Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Silfverskjöld-Test

Grafik Silfverskjöld-Test Unten: Bei einem Spitzfuß ist es nicht möglich, den Fuß bei gestrecktem Bein Richtung Fußrücken zu bewegen. Oben: Wenn der Arzt das Knie des Patienten beugt, ist es bei einer reinen Verkürzung des M. gastrocnemius möglich, den Fuß Richtung Fußrücken zu bewegen. © Gelenk-Klinik

Mithilfe des Silfverskjöld-Testes kann der Orthopäde bei Spitzfußfehlstellungen unterscheiden, ob allein der Zwillingswadenmuskel (Musculus gastrocnemius) oder zusätzlich der Schollenmuskel (Musculus soleus) verkürzt ist. Der Arzt nimmt den Test am liegenden Patienten vor, einmal mit gestrecktem und einmal mit angewinkeltem Bein. Bei einer reinen Verkürzung des Musculus gastrocnemius ist es nicht möglich, den Fuß bei gestrecktem Knie passiv dorsal zu extendieren, also den Fuß in Richtung Fußrücken zu bewegen. Die Dorsalextension wird aber möglich, wenn der Patient das Knie beugt. Bringt er das Knie langsam wieder in die Streckung, stellt sich der Fuß im letzten Moment durch den verkürzten Muskel in Spitzfußstellung. Ist gleichzeitig der Schollenmuskel verkürzt, bleibt die Spitzfußstellung in beiden Positionen.

Der Spitzfuß: Symptome, Diagnose und Behandlung

Fuss Untersuchung vor der Operation Die klinische Untersuchung einer Fußfehlstellung ist eine wichtige Grundlage für die anschließende Behandlung. © Gelenk-Klinik

Der Spitzfuß (Pes equinus) ist eine Fußfehlstellung, bei der die Ferse beim Gehen den Boden nicht berührt. Man spricht von Fersenhochstand. Betroffene laufen praktisch auf Zehenspitzen. Die normale Abrollbewegung des Fußes beim Gehen und auch die Bewegungen im oberen Sprunggelenk sind beim Spitzfuß nur eingeschränkt möglich. Dazu zählen das Heben und Senken sowie das Anziehen des Fußes an den Körper (Dorsalflexion).

Der Spitzfuß kann angeboren oder erworben sein. Seine Behandlung durch den orthopädischen Fußspezialisten erfolgt individuell mit konservativer Therapie oder mithilfe einer Operation.

Spreizfuß: Konservativ behandeln oder operieren?

Spreizfuß: Fehlstellung der Mittelfußknochen durch Verbreiterung des zentralen Vorfußes Die Mittelfußknochen sind beim Spreizfuß fächerförmig ausgebreitet, anstatt gerade nach vorne zu zeigen. Der Fußabdruck verbreitert sich und die Belastung des Vorfußes verändert sich. © Henrie / Fotolia

Bei einem Spreizfuß (lat. Pes transversoplanus) ist das Fußquergewölbe eingesunken. Die Mittelfußknochen weichen fächerförmig auseinander, statt gerade nach vorne zu zeigen. Der Vorfuß ist stark verbreitert, sodass Betroffene Schwierigkeiten haben, passende Schuhe zu finden. Auslöser für die Spreizfuß-Fehlstellung können Bindegewebsschwächen, Übergewicht und falsches Schuhwerk sein.

Die schmerzhaften Folgen eines Spreizfußes sind vor allem Schwielenbildung und Mittelfußschmerzen im Bereich der 2. bis 4. Mittelfußköpfchen, da diese durch das veränderte Gangbild übermäßig belastet werden. Auch eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) im Bereich des Vorfußes kann aus der Spreizfußfehlstellung resultieren. Der Spreizfuß wird vor allem konservativ behandelt mithilfe von orthopädischen Schuhanpassungen, Einlagen und Fußübungen. In schweren Fällen kann eine Spreizfußoperation bei einem Spezialisten für Fußerkrankungen den Betroffenen Linderung ihrer Fußschmerzen verschaffen.

Diagnose beim kindlichen Knick-Senkfuß

Pedobarografie Die Fußdruckmessung (Pedobarografie) ist eine spezielle orthopädische Untersuchung beim Knicksenkfuß. Bereiche mit hoher Belastung sind rot, wenig belastete Areale blau. © Gelenk-Klinik

Sind die Füße meines Kindes normal oder nicht? Bleiben die Füße so? Muss ich etwas machen, damit der Knick-Senkfuß nicht schlimmer wird?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich Eltern oft. Im Zweifel sollten sie bei Verdacht auf Knick-Senkfuß ihr Kind bei einem orthopädischen Facharzt vorstellen. Dieser führt angepasst an den Einzelfall einige Tests und Tastuntersuchungen (Palpationen) durch und klärt die genaue Ursache für einen bestehenden Knick-Senkfuß. Eine frühzeitige Behandlung besitzt gute Erfolgsaussichten. Zusätzlich kann der Fußexperte den Eltern praktische Tipps zur Vorbeugung mit auf den Weg geben.

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Vortrag zu Fußfehlstellungen und instabilem Sprunggelenk

Dr. med. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fuß- und Sprunggelenkschirurgie, Sportmedizin

Dr. med. Thomas Schneider

Fußfehlstellungen und instabile Sprunggelenke – sind meine Schuhe schuld?

Mittwoch, 17. April 2024, 19.30 Uhr

Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie (ZFSmax)

Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
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