Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Orthopaedische Spezialisten für Schulter

Schultergelenk

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper: Der Oberarmkopf liegt der Gelenkpfanne nur an. Die Schulter wird durch starke Muskeln und Sehnen fixiert.

Schulterschmerzen: Ursachen, Behandlung, Übungen

Schulterschmerzen – Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlich Bei Schulterschmerzen ist eine Untersuchung der Halswirbelsäule ebenfalls erforderlich. © Gelenk-Klinik

Die Häufigkeit chronischer Schulterschmerzen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Inzwischen klagt fast jeder zehnte Mensch über Schulterschmerzen. Die Beschwerden sind häufig quälend, stark einschränkend und langanhaltend. Schulterschmerzen und die Steifheit des Schultergelenkes sind häufige Symptome, weshalb sich Patienten in unserer Gelenk-Klinik vorstellen. Nicht nur ältere Menschen sind von Schulterschmerzen betroffen.

Übungen nach operativ oder konservativ behandelter Humeruskopffraktur

Eine der Übungen nach einer Behandlung der Humerusfraktur Wand hochkrabbeln: Eine der Übungen zur Nachbehandlung einer Humerusfraktur

Damit Sie von einem dauerhaften Behandlungserfolg nach der Behandlung des Oberarmkopfbruchs profitieren, ist eine konsequente und langfristige physiotherapeutische Betreuung und Nachbehandlung von besonderer Bedeutung. Bereits während der Ruhigstellungsphase bei konservativer Behandlung in einem Schlingenverband (Gilchrist- oder Desault-Verband) können Sie nach Absprache mit dem Orthopäden und in Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten verschiedene Übungen durchführen, die den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

Schulterschmerzen und Anatomie der Schulter

Anatomie der Schulter Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. © bilderzwerg, Fotolia

Ein komplexes Zusammenspiel von Gelenken, Sehnen, Muskeln und Bändern macht das Schultergelenk zum beweglichsten Gelenk im menschlichen Körper. Neben dem knöchernen Stützgerüst ist der Weichteilmantel zur Führung des Schultergelenkes sehr wichtig. Eine ganze Reihe von Muskeln, Sehnen und Bändern verleihen dem Gelenk seine statische und dynamische Stabilität und erlauben in den Bewegungen nicht nur Kraftentfaltung, sondern auch Präzision.

Schulterarthrose (Omarthrose): Untersuchung und gelenkerhaltende Therapie

Untersuchung der Schulterarthrose mit Ultraschall Untersuchung der Schulterarthrose im Ultraschall zeigt Schwellungen, Ergüsse, Kalkdepots, Sehnenrisse und Symptome der Schulterarthrose. © Gelenk-Klinik

Man unterscheidet zwischen einer primären und einer sekundären Form der Schulterarthrose (Omarthrose ist der medizinische Begriff für Schulterarthrose). Eine sekundäre Schulterarthrose hat eine konkrete Ursache, eine primäre Schulterarthrose entsteht scheinbar von selbst. Beiden Formen gemeinsam ist der zunehmende Verschleiß des Gelenks, der schließlich zu einem Verbrauch des Gelenkknorpels im Schultergelenk führt. Diese Verschleißerkrankung ist häufig die Folge von mechanischen Überlastungen, Schäden an der Rotatorenmanschette, Entzündungen oder Unfällen. Die Beschwerden äußern sich meist in uncharakteristischen Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen der Schulter.

Was passiert bei einer Schulterarthrose?

Humeruskopffraktur: Bruch des Oberarmkopfes

Schematische Darstellung einer Humeruskopffraktur Schematische Darstellung einer Humeruskopffraktur mit mehreren Bruchstücken (rot markiert) und den beteiligten Muskelansätzen. Am oben gelegenen knöchernen Schulterdach (Akromion) setzt der Deltamuskel an, der den Oberarmkopf komplett überspannt (gelb). Am großen Knochenvorsprung (Tuberculum majus) hat die Supraspinatussehne ihren Ursprung (gelb). Die dunkelblau dargestellte Teilprothese (Hemiprothese) ersetzt die Gelenkfläche des Oberarmkopfes. Ihre Verankerung erfolgt wegen des umfangreichen Bruchs im Knochenschaft. Für die spätere Schulterbeweglichkeit ist das Einheilen der Bruchfragmente mit den Sehnenansätzen an der Prothese entscheidend. © Gelenk-Klinik

Der Bruch des Oberarmkopfes in Schulternähe ist nach dem Oberschenkelhals- und dem Unterarmbruch am Handgelenk die dritthäufigste Fraktur bei älteren Menschen. Die proximale (körpernahe) Humerusfraktur liegt meist kombiniert mit einem vermehrten Knochenabbau (Osteoporose) vor und betrifft Frauen häufiger als Männer. Junge Menschen erleiden einen Bruch des Oberarmkopfes seltener und dann meist als Folge eines Unfalls mit hoher Sturzenergie, z. B. nach Verkehrsunfall oder Radsturz.

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Der Humeruskopf – der obere Teil des Oberarmknochens – ist ein wichtiger Teil der Schulter. Brüche des Humeruskopfes führen akut und eventuell auch langfristig dazu, dass der Patient die Schulter nur noch eingeschränkt bewegen kann.

Ruptur der Rotatorenmanschette

Ruptur der Rotatorenmanschette Die Ruptur der Rotatorenmanschette kann als Unfallfolge oder als Folge langfristiger Degeneration (Abnutzung) auftreten. © Viewmedica

Eine Ruptur der Rotatorenmanschette ist eine Verletzung der Sehnenhaube, die den Oberarmkopf umgibt.

Die Erkennung und Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur führt in der Gelenk-Klinik ein erfahrener Schulterspezialist durch.

Die Ruptur der Rotatorenmanschette hat schwere Folgen für die betroffene Schulter: Es können Unbeweglichkeit und Schulterarthrose resultieren.

Impingement-Syndrom der Schulter

Schulterschmerzen bei Schulterimpingement Beim Impingement-Syndrom schmerzt die Schulter beim Heben des Oberarms oder bei Druck auf die Schulter. © Gelenk-Klinik

Das Impingement-Syndrom gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Schulter. Dabei stößt der Oberarmkopf ans Schulterdach (Akromion) und engt die dort verlaufenden Strukturen wie die Supraspinatussehne ein. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Vor allem beim seitlichen Heben des Armes in einem Winkel von 60 bis 120° (Painful Arc) treten Schulterschmerzen auf. Ursächlich für das Schulterimpingement sind beispielsweise Verschleißerscheinungen des Schultergelenks und der Schultersehnen (v. a. Supraspinatussehne) sowie Verletzungen oder eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis). Häufig sind Sportler (z. B. Volleyballer, Handballer) oder Menschen, die beruflich Überkopfarbeiten ausüben, von einem Schulterimpingement betroffen. In der Regel lässt sich das Impingement-Syndrom der Schulter konservativ z. B. mittels Physiotherapie, physikalischer Therapie oder Stoßwelle behandeln.

Kalkschulter (Tendinosis calcarea): Diagnose und Behandlung

Eine Kalkschulter ist eine schmerzhafte Kalkeinlagerung in die Sehnen der Rotatorenmanschette. Eine Kalkschulter ist eine schmerzhafte Kalkeinlagerung in die Sehnen der Rotatorenmanschette. © WavebreakmediaMicro, Fotolia

Unter einer Tendinosis calcarea (Kalkschulter) versteht man eine Erkrankung im Bereich der Schultersehnen, besonders der Supraspinatussehne. Ursächlich ist in den meisten Fällen eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette, die zur Kalkablagerung an den Sehnenansätzen führt. Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und deren Sehnen, die das Schultergelenk schützend umfassen.

Ruptur der Supraspinatussehne

Riss der Supraspinatussehne Die Abbildung zeigt einen Riss der Supraspinatussehne, die direkt unter dem knöchernen Schulterdach liegt. Verschleiß oder Verletzungen sind ursächlich für eine Ruptur der Sehne. © Viewmedica

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Menschen. Der Gelenkkopf des Oberarmknochens (Humerus) ist nicht fest in der Gelenkpfanne verankert. Vielmehr hält ein fester Muskelring das Schultergelenk in Position. Diesen gut koordinierten Muskelring bezeichnet man als Rotatorenmanschette.

Die Rotatorenmanschette besteht aus den Sehnen von vier Muskeln. Die wichtigste ist die Supraspinatussehne. Sie umschließt den Oberarmkopf flächig wie eine Manschette. Da die Muskelansätze und Sehnen des Supraspinatusmuskels unter dem knöchernen Schulterdach und damit zwischen zwei gegeneinander beweglichen Knochen liegen, sind diese Strukturen besonders gefährdet. Die Sehnen halten den Oberarmkopf im Gelenk und zentrieren ihn bei der Bewegung in der Schulterpfanne.

Verletzung des Schultereckgelenks (AC-Gelenk)

Was ist eine AC-Gelenk-Verletzung?

Schultereckgelenk Die Verletzung am Schultereckgelenk führt vor allem zu einer Bewegungseinschränkung bei der Innenrotation des Armes. © Gelenk-Klinik

AC-Gelenk (ACG) ist die geläufige Kurzbezeichnung für das Akromioklavikulargelenk. Dieses Gelenk liegt zwischen dem äußeren Ende des Schlüsselbeins und dem Schulterblatt. Es unterstützt das Heben des Armes über Kopfhöhe. Ist das AC-Gelenk verletzt, kann der Arm nicht mehr gehoben werden. AC-Gelenk-Verletzungen sind typische traumatische Sportverletzungen nach Stürzen auf die Schulter.

Schultereckgelenk-Arthrose (AC-Gelenksarthrose)

Schultereckgelenksarthrose

Unter dem Schultereckgelenk (Akromioklavikulargelenk oder AC-Gelenk) versteht man das enge Verbindungsgelenk zwischen Schulterdach (Akromion) und Schlüsselbein (Klavikula). Kommt es in diesem Gelenk zu Verschleißerscheinungen entsteht die Schultereckgelenksarthrose (ACG-Arthrose). Diese AC-Gelenksarthrose kann bis hin zum Sehnenriss führen können. Da das Gelenk direkt unter der Haut liegt, bemerkt der Patient häufig eine Schwellung.

Schleimbeutelentzündung der Schulter (Bursitis subacromialis)

Anatomie der Schulter und Lage des Schleimbeutels Der subacromiale Schleimbeutel zwischen dem Oberarmkopf unter dem Schulterdach ist der größte Schleimbeutel im menschlichen Körper. Verletzungen mit Einblutung in den Schleimbeutel, Überlastung oder zu hohe Reibung, z. B. durch Verkalkung benachbarter Gewebe, können zu einer schmerzhaften Schleimbeutelentzündung (Schulterbursitis) führen. © bilderzwerg / fotolia

Die Schleimbeutelentzündung der Schulter ist eine der häufigsten Ursachen für akute Schulterschmerzen. Bei der akuten Bursitis subacromialis (lat. bursa = Schleimbeutel) ist der Schleimbeutel unter einem Knochen des Schulterdachs (Akromion) betroffen. Meist geht eine mechanische Überbelastung der Schleimbeutelentzündung voran, zum Beispiel durch Überkopfarbeiten. Dabei kommt es zur Bildung von Mikroverletzungen und Kristallen, die eine aseptische (bakterienfreie) Entzündung auslösen. In Einzelfällen kann es zur Auskristallisation auch bei Ernährungsumstellung, Diäten oder Ähnlichem kommen.

Bizepssehne: Entzündung und Riss (Ruptur)

Frau mit Schulterschmerzen nach Ruptur der langen Bizepssehne Bei einem Riss der langen Bizepssehne kommt es meist zu Schulterschmerzen. © Anut21ng, iStock

Die meisten Rupturen (Risse) der Bizepssehne betreffen die lange Bizepssehne. Sie verläuft vom oberen Ende des Bizeps durch das Schultergelenk und ist am oberen Pfannenrand der Gelenkpfanne verankert. Diese Sehne, die zwischen Oberarmkopf und Rotatorenmanschette nach unten zieht, tritt vorne am Oberarmkopf unterhalb der Rotatorenmanschette hervor und verläuft weiter in einem Knochenkanal des Oberarmes.

Der Orthopäde kann den Bizepssehnenriss fast immer durch die klinische Untersuchung eindeutig feststellen.

Schulterluxation und Schulterinstabilität: Auskugeln und Einrenken der Schulter

Intaktes Schultergelenk

Der enorme Bewegungsumfang macht das Schultergelenk mit seinen stabilisierenden Weichteilstrukturen anfällig für Verletzungen.

Eine Instabilität mit Luxationen (Ausrenkungen) der Schulter kann anlagebedingt sein, ist aber wesentlich öfter Folge einer traumatischen, unfallbedingten Erstluxation. Ein plötzlicher, unvorhergesehener Kraftimpuls führt bei einer bereits bestehenden maximalen Bewegungsauslenkung des Schultergelenks zur Schulterluxation.

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Prof. Dr. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopaedie in Freiburg

Prof. Dr. med. Sven Ostermeier

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PD. Dr. med. Bastian Marquaß, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

PD. Dr. med. Bastian Marquaß Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 

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