Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 791170
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ACT

Knorpeltransplantation im Kniegelenk Bei der Knorpelzelltransplantation werden dem Patienten körpereigene Knorpelzellen entnommen und im Labor vermehrt. © dissoid, Fotolia

ACT ist die Abkürzung für (Autologous Cartilage Transplant = autologe Knorpeltransplantation)

ACT ist die Verpflanzung von im Labor gezüchteten körpereigenen Knorpelzellen zurück in das Gelenk. Die autologe Knorpeltransplantation – auch Chondrozyten-Transplantation – kommt bei Patienten mit Arthrose (Gelenkverschleiß) zum Einsatz. Sie dient der Wiederherstellung der durch eine Arthrose zerstörten Knorpeloberfläche in Gelenken.

Dabei entnimmt man körpereigenes Knorpelgewebe und vermehrt es im Labor. In einer weiteren Operation wird dieses Knorpelgewebe in die betroffene Stelle im Gelenk eingebracht. Die ACT-Methode ist vor allem für Patienten mit Kniegelenksarthrose (Gonarthrose), Hüftarthrose (Coxarthrose), Sprunggelenksarthrose und Schulterarthrose geeignet.

Synonyme: 
autologe Knorpeltransplantation, Autologous Cartilage Transplant

Minced Cartilage: Implantation von Knorpelchips als Knorpelersatz bei Gelenkschäden

Knorpeldefekt im Kniegelenk mit Knorpelchips Die Aufnahme zeigt einen Knorpeldefekt im Kniegelenk. Der Defekt wurde mit körpereigenen Knorpelchips und Blutplasma des Patienten aufgefüllt. Beides befindet sich unterhalb des Instruments. © Gelenk-Klinik

Minced Cartilage ist ein modernes Verfahren, um Knorpelschäden im Kniegelenk zu reparieren. Gesundes körpereigenes Knorpelgewebe der Betroffenen wird während eines operativen Eingriffs entnommen und mechanisch in kleine «Chips» zerhackt (englisch: to mince, zerhacken). Diese Knorpelchips werden mit körpereigenen Stoffen aus dem Blut des Patienten vermischt und in den Bereich des Knorpelschadens eingebracht. Die gesamte Prozedur findet während einer einzigen Operation statt.

Statt Minced Cartilage-Verfahren werden in der Medizin auch die Bezeichnungen Knorpelchips-Implantation oder AutoCart™ verwendet.

Arthrose im Ellenbogen (Cubitalarthrose): Symptome, Ursachen und Behandlung

Frau mit Ellenbogenschmerzen Bei vielen Tätigkeiten in Beruf und Alltag setzen wir unser sehr bewegliches Ellenbogengelenk ein. Arthrose im Ellenbogen schränkt die Bewegungsmöglichkeiten schmerzhaft ein. © peakSTOCK, iStock

Arthrose im Ellenbogen ist ein degenerativer Gelenkverschleiß im Ellenbogen. Der Knorpel im Ellenbogengelenk wird dabei vorzeitig abgenutzt. Arthrose kann auch in allen andere Gelenken des Körpers auftreten, nicht nur im Ellenbogen. Die Arthrose im Ellenbogen kann sehr schmerzhaft sein. Außerdem können Betroffene ihren Arm nur noch eingeschränkt bewegen.

Die Arthrose im Ellenbogen tritt verglichen mit Kniearthrose oder Hüftarthrose eher selten auf, da das Ellenbogengelenk nicht zu den lasttragenden Gelenken gehört. Die Arthrose im Ellenbogen tritt in den meisten Fällen sekundär als Folge von Knochenbrüchen, Ausrenkungen (Luxationen) oder bestehenden Grunderkrankungen wie Rheuma auf.

Hüftarthrose (Coxarthrose): gelenkerhaltende Therapie bei Verschleiß des Hüftgelenks

Coxarthrose Die ersten Hinweise auf eine Hüftarthrose bekommt der Hüftspezialist durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung des Patienten. Bei Hüftarthrose schmerzt die Rotation des Beines um die eigene Achse. © Gelenk-Klinik

Als Hüftarthrose (Coxarthrose) bezeichnet man eine fortschreitende Abnutzung des Gelenkknorpels im Hüftgelenk. Die degenerative, verschleißbedingte Erkrankung des Hüftgelenks entwickelt sich meist schleichend über Jahre hinweg. Zu Beginn der Arthrose treten keine oder nur geringe Beschwerden auf. Erst mit zunehmendem Verlust der Knorpelschicht verspürt der Patient Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Durch Physiotherapie, Eigenübungen, Anpassungen der Ernährung und des Lebensstils sowie Gewichtsreduktion lässt sich der Verlauf der Hüftarthrose in vielen Fällen verlangsamen oder stoppen. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium können Spezialisten für Hüftbehandlungen durch operative Maßnahmen wie eine Hüftarthroskopie, eine Knorpeltransplantation oder eine Hüftprothese die Beweglichkeit der Hüfte wiederherstellen und dem Patienten zu schmerzfreier Mobilität und Lebensqualität verhelfen.

Arthrose-Behandlung: Operation

Der Operateur führt das computergesteuerte Handstück zuerst, um die anatomischen Strukturen zu erfassen und anschließend, um den Knochen des Patienten für die Endoprothese vorzubereiten. Sowohl bei der Planung wie auch bei der Durchführung des Einsatzes eines künstlichen Gelenks unterstützen computergesteuerte Handstücke und spezielle Software den Operateur. Mit freundlicher Genehmigung von Smith&Nephew.

Die Entscheidung für eine operative Behandlung der Arthrose treffen der behandelnde Arzt zusammen mit dem Patienten nach ausführlicher Diagnostik und Beratung. Es existiert eine Vielzahl an minimalinvasiven und prothetischen Möglichkeiten, auch bei schwerer Arthrose die Mobilität der Patienten zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Dazu zählen die minimalinvasive Knorpelzelltransplantation im Kniegelenk, das Minced Cartilage-Verfahren, die Facettengelenksdenervierung, Oberflächenersatz-, Teilprothesen und Totalendoprothesen.

Fehlverheilte Sprunggelenksfraktur: Symptome, Spätfolgen und Behandlung

Fehlverheilte Sprunggelenksfraktur Röntgenbild einer fehlverheilten Fraktur des Sprunggelenks. Die Gelenkflächen im Sprunggelenk sind gegeneinander verkippt und liegen nicht mehr parallel zueinander. Das Sprungbein (Talus, unten) wird durch die Schrägstellung nur im Bereich des Außenknöchels (rechts) belastet. Die einseitige Belastung kann beim Patienten Arthrose verursachen. © Gelenk-Klinik.

Der Begriff fehlverheilte Sprunggelenksfraktur bedeutet, dass ein Bruch der gelenkbildenden Knochen nicht korrekt zusammengewachsen ist. Dies führt zu einer dauerhaften Schädigung des Sprunggelenks mit belastenden Einschränkungen der Patienten für ihr tägliches Leben. Die Fehlbelastung des Gelenks verursacht langfristig Knorpelschäden mit nachfolgender Sprunggelenksarthrose. In der Gelenk-Klinik untersuchen und therapieren unsere Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenk fehlverheilte Frakturen des Sprunggelenks oder verbliebene Fehlfunktion kompetent und angepasst an die individuelle Situation der Patienten.

Arthrose-Behandlung: konservativ

Streckübung der Wirbelsäule Die Streckung über einen Gymnastikball mobilisiert die Wirbelsäule bei beginnender Wirbelsäulenarthrose. © Gelenk-Klinik

Orthopädischen Fachärzten steht eine Vielzahl an Möglichkeiten für eine konservativen Behandlung der Arthrose zur Verfügung, um in enger Zusammenarbeit mit dem Patienten die degenerativen Vorgänge im Gelenk zu verlangsamen oder ganz zu stoppen.

Arthrose kann sich relativ schmerzfrei bis zu einem weit fortgeschrittenen Stadium entwickeln. Deshalb ist es für Patienten nicht ratsam, auf Besserung zu warten oder eine Behandlung in Eigenregie zu beginnen. Damit gefährden sie die Gesundheit ihrer Gelenke.

Knorpeltransplantation bei Knorpelschaden im Knie

Knorpeltransplantation bei Defekten im Gelenkknorpel Defekte im Gelenkknorpel können verschiedene Ursachen haben: Vor allem Fehlstellungen der Beinachse, Überlastung und Traumata (Verletzungen) führen zu einer schmerzhaften Arthrose im Kniegelenk. Die Transplantation von körpereigenem Gelenkknorpel kann solche Defekte behandeln. © Viewmedica

Bei der Knorpeltransplantation oder auch Knorpelzell- oder Chondrozytentransplantation handelt es sich um ein neuartiges Operationsverfahren, das Knorpeldefekte mithilfe von körpereigenen Knorpelzellen repariert. Es wird von wenigen Spezialisten in Deutschland routiniert und erfolgreich durchgeführt. Der Gründer der Orthopädischen Gelenk-Klinik in Gundelfingen war der erste Arzt weltweit, der diesen Eingriff erfolgreich arthroskopisch (minimalinvasiv) durchgeführte. Er hat diese Methode mit entwickelt und Ärzte in dieser Operationstechnik ausgebildet.

Knorpelzelltransplantation im Ellenbogengelenk

Prinzip der Knorpelzelltransplantation am Ellenbogen Nach der Entnahme von körpereigenen Knorpelzellen aus einem gesunden Gelenkbereich werden diese im Labor vermehrt. In einem zweiten Eingriff bringt der Orthopäde die gezüchteten Knorpelzellen in den defekten Gelenkbereich im Ellenbogen ein. © Gelenk-Klinik

Die Knorpelzelltransplantation am Ellenbogen ist ein operatives Verfahren, das bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß durch Arthrose oder durch einen Unfall eingesetzt wird. Über einen längeren Zeitraum anhaltende Ellenbogenschmerzen können auf eine solche Knorpelschädigung hindeuten.

Knorpelschaden (Osteochondrose) im Sprunggelenk

Knorpelriss im Sprunggelenk Arthrografie im oberen Sprunggelenk: Im DVT unter Belastung ist links ein gesundes Gelenk dargestellt. Von oben kommt das Schienbein, in der Mitte liegt das Sprungbein. Die dunkle Schicht, die die beiden Gelenkpartner überzieht, ist der Knorpel. Die weiße Schicht dazwischen ist das Kontrastmittel. Rechts erkennt man in weiten Teilen einen ähnlichen Aufbau bei intakter Knorpelschicht. Der Pfeil zeigt den Eintritt des Kontrastmittels unter den Knorpel. Dies ist ein direkter Nachweis des Knorpelschadens innen am Sprungbein. © Gelenk-Klinik

Im Rahmen einer Verletzung, einer entzündlichen Erkrankung oder Stoffwechselstörung kann es zu einem Riss in der Knorpelschicht des Sprungbeins (Talus) kommen. Diese Veränderung geht häufig mit starken Schmerzen und Beschwerden beim Laufen einher. Durch den Knorpelschaden im Sprunggelenk kann die Gelenkschmiere in Kontakt zum Knochen treten und ihn zusätzlich schädigen. Oftmals bildet sich ein Knochenödem mit einer nachfolgenden Veränderung der Durchblutung. Diese krankhaften Veränderungen werden als Osteochondrose bezeichnet und können bis zum Knochentod und zum Abbau des Knochens führen. Zusätzlich bilden sich häufig Knochenzysten.

Die Zerstörung von Knorpel im oberen Sprunggelenk entsteht – anders als am Hüftgelenk oder Kniegelenk – häufig im Rahmen einer Verletzung. Den Knorpelschaden selbst bezeichnet man nicht als Arthrose, aber infolge des Knorpeldefektes kann sich eine Arthrose des Sprunggelenksausbilden. Die Schädigung des Knorpels bedarf einer ursächlichen Therapie. Zum Beispiel kann sich durch Fehlbelastungen nach einem fehlverheilten Sprunggelenksbruch oder Überbeweglichkeiten (Instabilitäten) der Knorpelzustand kontinuierlich verschlechtern. Eine erfolgreiche Therapiestrategie lässt sich nur entwickeln, wenn diese Ursachen frühzeitig erkannt werden.

Kniearthrose (Gonarthrose): Gelenkerhalt bei Arthrose im Kniegelenk

Untersuchung der Kniearthrose durch Ultraschall Untersuchung der Kniearthrose: Ultraschall zeigt Schwellungen, Ergüsse und Entzündungszeichen bei aktivierter Kniearthrose. © Gelenk-Klinik

Kniearthrose (Gonarthrose) ist der Knorpelverschleiß im Kniegelenk. Bei fortgeschrittener Kniearthrose reiben die Knochen im Knie ohne schützende Knorpelschicht schmerzhaft aneinander. Die Kniearthrose ist neben der Hüftarthrose die häufigste Form der Arthrose (Knorpelverschleiß) beim Menschen.

Unsere komplex aufgebauten Kniegelenke sind besonders starken Belastungen durch das Körpergewicht ausgesetzt. Im Kniegelenk treffen Oberschenkelknochen (Femur), Kniescheibe (Patella) und Schienbein (Tibia) aufeinander. Sowohl die Gleitverbindung zur Kniescheibe als auch das Gelenk zum Schienbein mit seinen beiden Kammern kann von Arthrose betroffen sein.

Wenn Sie morgens bei den ersten Schritten Schmerzen verspüren oder das Kniegelenk nach dem Wandern oder Joggen häufig geschwollen und überwärmt ist und zusätzlich die Beweglichkeit abnimmt, sollten Sie Ihr Kniegelenk von einem orthopädischen Kniespezialisten untersuchen lassen.

Arthrose: Knorpelaufbau, Regeneration und Funktion

Prinzip der Knorpelfunktion: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen. Prinzip des Knorpels: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen, ohne zu reissen. Bei Belastung wird auf der Knorpeloberfläche durch Kompression des Bindegewebes ein dünner Wasserfilm entstehen, der diese Funktion übernimmt. © Brent Moore über Wikimedia.org

Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenk-Knorpel. Knorpel ist ein mikroskopisches Netz das aus langen, regelmäßig wie ein Netz angeordneten Proteinfasern gebildet wird. Dieses Netz ist stark wasserbindend. Korpelgewebe wird von der sogenannten Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) durchtränkt und ernährt. Durch diese Wasserbindung entsteht die Elastizität des Gelenkknorpels: Sie kann die größten Belastungen standhalten, solange das knorpelbildende Bindegewebe gesund ist. Durch den Flüssigkeitsfilm, den jede Belastung durch Kompression des Knorpelgewebes auf der Oberfläche hervorbringt, entstehen die sehr niedrigen Reibungswerte an der Knorpeloberfläche.

Knorpelgewebe werden nicht direkt durchblutet. Der für die Regeneration wichtige Flüssigkeitsaustausch und Stoffwechsel setzt die Pumpwirkung durch regelmäßige, möglichst sanfte Bewegungen voraus. Knorpelverletzungen oder einseitige Belastungen etwa durch O-Beine oder nach Kreuzbandriss können den mikroskopischen Aufbau der Knorpelgewebe stören. Das kann langfristig zu Arthrose führen. Der Gelenkknorpel unterliegt einer natürlichen Alterung, wie jedes Bindegewebe auch.

Knieschmerzen: Kniearthrose und Sport

Sport mit Kniearthrose Radfahren schont die Gelenke und hält das Knie trotz Kniearthrose beweglich. © Wayhome Studio, Fotolia

Viele Patienten mit Kniearthrose vermeiden Sport und Bewegung aufgrund von starken Knieschmerzen. Doch diese Strategie führt auf Dauer sogar zu einem Voranschreiten des Knorpelschadens. Bei Arthrose im Knie empfehlen wir daher sanfte Sportarten mit viel Bewegung und wenig Belastung. Beschleunigung und häufige Start-Stopp-Bewegungen sind eher schädlich. Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen mobilisieren das Kniegelenk und beugen Knieschmerzen vor.

Hüftkopfnekrose: Absterben des Knochens im Hüftgelenk

Einbruch des Oberschenkelkopfes aufgrund der Nekrose Eine Minderdurchblutung des Hüftkopfes ist ursächlich für die Entstehung einer Hüftkopfnekrose. © Gelenk-Klinik

Als Hüftkopfnekrose (Femurkopfnekrose) bezeichnet man ein Absterben des lebenden Knochengewebes im Hüftgelenk. Aufgrund einer Minderdurchblutung demineralisiert der Hüftknochen und verliert seine Stabilität. Betroffene verspüren bei Belastung Schmerzen in der Leiste, die vor allem bei einer Innenrotation des Beines auftreten. In späteren Stadien treten die Schmerzen auch in Ruhe auf.

Die Hüftkopfnekrose des Erwachsenen scheint eine der typischen Zivilisationskrankheiten zu sein. Vergleichbar einem Herzinfarkt sind auch beim Hüftinfarkt Risikofaktoren wie Rauchen, zu hohe Blutfettwerte und übermäßiger Alkoholkonsum ursächlich. Daher erkranken pro Jahr mehrere tausend Menschen in Deutschland an einer Hüftkopfnekrose. Sie tritt vorrangig bei Patienten zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Der absterbende Hüftkopf vermindert die Lebensqualität der Betroffenen massiv. In 30–70 % der Fälle tritt eine beidseitige Hüftkopfnekrose auf. Wird nicht frühzeitig stadiengerecht therapiert, entstehen irreparable Schäden am Hüftgelenk, die zu einer beschleunigten Arthrose im Hüftgelenk führen, obwohl der Knorpel selbst gar nicht direkt von der Durchblutungsstörung betroffen ist.

Knorpeltransplantation (ACT) bei Arthrose

Mikroskopische Aufnahme von Knorpelzellen (Chrondrozyten) Mikroskopische Aufnahme von Gelenkknorpel: Gesunde Knorpelzellen (rot) sind in die transparente Knorpelmatrix eingebettet. Die wasserbindende Matrix regeneriert sich bei gesundem Knorpel und ist für seine Gleitfunktion verantwortlich. © Ganimedes über Wikimedia.org

Knorpel ist das gleitfähige Bindegewebe, das alle Gelenkflächen im menschlichen Körper bedeckt. Eine intakte Knorpelschicht ist Voraussetzung für die reibungslose Beweglichkeit der Gelenke. Der Verlust der Knorpelschicht führt immer zu schmerzhafter Arthrose (Gelenkverschleiß). Knorpelzellen (Chondrozyten) wachsen nicht von selbst nach. Das biologische Verfahren der Knorpelzellzüchtung und Knorpel­transplantation dient der Regeneration des Gelenkknorpels aus körpereigenen (autologen) Zellen. Diese Methode wird auch als autologe Chondrozytentransplantation (ACT) bezeichnet.

In der orthopädischen Gelenk-Klinik setzen wir dieses Verfahren seit vielen Jahren erfolgreich ein. Es gibt bestimmte individuelle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Knorpeltransplantation, die im Vorfeld vom behandelnden Orthopäden geprüft werden.

Symptome der Arthrose im Kniegelenk

Mikroskopische Aufnahme von hyalinem Gelenk-Knorpel zeigt: Gelenkknorpel enthält weder Blutgefäße noch Schmerzfühler Mikroskopische Aufnahme von hyalinem Gelenk-Knorpel zeigt: Gelenkknorpel enthält weder Blutgefäße noch Schmerzfühler. Knorpelabbau ist daher erst schmerzhaft, wenn die Erkrankungen den Knochen unter dem Gelenk beeinträchtigt. © Ganimedes über Wikimedia.org

Für die langfristigen Behandlungsaausichten bei Kniearthrose ist es wichtig, auch die frühen Symptome der Kniearthrose wie morgendliche Anlaufschmerzen und Morgensteifigkeit zu beachten. Je früher die Therapie beginnt, um so besser ist die Prognose.

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