Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

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Arthrofibrose

Die Arthrofibrose (von griech. arthron „Gelenk“ und lat. fibra „Faser“) bezeichnet eine krankhafte Narbenbildung im Gelenk, die zu starken Knieschmerzen führt. Sie tritt häufig nach einer Operation oder Verletzung des betroffenen Gelenks auf. Durch Entzündungsprozesse innerhalb des Gelenks vermehren sich die Bindegewebszellen (Fibrozyten) übermäßig und bilden Narbengewebe. Infolgedessen kann der Patient das Gelenk nicht mehr uneingeschränkt bewegen. Weitere Anzeichen für eine Arthrofibrose sind Rötung, Überwärmung, Schwellung und Schmerzen. Arthrofibrose tritt bei 4–10 % aller Patienten nach Knieoperationen auf, häufig nach einer Endoprothesenoperation oder einer Kreuzbandplastik.

Knieendoprothese (Knie-TEP): künstliches Kniegelenk bei Kniearthrose

Knieprothese AnimationAnimation der Operation der Knieprothese (Knie-TEP)

(oder Knie-TEP, Knie-Totalendoprothese)

Was ist eine Knieendoprothese?

Bei einer Knieendoprothese handelt es sich um ein „künstliches Kniegelenk". Die Gelenkfläche wird nach schwerer Arthrose (Gonarthrose ist der medizinische Begriff für Kniearthrose) durch ein Metall/Kunststoffinlay ersetzt. Dieser Ersatz wird nötig, wenn bereits schwere, fortgeschrittene Verschleißerscheinungen im Kniegelenk vorliegen, die zu Schmerzen oder anderen Beschwerden wie Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit oder Fehlstellung des Kniegelenkes führen.

Laterale Knieteilprothese: Schlittenprothese des äußeren Kniegelenks

Die Kniearthrose betrifft nicht immer beide Gelenkhälften (Kompartimente) des Knies gleichzeitig. Das bedeutet: Der Knorpel ist in einem Teil des Knies möglicherweise bereits sehr abgenutzt. In einem anderen Bereich des Kniegelenks kann der Knorpel dagegen noch in gutem Zustand sein.

Man spricht bei der Arthrose des inneren Knies von der medialen Gonarthrose. Ist der äußere (laterale) Teil des Knies von Arthrose betroffen, spricht der Kniespezialist von der lateralen Gonarthrose. Auch die laterale Gonarthrose kann mit einer Teilprothese (Repicci-Prothese) versorgt werden, auch wenn die Planung etwas schwieriger ist.

Wie kann der Kniespezialist gezielt eine Arthrose des äußeren Kniegelenks behandeln?

Knieteilprothese (Repicci): Gelenkerhaltende Versorgung kleinerer Knorpelschäden

Mit der Knieteilprothese wollen wir so viel Knochen erhalten wie möglich

KnieteilprotheseKnieteilprothese

Bei vielen Patienten betrifft die Arthrose der Knorpeloberflächen nur einen Teil des Kniegelenks. Häufig ist nur der innere Gelenkspalt verschlissen und die anderen Anteile vollkommen unversehrt. Dies ist vor allem bei Patienten mit einer verstärkten O-Bein-Fehlstellung (Varusgonathrose) der Fall. Dann nur ein Oberflächenersatz notwendig. Heutzutage stehen verschiedene Typen des Oberflächenersatzes zur Verfügung.

Knieschmerzen – was tun?

Kniegelenk – Knieschmerzen. Die Ursache Ihres Knieschmerzen kann aufgrund des komplexen Aufbaus des Kniegelenks sehr vielfältig sein. Dieses Bild zeigt die normale Anatomie des menschlichen Knies seitlich von vorne: Man sieht die Kniescheibe (Patella), die Bänder zum Aufhängen der Kniescheibe, den Meniskus als schalenförmigen Puffer zwischen Oberschenkel und Unterschenkel, das stabilisierende vordere Kreuzband im Inneren des Kniegelenks, das Außenband des Knies und die knöchernen Gelenkpartner im Kniegelenk: Oberschenkel (Femur), Unterschenkel (Tibia) und Patella (Kniescheibe) © Istockphoto.com/MedicalArtInc

Knieschmerzen sind ein Volksleiden: Allein in Deutschland sind etwa fünf bis zehn Millionen Menschen davon betroffen. Es gibt unterschiedliche Arten von Knieschmerzen. Nur eine gründliche ärztliche Untersuchung kann die genauen Ursachen Ihrer Knieschmerzen klären.

Ähnlich einer rot aufleuchtenden Warnlampe beim Auto sind Knieschmerzen nicht das eigentliche Problem: Knieschmerzen sind eher als hilfreiches Warnsignal zu sehen. Aufgrund dieses Hinweises können Sie mit ihrem Kniespezialisten Probleme erkennen und oft auf einfache Weise behandeln. Das Warnsignal "Knieschmerz" erlaubt den Betroffenen, eine ärztliche Beratung und gelenkerhaltende Therapie rechtzeitig wahrzunehmen. Schwere Schäden am Knie können durch vorbeugende Therapie des Knies vermieden werden, wenn der Patient auf seinen Körper hört.

Natürlich ist aber nicht bei allen Arten von Knieschmerz ein Arztbesuch erforderlich. Bei kleineren, oberflächlichen Verletzungen (z. B. durch einen Sturz auf das Knie) können Sie die Knieschmerzen auch selbst behandeln.

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