ist ein hoch bewegliches Gelenk. Er ermöglicht uns sowohl Beuge- und Streckbewegungen als auch Drehungen des Unterarms nach innen und außen. Eine Gelenksteife im Ellenbogen beeinträchtigt viele Tätigkeiten in Beruf und Alltag und führt zu großem Leidensdruck. © peakSTOCK, iStock

Essen zum Mund führen, eine Brille aufsetzen oder die Haare kämmen ‒ ohne das enorm bewegliche Ellenbogengelenk wäre uns dies alles nicht möglich. Das Ellenbogengelenk gehört zu den Drehscharniergelenken. Diese ermöglichen uns neben dem Strecken und Beugen zusätzlich eine Drehbewegung. Um Gegenstände zu greifen, strecken wir den Ellenbogen und drehen die Handfläche nach unten. Eine Beugung und Drehung im Ellenbogen erlaubt uns, Dinge zum Kopf zu führen.

Von Ellenbogensteife spricht man, wenn nach einem Unfall, einer Operation oder einer anderen Erkrankung die Fähigkeit zur Beugung und Streckung sowie Umwendbewegungen des Unterarmes gestört ist. Eine verringerte und schmerzhafte Beweglichkeit des Ellenbogengelenkes schränken die Funktion des Armes bei den Betroffenen gravierend ein. Die Patienten sind im Beruf und in ihren Freizeitaktivitäten deutlich beeinträchtigt.

Die orthopädischen Fachärzte der Gelenk-Klinik erarbeiten nach gründlicher Diagnostik ein Therapiekonzept zusammen mit dem Patienten. Dieses umfasst eine Vielzahl sehr aussichtsreicher konservativer Behandlungsformen. In wenigen Fällen Sind diese nicht erfolgreich, sieht der Gelenkspezialist die minimalinvasive Arthrolyse als beste Option, um dem Patienten wieder zu Schmerzfreiheit und optimaler Beweglichkeit zu verhelfen.

Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks): beweglich erhalten oder versteifen?

Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks) Als Hallux rigidus bezeichnet man eine Arthrose im Großzehengrundgelenk. © Gelenk-Klinik

Als Hallux rigidus bezeichnet man die Arthrose im Großzehengrundgelenk. Häufig ist der Hallux rigidus die Folge einer Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus). Die steife Großzehe (Hallux rigidus) ist eine abnutzungsbedingte Erkrankung (Arthrose) des Grundgelenks der Großzehe. Die Abrollbewegung des Fußes wird dadurch schmerzhaft. Das Gangbild der Patienten ändert sich durch die Arthrose der Großzehe.

Für Hallux rigidus typisch ist eine Ausweichbewegung über die Außenkante des Fußes, die zu einem charakteristischen Abnutzungsmuster führt.

Impingement-Syndrom der Schulter: Diagnose und Behandlung der Schulterenge

Schulterschmerzen bei Schulterimpingement Beim Impingement-Syndrom schmerzt die Schulter beim Heben des Oberarms oder bei Druck auf die Schulter. © Gelenk-Klinik

Beim Impingement-Syndrom der Schulter verspüren Betroffene vor allem beim seitlichen Heben des Arms Schmerzen im Schultergelenk. Dabei stößt der Oberarmkopf ans Schulterdach (Akromion) und engt die dort verlaufenden Strukturen wie die Supraspinatussehne ein. Die Folge sind Einschränkungen der Schulter- und Armbeweglichkeit.

Ursächlich für das Schulterimpingement sind beispielsweise Verschleißerscheinungen des Schultergelenks und der Schultersehnen (v. a. der Supraspinatussehne) sowie Verletzungen oder eine Schleimbeutelentzündung (Schulterbursitis). Häufig sind Sportler wie Volleyballer oder Menschen, die beruflich Überkopfarbeiten ausüben, von einem Schulterimpingement betroffen. In der Regel lässt sich das Impingement-Syndrom der Schulter konservativ z. B. mittels Physiotherapie, physikalischer Therapie oder Stoßwellenanwendung behandeln.

Hüftarthroskopie: Diagnose und Therapie von Hüftschmerzen durch Gelenkspiegelung

Hüftarthroskopie Hüftarthroskopie zur Behandlung einer Labrumruptur, einem Riss der Gelenklippe. © bilderzwerg, Fotolia

Eine Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelung) ist ein operativer Eingriff, der auch als schlüssellochchirurgischer Eingriff bezeichnet wird. Das Arthroskop ist aus einer speziellen Kamera und einem speziellen Lichtleitersystem aufgebaut, mit dem der Chirurg im Gelenk untersuchen und behandeln kann. Vor allem tiefliegende Gelenke wie das Hüftgelenk kann der Hüftspezialist auf diese Weise genau inspizieren.

Ein besonderer Vorteil der Hüftarthroskopie ist die schonende Behandlung der Gewebe: Dank sehr kleiner Schnitte schädigt der Eingriff die Weichteile weniger als eine offenen Operation. Geringere Hüft- und Leistenschmerzen nach dem Eingriff und eine schnelle Rehabilitation der Patienten sind Vorteile des arthrokopischen Eingriffs.

Fußwurzelarthrose: Arthrose im Lisfranc-Gelenk

Fußwurzelarthrose – Arthrose des Lisfranc-Gelenks Arthrose der Fußwurzelknochen

Bei einer Fußwurzelarthrose kommt es zum Verschleiß des Gelenkknorpels an den Fußwurzelknochen. Besonders häufig sind die Gelenke zwischen Fußwurzel und Mittelfußknochen betroffen. Man bezeichnet sie als Tarsometatarsalgelenke oder Lisfranc-Gelenke.

Fußwurzelarthrose tritt – besonders bei Frauen – ohne eindeutige Ursache auf. Bei dieser sog. idiopathischen Entstehung zeigt sich die Fußwurzelarthrose häufig an beiden Füßen gleichzeitig.

Risikofaktoren in der Lebensführung sind nicht bekannt. Prothesen der Fußwurzelgelenke sind nicht notwendig: Meist können die Fußspezialisten der Gelenk-Klinik mit einer Versteifung (Arthrodese) der kleinen Fußwurzelknochen sehr nachhaltig die schmerzfreie Belastbarkeit bei den Patienten wiederherstellen.

Rhizarthrose: Arthrose des Daumensattelgelenks

Rhizarthrose Patienten mit Rhizarthrose leiden unter Schmerzen und verminderter Beweglichkeit im Daumengelenk. © Evrymmnt, Adobe

Die Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) gehört zu den häufigsten Formen der Arthrose, dem Knorpelverschleiß in Gelenken. Aufgrund der gegenwärtigen Alterspyramide tritt die Rhizarthrose in Deutschland immer häufiger auf. Meist sind Patienten ab 50 Jahren von Rhizarthrose betroffen. Frauen leiden vielfach häufiger als Männer unter dieser schmerzhaften und den Alltag stark einschränkenden Arthroseform.

Eine konservative Therapie kann die Rhizarthrose in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Dazu gehören die Entlastung des Sattelgelenks mithilfe von Schienen, Physiotherapie zur Verbesserung von Beweglichkeit und Kraft und eine angepasste Schmerztherapie mit entzündungshemmenden Präparaten. Im fortgeschrittenen Stadium kann der Handspezialist eine fortgeschrittene Arthrose im Daumensattelgelenk operativ behandeln, um die volle Funktion der Hand im Alltag wiederherzustellen.

Hüftarthrose (Coxarthrose): gelenkerhaltende Therapie bei Verschleiß des Hüftgelenks

Coxarthrose Die ersten Hinweise auf eine Hüftarthrose bekommt der Hüftspezialist durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung des Patienten. Bei Hüftarthrose schmerzt die Rotation des Beines um die eigene Achse. © Gelenk-Klinik

Als Hüftarthrose (Coxarthrose) bezeichnet man eine fortschreitende Abnutzung des Gelenkknorpels im Hüftgelenk. Die degenerative, verschleißbedingte Erkrankung des Hüftgelenks entwickelt sich meist schleichend über Jahre hinweg. Zu Beginn der Arthrose treten keine oder nur geringe Beschwerden auf. Erst mit zunehmendem Verlust der Knorpelschicht verspürt der Patient Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Durch Physiotherapie, Eigenübungen, Anpassungen der Ernährung und des Lebensstils sowie Gewichtsreduktion lässt sich der Verlauf der Hüftarthrose in vielen Fällen verlangsamen oder stoppen. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium können Spezialisten für Hüftbehandlungen durch operative Maßnahmen wie eine Hüftarthroskopie, eine Knorpeltransplantation oder eine Hüftprothese die Beweglichkeit der Hüfte wiederherstellen und dem Patienten zu schmerzfreier Mobilität und Lebensqualität verhelfen.

Retropatellararthrose: Kniescheibenarthrose konservativ oder operativ behandeln?

Patellofemorale Knieteilprothese Patellofemorale Knieteilprothese: Ein Metallimplantat zwischen den beiden Oberschenkelrollen kleidet die Gleitrinne der Patella (Trochlea) aus. Ein gleitfähiges Polyethylen-Implantat auf der Rückseite der Kniescheibe bildet die Gleitpaarung mit dem Titanimplantat. Wir ziehen die einwachsenden, knochensparenden HemiCAP-Implantate den zementierten Implantaten vor. © 2med

Die Kniescheibenarthrose (Retropatellararthrose) ist die seltenste Form der Kniearthrose (Gonarthrose). Hauptursachen der Arthrose des Patellofemoralgelenks, das Oberschenkelknochen (Femur) und Kniescheibe (Patella) miteinander verbindet, sind Fehlbildungen der Kniescheibe bzw. der patellaren Gleitrinne (Trochlea) im Oberschenkelknochen. Auch Verletzungen (Traumata) wie eine Patellafraktur oder osteochondrale Läsionen (Verletzungen des Gelenkknorpels und des darunterliegenden Knochens) sind häufige Ursachen.

Die gelenkerhaltende Behandlung der Retropatellararthrose steht im Vordergrund. Weichteileingriffe an den Sehnen, die die Patella führen, können die Position der Patella und die Kraftübertragung auf das femoropatellare Gelenk verbessern.

Wenn ein gelenkerhaltendes Vorgehen nicht mehr möglich ist, weil der Knorpel komplett abgenutzt ist, kann eine Knieteilprothese das patellofemorale Gelenk ersetzen.

Was ist Arthrose?

Schematische Darstellung eines gesunden und eines durch Arthrose veränderten Kniegelenks. Am Beispiel des Kniegelenks zeigt die Abbildung die degenerativen Veränderungen bei Arthrose. © Gelenk-Klinik

Arthrose ist fortschreitender Gelenkverschleiß, bei dem sich über Jahre die stoßdämpfende Knorpelschicht zwischen zwei Gelenkflächen abbaut. Die meist älteren Arthrose-Patienten leiden unter starken Gelenkschmerzen und zunehmend eingeschränkter Beweglichkeit. Im fortgeschrittenen Stadium der Arthrose droht ihnen die Einsteifung des Gelenks.

Bei der Behandlung der Arthrose ist eine exakte Diagnosestellung durch einen orthopädischen Spezialisten gefragt. Für die Orthopäden der Gelenk-Klinik Freiburg besitzen die vielfältigen Therapieoptionen zum Erhalt der geschädigten Gelenke oberste Priorität. Sie leiten so früh wie möglich eine geeignete Behandlung ein und können auf diese Weise die arthrotischen Beschwerden lindern oder sogar beseitigen.

Omarthrose: Untersuchung und gelenkerhaltende Therapie der Schulterarthrose

Schulterarthrose (Omarthrose) Das Schultergelenk besteht aus dem runden Oberarmkopf (Caput humeri) und der passgenauen, leicht konkaven Pfanne (Glenoid) des Schultergelenks. Beide Gelenkpartner sind mit einer schützenden Knorpelschicht überzogen. Bei Schulterarthrose ist dieser Gelenkknorpel geschädigt und das Aneinanderreiben der Knochen verursacht Schulterschmerzen. © Viewmedica

Omarthrose ist der Gelenkverschleiß des Schultergelenks. Omarthrose verursacht langfristig die schmerzhafte Einsteifung des Schultergelenks. Patienten mit Schulterarthrose haben am Morgen zunächst Anlaufschmerzen. Auf ein schmerzfreies Intervall folgen Schmerzen bei jeder Art Belastung der Schulter.

Die Beschwerden bei Schulterarthrose beginnen oft schleichend. Betroffene nehmen die Anfangssymptome der Omarthrose häufig nicht ernst und die Beschwerden steigern sich über mehrere Jahre. Bei rechtzeitiger ärztlicher Behandlung kann die Omarthrose durch einen Schulterspezialisten in vielen Fällen gelenkerhaltend behandelt werden. Im Endstadium der Omarthrose stehen dem Spezialisten verschiedene Modelle an Schulterprothesen zur Verfügung, die er individuell an die Bedürfnisse der Patienten anpasst und mit denen er ihnen wieder zu guter Schulterfunktion und -beweglichkeit verhilft.

Impingement (Blockade) im oberen Sprunggelenk

Impingement des oberen Sprunggelenks Impingement des oberen Sprunggelenks: Die knöchernen Anbauten am Schienbein (Tibia) und Sprungbein (Talus) führen zu einer Blockade des oberen Sprunggelenks (OSG). © Gelenk-Klinik

Ein Impingement ist eine mechanische Blockade des Gelenks. Zu unterscheiden sind das vordere und das hintere Sprunggelenk-Impingement. Das hintere Impingement tritt durch eine Einklemmung am hinteren Rand des Sprungbeins auf. Auslöser ist häufig ein zusätzlicher Knochenanbau am hinteren Ende des Sprungbeins (Talus), das sogenannte Os trigonum. Bei einem vorderen Impingement ist der vordere Teil des Sprunggelenks von einer Blockade betroffen. Es tritt häufig bei Fußballern auf und wird daher auch als Fußballergelenk bezeichnet. Ein weiteres Impingement des Sprunggelenks ist das fibulocalcaneare Impingement im Gelenk zwischen Wadenbein und Fersenbein. Ursächlich ist in den meisten Fällen ein Knick-Senkfuß.

Die Therapie des Sprunggelenk-Impingements richtet sich nach der Einteilung nach Scanton. Die Einteilung gibt an, in welchem Ausmaß die Knochenveränderungen vorhanden sind.

Als zertifiziertes Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie ist die Gelenk-Klinik auf Operationen des Sprunggelenks spezialisiert.

Schultereckgelenksarthrose (AC-Gelenksarthrose): Ursachen und Therapie

Anatomie der Schulter Das Schultereckgelenk wird durch das Schlüsselbein und das Schulterdach (Akromion) gebildet. Den degenerativen Gelenkverschleiß dieses Gelenks nennt man ACG-Arthrose. © bilderzwerg, fotolia

Unter dem Schultereckgelenk (Akromioklavikulargelenk oder AC-Gelenk) versteht man das enge Verbindungsgelenk zwischen Schulterdach (Akromion) und Schlüsselbein (Klavikula). Kommt es in diesem Gelenk zu Verschleißerscheinungen beispielsweise durch Sport oder körperliche Arbeit, spricht man von einer Schultereckgelenksarthrose (ACG-Arthrose). Diese bringt meist knöcherne Veränderungen mit sich, die wiederum an der Rotatorenmanschette des Schultergelenks scheuern und dort zu Verletzungen bis hin zum Sehnenriss führen können.

Da das Schultereckgelenk direkt unter der Haut liegt, bemerkt der Patient häufig eine knotenförmige Schwellung an der Schulteraußenseite, die bei Druck und Belastung schmerzt und bei Armbewegungen über Kopf Reibegeräusche (Krepitationen) verursachen kann.

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