MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Bereiche des Beckens und Oberschenkels, an denen typischerweise zu Apophysenabrissen vorkommen. Unter den Knochenbereichen sind die Muskeln aufgeführt, die dort mit ihren Sehnen ansetzen und deren starke Kontraktion zum knöchernen Ausriss führen kann. © Gelenk-Klinik
Ein Apophysenabriss ist eine Verletzung, bei der ein kleines Knochenstück aus der Ansatzstelle einer Sehne oder eines Muskels am Knochen (Apophyse) ausgerissen wird. Ursache ist eine plötzliche starke Kontraktion eines Muskels, z. B. beim Sprinten oder beim Fußballschuss. Wenn der Muskel stärker ist als der Knochen (was im kindlichen Wachstum oft der Fall ist), kann durch den starken Zug ein Stück Knochen herausgezogen werden. Beschwerden sind akute Schmerzen, manchmal ist ein Knacken zu hören und die Bewegung ist eingeschränkt. Betroffen sind insbesondere Bereiche im Becken oder an der Hüfte, weil dort starke Oberschenkel- und Hüftmuskeln ansetzen. In vielen Fällen reicht eine konservative Behandlung mit Schonung, Sportpause und Physiotherapie. Bei stark verschobenen Knochenstücken oder anhaltenden Problemen wird operiert.