Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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Osteophyten

Osteophyten (griech. osteon „Knochen“ und phyton „Gewächs“) sind Knochenneubildungen, die meist aufgrund von degenerativen Erkrankungen (z. B. Arthrose) an Gelenkflächen entstehen. Die Neubildung von Knochengewebe ist der Versuch des Körpers, die Reibung durch den fehlenden Knorpel auszugleichen und die Gelenkfläche durch Vergrößerung zu entlasten. Zunächst verursachen Knochensporne keine direkten Beschwerden. Werden durch die Knochenwucherungen allerdings andere Strukturen (z. B. Sehnen, Muskeln, Bänder) verdrängt, oder die Knorpelschicht an Gelenkflächen abgerieben, können Schmerzen entstehen. Die Therapie der Osteophyten richtet sich nach der Stärke der Beschwerden. Zunächst sollte mittels Physiotherapie versucht werden, gezielt Muskeln aufzubauen, die das betroffene Gelenk entlasten und das Gelenk durch bessere Führung stabilisieren. Schmerzen und Entzündungen werden in der Regel mit nichtsteroidalen Antirheumatika (z. B Ibuprofen) behandelt. Bei starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kann eine Kortisoninjektion helfen. Eine operative Entfernung des Knochensporns durch eine Arthroskopie kommt erst als letztes Mittel infrage.

Impingement-Syndrom der Schulter

Schulterschmerzen bei Schulterimpingement Beim Impingement-Syndrom schmerzt die Schulter beim Heben des Oberarms oder bei Druck auf die Schulter. © Gelenk-Klinik

Das Impingement-Syndrom gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Schulter. Dabei stößt der Oberarmkopf ans Schulterdach (Akromion) und engt die dort verlaufenden Strukturen wie die Supraspinatussehne ein. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Vor allem beim seitlichen Heben des Armes in einem Winkel von 60 bis 120° (Painful Arc) treten Schulterschmerzen auf. Ursächlich für das Schulterimpingement sind beispielsweise Verschleißerscheinungen des Schultergelenks und der Schultersehnen (v. a. Supraspinatussehne) sowie Verletzungen oder eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis). Häufig sind Sportler (z. B. Volleyballer, Handballer) oder Menschen, die beruflich Überkopfarbeiten ausüben, von einem Schulterimpingement betroffen. In der Regel lässt sich das Impingement-Syndrom der Schulter konservativ z. B. mittels Physiotherapie, physikalischer Therapie oder Stoßwelle behandeln.

Hüftarthroskopie: Diagnose und Therapie von Hüftschmerzen

Hüftarthroskopie bei Labrumriss Hüftarthroskopie zur Behandlung eines Labrumrisses (Riss der Gelenklippe) © bilderzwerg, Fotolia

Das Interesse an schlüssellochchirurgischen (arthroskopischen) Eingriffen am Hüftgelenk ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich hierdurch deutlich verbessert. Gerade für Patienten, die mit konservativen Behandlungsmethoden ohne Erfolg behandelt wurden und deren Röntgenbefunde nur geringe Verschleißerscheinungen zeigen, bietet die Arthroskopie schonende Therapieansätze. So lässt sich in vielen Fällen der Einsatz einer Hüftprothese vermeiden oder hinauszögern.

Fußwurzelarthrose (Arthrose des Lisfranc-Gelenks)

Fußwurzelarthrose – Arthrose des Lisfranc-Gelenks Arthrose der Fußwurzelknochen

Die Fußwurzelarthrose ist eine Verschleißerkrankung – also Arthrose – der Gelenke der Fußwurzelknochen. Sie entsteht aus Knorpelschäden mit im weiteren Verlauf eintretenden Entzündungen und Reizungen. Die Fußwurzelgelenke dienen in erster Linie zur Stabilisierung des Fußgewölbes und zur Dämpfung beim Gehen und Laufen. Sie sind zu unterscheiden von den oberen und unteren Sprunggelenkabschnitten des Fußes.

Arthrose der Fußwurzel tritt besonders bei Frauen ohne eindeutig erkennbare Ursache auf. Häufig sehen wir die Fußarthrose beidseits. Spezielle Risikofaktoren in der Lebensführung sind nicht bekannt.

Arthrose des Daumensattelgelenks (Rhizarthrose) und der Finger

Anatomie der Hand Die Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose) entsteht im Carpometacarpalgelenk zwischen dem großen Vieleckbein und dem Mittelhandknochen des Daumens, hier schwarz umkreist. Die Fingerarthrose (Heberdenarthrose) entsteht an allen anderen Fingergelenken der Hand. © bilderzwerg / fotolia

Fingerarthrose oder Daumensattelgelenksarthrose trifft Frauen 10-fach häufiger als Männer. Schwerarbeiter sind seltener betroffen als Menschen, die ihre Finger lediglich mittelschwer belasten. Bei rechtzeitiger Diagnose stehen wirksame Behandlungsmöglichkeiten für die Daumensattelgelenksarthrose und die Fingerarthrose zur Verfügung.

Hüftarthrose (Coxarthrose): gelenkerhaltende Therapie des Hüftgelenks

Coxarthrose Die ersten Hinweise auf eine Hüftarthrose bekommt der Hüftspezialist durch eine sorgfältige klinische Untersuchung des Patienten. Bei Hüftarthrose schmerzt die Rotation des Beines um die eigene Achse. © Gelenk-Klinik

Der krankhafte Knorpelverschleiß der Hüfte heißt Hüftarthrose oder Coxarthrose (lateinisch coxa = Hüfte). Die Hüftarthrose ist eine weit verbreitete degenerative Erkrankung des Hüftgelenks. Viele Menschen leiden im Lauf ihres Lebens unter Hüftbeschwerden durch eine Coxarthrose. Sie ist noch vor der Kniearthrose die häufigste Form der Arthrose beim Menschen.

Retropatellararthrose (Kniescheibenarthrose): konservativ oder operativ behandeln?

Patellofemorale Knieteilprothese Patellofemorale Knieteilprothese: Ein Metallimplantat zwischen den beiden Oberschenkelrollen kleidet die Gleitrinne der Patella (Trochlea) aus. Ein gleitfähiges Polyethylen-Implantat auf der Rückseite der Kniescheibe bildet die Gleitpaarung mit dem Titanimplantat. Wir ziehen die einwachsenden, knochensparenden HemiCAP-Implantate den zementierten Implantaten vor. © 2med

Die patellofemorale bzw. retropatellare Arthrose ist die seltenste Form der Kniearthrose. Hauptursachen der Arthrose des Patellofemoralgelenks, das Oberschenkelknochen und Kniescheibe verbindet, sind Fehlbildungen der Patella (Kniescheibe) bzw. der patellaren Gleitrinne (Trochlea) im Oberschenkelknochen. Auch Traumata (Verletzungen) wie eine Patellafraktur oder osteochondrale Läsionen (Verletzungen des Gelenkknorpels und des darunterliegenden Knochens) sind häufige Ursachen.

Die gelenkerhaltende Behandlung der Retropatellararthrose steht im Vordergrund. Weichteileingriffe an den Sehnen, die die Patella führen, können die Position der Patella und die Kraftübertragung auf das femoropatellare Gelenk verbessern.

Wenn ein gelenkerhaltendes Vorgehen nicht mehr möglich ist, weil der Knorpel komplett abgenutzt ist, kann eine Knieteilprothese das patellofemorale Gelenk ersetzen.

Schulterarthrose (Omarthrose): Untersuchung und gelenkerhaltende Therapie

Untersuchung der Schulterarthrose mit Ultraschall Untersuchung der Schulterarthrose im Ultraschall zeigt Schwellungen, Ergüsse, Kalkdepots, Sehnenrisse und Symptome der Schulterarthrose. © Gelenk-Klinik

Man unterscheidet zwischen einer primären und einer sekundären Form der Schulterarthrose (Omarthrose ist der medizinische Begriff für Schulterarthrose). Eine sekundäre Schulterarthrose hat eine konkrete Ursache, eine primäre Schulterarthrose entsteht scheinbar von selbst. Beiden Formen gemeinsam ist der zunehmende Verschleiß des Gelenks, der schließlich zu einem Verbrauch des Gelenkknorpels im Schultergelenk führt. Diese Verschleißerkrankung ist häufig die Folge von mechanischen Überlastungen, Schäden an der Rotatorenmanschette, Entzündungen oder Unfällen. Die Beschwerden äußern sich meist in uncharakteristischen Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter.

Was passiert bei einer Schulterarthrose?

Arthrose: Gelenkerhaltende und knochenerhaltende Therapie

Arthrose Alle Gelenke des menschlichen Körpers können von Arthrose befallen sein. Bei Arthrose wird der für die Gelenkbeweglichkeit und Dämpfung essentielle Gelenkknorpel abgebaut. Das Gelenk schmerzt, kann sich entzünden und versteift. © Sagittaria, Fotolia

Arthrose – Gelenkverschleiß – kann nach Knorpelverlust und entzündlicher Schwellung des Gelenks zur völligen Einsteifung führen. Über 5 Mio. Patienten mit Arthrose gibt es in Deutschland. Damit ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung.

Konkrete Ursachen der Arthrose lokalisieren wir in der Lebensweise und der allgemeinen körperlichen Verfassung. Vermeidung von Genussgiften, nährstoffreiche entzündungshemmende Ernährung (wenig Alkohol, Kaffee und rotes Fleisch) und Bewegung unterstützen die gesunde Gelenkfunktion.

Arthrose äußert sich bei allen Patienten in ähnlicher Weise: Zunächst wird der Knorpel rissig und bekommt Lücken. Schließlich wird die Knorpelschicht bei Arthrose ganz abgebaut. Das Gelenk ist nicht mehr gleitfähig.

Arthrose kann alle Gelenke betreffen: Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Schulter, die Finger- und Zehengelenke und die Wirbelsäulengelenke.

Vor allem bei den über 50-Jährigen wird Arthrose zum Massenphänomen. Männer sind etwas früher von Gelenkverschleiß betroffen, Frauen holen im höheren Lebensalter aber deutlich auf und stellen ab dem Alter von 55 Jahren die Mehrzahl der Arthrosepatienten.

Impingement (Blockade) im oberen Sprunggelenk

Impingement des oberen Sprunggelenks Impingement des oberen Sprunggelenks: Die knöchernen Anbauten am Schienbein (Tibia) und Sprungbein (Talus) führen zu einer Blockade des oberen Sprunggelenks (OSG). © Gelenk-Klinik

Ein Impingement ist eine mechanische Blockade des Gelenks. Zu unterscheiden sind das vordere und das hintere Sprunggelenk-Impingement. Das hintere Impingement tritt durch eine Einklemmung am hinteren Rand des Sprungbeins auf. Ursächlich ist häufig das sogenannte Os trigonom, ein Knochenanbau des Sprungbeins. Bei einem vorderen Impingement ist der vordere Teil des Sprunggelenks von einer Blockade betroffen. Es tritt häufig bei Fußballern auf und wird daher auch als Fußballergelenk bezeichnet. Ein weiteres Impingement des Sprunggelenks ist das fibulocalcaneare Impingement im Gelenk zwischen Wadenbein und Fersenbein. Ursächlich ist in den meisten Fällen ein Knick-Senkfuß.

Die Therapie des Sprunggelenk-Impingements richtet sich nach der Einteilung nach Scanton. Die Einteilung gibt an, in welchem Ausmaß die Knochenveränderungen vorhanden sind.

Schultereckgelenk-Arthrose (AC-Gelenksarthrose)

Schultereckgelenksarthrose

Unter dem Schultereckgelenk (Akromioklavikulargelenk oder AC-Gelenk) versteht man das enge Verbindungsgelenk zwischen Schulterdach (Akromion) und Schlüsselbein (Klavikula). Kommt es in diesem Gelenk zu Verschleißerscheinungen entsteht die Schultereckgelenksarthrose (ACG-Arthrose). Diese AC-Gelenksarthrose kann bis hin zum Sehnenriss führen können. Da das Gelenk direkt unter der Haut liegt, bemerkt der Patient häufig eine Schwellung.

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