Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Metatarsalknochen

Die fünf Metatarsalknochen (lat. Ossa metatarsalia) bilden das Skelett des Mittelfußes. Die Röhrenknochen liegen zwischen der Fußwurzel und den einzelnen Zehen. Der Metatarsalknochen I ist der kräftigste und bildet zusammen mit der Großzehe den ersten Zehenstrahl. Im Bereich der Mittelfußköpfchen, die mit den einzelnen Zehen durch die Zehengrundgelenke verbunden sind, kommt es durch Fußfehlstellungen häufig zu Schmerzen (sog. Metatarsalgie). Untereinander stehen die Metatarsalknochen durch die Intermetatarsalgelenke miteinander in Kontakt.

Stressfraktur oder Ermüdungsbruch im Fuß

Synonym: Stressfraktur, Marschfraktur, Ermüdungsbruch.

Eine Stressfraktur ist das Resultat einer übermässigen Belastung von Knochen. Man bezeichnet das auch als sogenannte "Marschfraktur". Meist tritt die Stressfraktur dann auf, wenn sich das Knochengewebe noch nicht durch Knochenumbau und Verstärkung an eine Belastung angepasst hat. Im Rahmen einer Anpassung an Belastungen kann sich auch das Skelett an zunehmende Anforderungen anpassen.

Stressfraktur SportlerfussRöntgenbild einer Marschfraktur bzw. Stressfraktur am Metatarsalkknochen © zphoto83 @ stock.adobe.com

Eine Stressfraktur kann auch dann auftreten, wenn das Skelett sich nicht mehr durch Mineralisation und Strukturaufbau an Belastungen anpassen kann, zum Beispiel bei der Osteoporose.

Morton Neurom: Mittelfußschmerzen ohne Nervenamputation behandeln

Das Morton Neurom als Ursache von Mittelfußschmerzen

Morton Neurom, auch Metatarsalgie genannt, kann manuell durch den sog. Mulders Click untersucht werden. Dabei kann das Morton Neurom zwischen den Zehenstrahlen vom untersuchenden Arzt getastet werdenMorton Neurom, auch Metatarsalgie genannt, ist eine schmerzhafte, entzündliche Verdickung eines Mittelfußnerven. Das schmerzhafte Morton Neurom kann durch den Pincer-Test untersucht werden. © Gelenk-Klinik

Hauptauslöser der chronischen Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) ist das sogenannte Morton Neurom oder Morton Neuralgie. Das Morton Neurom ist die häufigste Mittelfußerkrankung bei Frauen. Aber auch Männer - vor allem Laufsportler - sind recht häufig von Metatarsalgie betroffen.

Wir wollen im Folgenden die Untersuchung und Diagnose des Morton Neuroms vorstellen.

Sie können außerdem lernen, welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Viele Patienten mit Morton Neurom können sich durch eine Änderung Ihrer Gewohnheiten auch selbst helfen.

Schneiderballen: Schmerzhafte Schwellung am Außenrand der kleinen Zehe

Schneiderballen klinisch: Bei einem Spreizfuss kann das Zehenköpfchens des 5. Zehens überstehen.Schneiderballen klinisch: Bei einem Spreizfuss kann das Zehenköpfchens des 5. Zehens überstehen. © www.Gelenk-Klinik.de

Ein Schneiderballen ist eine Exostose am Grundgelenk des kleinen Zehens (5. Metatarsale), also des kleine Zehens. Die Exostose, das heißt die hervorstehende Schwellung, betrifft das Grundgelenk des kleinen Zehs mit dem Metatarsalknochen. Die Metatarsalknochen sind die fünf langen Knochen des Mittelfußes. Schneiderballen sind dem Hallux valgus vergleichbar. Sie treten aber wesentlich seltener auf. Ursachen und Symptome sind aber durchaus ähnlich.

Spreizfuß: Schmerzhafte Verbereiterung des Vorfußes konservativ behandeln oder operieren?

Spreizfuss

Der Spreizfuß ist eine Fehlstellung oder Fehlfunktion des vorderen Fußgewölbes (Quergewölbe). Typisch für Spreizfuß ist das Einsinken der Zehenköpfchen. Die Zehenstrahlen weisen nach außen. Durch den Druck an den Zehenballen können Druckstellen und die typischen Schwielen entstehen.

Die bei Spreizfuß entstehenden Druckstellen können die normale Abrollbewegung des Fußes beeinträchtigen.

Hohlfuß (Pes excavatus): Symptome, Diagnose, konservative Therapie

Der Hohlfuß (pes excavatus) ist an einer zu starken Wölbung des Fußes erkennbar. Er ist gewissermaßen das Gegenteil des Knick-Senkfußes. Der Fuß ist durch die Fehlstellung des Fußgewölbes stark verkürzt. Es gibt verschiedene Formen des Hohlfußes, je nachdem, ob die Gewichtsverteilung eher hinten oder vorne ist. Die Formen des Fersenhohlfußes und des Hackenhohlfußes werden voneinander unterschieden.

Der Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Bein Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. © Henrie @fotoliaDer Plattfuß und der Hohlfuß unterscheiden sich in der Stellung des Fußlängsgewölbes. Beim Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe abgesenkt. Beim Hohlfuß ist das Fußlängsgewölbe deutlich angehoben, der Rist des Fußes ist als besonders stark gewölbt. ©Henrie @fotolia
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