Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Lupus erythematodes

Lupus erythematodes Für Lupus erythematodes typisch ist der beidseitige schmetterlingsförmige Hautausschlag im Gesicht. Zusätzlich können innere Organe von der Autoimmunkrankheit betroffen sein. ©stock.adobe.com, velimir

Lupus erythematodes wird aufgrund der Form des typischen Hautausschlags im Gesicht auch als Schmetterlingserythem bezeichnet und ist eine Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen.

Lupus erythematodes kann auch innere Organe betreffen (systemischer Lupus erythematodes). Beim systemischen Lupus erythematodes entwickeln sich Entzündungen in Nieren, Herz, Lunge und Gelenken. Als Ursache nehmen Experten eine genetische Veranlagung an. Risikofaktoren für einen Krankheitsschub bei Lupus erythematodes sind Sonnenlicht, Stress und hormonelle Schwankungen. Autoantikörper sind diagnostisch wegweisend. Die Behandlung erfolgt symptomorientiert.

Synonym: 
Lupus

Wie erkennt der Arzt Rheuma?

Ultraschalldiagnose bei Arthritis Mit einer Ultraschalluntersuchung kann der Arzt Entzündungen und Ergüsse in den Hand- und Fingergelenken gut nachweisen. © Africa Studio, Fotolia

Vor allem im Frühstadium sind rheumatische Erkrankungen für den Arzt oft schwierig zu diagnostizieren. Bei den zu Beginn oft unspezifischen Beschwerden erfordert es einen erfahrenen Spezialisten, um zur richtigen Diagnose zu gelangen. Basis dafür sind ein ausführliches Arzt-Patientengespräch, die gründliche klinische Untersuchung, bildgebende Verfahren und vor allem spezielle Laboruntersuchungen. In der Gesamtschau gelingt es in der Regel, entzündlich-rheumatische Erkrankungen einzukreisen und von ähnlichen Krankheitsbildern differentialdiagnostisch abzugrenzen.

Müller-Weiss-Syndrom: Osteonekrose des Kahnbeins im Sprunggelenk

Röntgenbild Müller-Weiss-Syndrom

Das Müller-Weiss-Syndrom ist eine Erkrankung, bei der Knochengewebe des Kahnbeins am Fußskeletts abstirbt. Die Erkrankung betrifft ausschließlich Erwachsene und ihre Ursache ist bis heute ungeklärt. Das Kahnbein (Os naviculare) ist ein wichtiger knöcherner Gelenkteil im unteren Sprunggelenk. Stirbt Knochengewebe des Kahnbeins ab, ist die Funktion des Fußes beim Auftreten und vor allem beim Laufen auf unebenem Untergrund eingeschränkt. Schreitet die Erkrankung ohne medizinische Behandlung fort, leiden die Patienten unter einer dauerhaften Gehbehinderung.

In der Gelenk-Klinik untersuchen und therapieren unsere erfahrenen Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenk das Müller-Weiss-Syndrom angepasst an das Stadium der Erkrankung und an die individuelle Situation der Patienten.

Ursachen: Wie entsteht Rheuma?

Genetische Beteiligung bei Rheuma Bei den meisten rheumatischen Erkrankungen nehmen Experten eine Beteiligung der Gene an. © Billion Photos.com, stock.adobe.com

Ob Gelenke, Muskeln, die Haut oder innere Organe betroffen sind: Bei entzündlichem Rheuma zerstören chronische Prozesse die Gewebe. Heute geht man davon aus, dass durch einen unbekannten Auslöser zunächst eine „normale“ Entzündung des Gewebes angestoßen wird. Im Fall der rheumatoiden Arthritis kann dies ein z. B. ein Atemwegsinfekt sein.

Diese Entzündung führt fälschlicherweise zu einer Autoimmunreaktion, durch die sich neue entzündliche Reaktionen gegen das eigene Gewebe richten. Die Autoimmunreaktion wird chronisch und greift dabei nicht nur das erste Zielgewebe an, sondern auch andere Körperstrukturen. Das ist der Grund, warum viele rheumatische Erkrankungen nicht auf die Gelenke beschränkt bleiben und auch Lunge, Niere oder Haut befallen.

Was ist Rheuma?

Gezeichnete Darstellung von sechs Körpergelenken Ob Schulter, Hände, Wirbelsäule, Knie, Hüfte oder Sprunggelenk - rheumatische Erkrankungen können den Körper von Kopf bis Fuß befallen. © Axel Kock, stock.adobe.com

Rheuma hat viele Gesichter – es ist kein eigenständiges Krankheitsbild. Über 400 verschiedene Erkrankungen gehören zum sogenannten rheumatischen Formenkreis. Darunter fallen nicht nur Schmerzen des Bewegungsapparates - nahezu alle Gelenke und Organe des menschlichen Körpers können von Rheuma betroffen sein. Da es viele verschiedene Arten von Rheuma gibt, wird es häufig verzögert oder ungenau diagnostiziert.

Der Verlauf einer Rheumaerkrankung hängt stark von der Intensität und Qualität der Versorgung ab. Entscheidend sind die frühzeitige Diagnose und die konsequente Behandlung. Die optimale Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Maßnahmen erfordert spezielle Kenntnisse und Erfahrungen des behandelnden Arztes.

Was sind Rheuma-Symptome?

Im Frühstadium kommt es bei der rheumatoiden Arthritis oft zu Schmerzen und Steifigkeit in den Fingergrundgelenken. Im Frühstadium kommt es bei der rheumatoiden Arthritis oft zu Schmerzen und Steifigkeit in den Fingergrundgelenken. © Evrymmnt,stock.adobe.com

Die Anzeichen für Rheuma hängen vom Stadium der Erkrankung ab und davon, welche Gelenke oder Organe betroffen sind. Hauptbeschwerden sind:

  • Stechende oder reißende Gelenkschmerzen,
  • Gelenke können rot, überwärmt und geschwollen sein,
  • Morgens nach dem Aufstehen sind die Gelenke wie eingerostet (Morgensteifigkeit),
  • Im Spätstadium sichtbare Verformungen.

Eine erkrankte Wirbelsäule macht sich durch Rückenschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit bemerkbar. Auch allgemeine Krankheitszeichen treten bei rheumatischen Erkrankungen auf: Durch die im ganzen Körper schwelende Entzündung sind die Patienten oft abgeschlagen, müde, appetitlos, manchmal haben sie auch Fieber. Sind die Muskeln betroffen, leiden die Patienten unter muskelkaterartigen Schmerzen und Muskelschwäche.

Riss der langen Bizepssehne: Schulterschmerzen durch Bizepssehnenruptur

Frau mit Schulterschmerzen nach Ruptur der langen Bizepssehne Beim Riss der langen Bizepssehne kommt es zu Schulterschmerzen und Krafteinbußen im Arm. © Anut21ng, iStock

Die meisten Rupturen (Risse) der Bizepssehne betreffen den oberen Ansatzpunkt der langen Bizepssehne, die am Pfannenrand des Schultergelenks verankert ist. Nur selten ist die körperferne (distale) Bizepssehne in der Beuge des Ellenbogens gerissen.

Überlastung, Unfälle oder Verschleiß liegen einer Bizepssehnenruptur zugrunde. Die Betroffenen leiden unter Schulterschmerzen, einem deutlichen Kraftverlust und eingeschränkter Beweglichkeit des gesamten Arms. Der orthopädische Schulterspezialist stellt zügig die Diagnose und behandelt den Riss der langen Bizepssehne meist mit konservativen Therapien. Bei persistierenden Schmerzen stehen dem Arzt verschiedene operative Möglichkeiten zur Verfügung.

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