Orthopädische Gelenk-Klinik

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Bursitis trochanterica

Schleimbeutel (Bursae) des Hüftgelenks Zu den Schleimbeuteln des Hüftgelenks zählen neben der Bursa trochanterica die Bursa iliopectinea und die ischiogluteale Bursa. Alle Schleimbeutel dienen dem Schutz vor mechanischem Druck. © Gelenk-Klinik

Die Bursitis trochanterica ist eine Entzündung des Schleimbeutels (Bursa), der oberhalb des großen Rollhügels (Trochanter major) des Oberschenkelknochens liegt. Dieser Schleimbeutel wird medizinisch Bursa trochanterica genannt.

Er dient dazu, den mechanischen Druck zwischen Knochen und umliegenden Muskeln, Sehnen und Gefäßen zu verringern. Die Bursitis trochanterica führt zu starken Ruheschmerzen, insbesondere beim seitlichen Liegen, sowie zu Schwellungen und eventuell ausstrahlenden Gesäß- und Beinschmerzen. In den meisten Fällen kann eine Bursitis trochanterica mithilfe von konservativen Therapien wie Stoßwellentherapie, Kälteanwendungen, Schonung und entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR) behandelt werden. Nur bei immer wiederkehrenden Entzündungen entfernt der Arzt den Schleimbeutel operativ.

Hüftschmerzen außen: Ursachen, Selbstbehandlung und Alarmzeichen

Grafik Hueftschmerzen außen Schmerzen im oberen Bereich an der Außenseite der Hüfte können auf einem Hüft-Impingement oder auf einer Arthrose beruhen. Schmerzt die Außenseite der Hüfte bis in den Oberschenkel hinein, steckt womöglich eine Nervenreizung dahinter. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen können auf viele verschiedene Arten und an unterschiedlichen Stellen auftreten. Als Hüftschmerzen außen an der Hüfte machen sie sich vor allem oder sogar ausschließlich an der Hüftaußenseite bemerkbar. Dabei kann z. B. der Bereich um den großen Rollhügel (Trochanter major) punktuell betroffen sein, je nach Ursache strahlen die Schmerzen aber auch entlang der Außenseite von Hüfte und Oberschenkel bis in Richtung Knie aus.

Als Auslöser von Schmerzen an der Hüftaußenseite kommen sowohl harmlose Gründe wie Verspannungen oder Gewebereizungen als auch ernste Erkrankungen der Hüfte oder ihrer umgebenden Strukturen in Frage. Die Behandlung erfolgt meist konservativ.

Schmerzen in der Hüfte beim Liegen auf der Seite: Ursachen, Selbstbehandlung und Alarmzeichen

Druck auf die Hüfte beim Liegen auf der Seite Im Liegen auf der Seite lastet ein großer Teil des Körpergewichts auf der Hüfte. Ist dieser Bereich angegriffen, entstehen durch den Druck vermehrt Schmerzen. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen in der Seitenlage entstehen dadurch, dass das Hüftgelenk bzw. seine umliegenden Strukturen durch das Gewicht des Körpers belastet werden. Entscheidend ist dabei meist der Druck auf Schleimbeutel, Sehnen und das Gelenk selbst. Oft sind die Schmerzen mit bestehenden degenerativen oder entzündlichen Veränderungen verbunden. Aber auch muskuläre Dysbalancen mit verhärteter Muskulatur oder Reizungen der Sehnen können zu Schmerzen im Liegen auf der Seite führen.

In manchen Fällen lassen sich die Schmerzen durch Dehnübungen oder eine andere Matratze lindern. Wenn das die Beschwerden nicht bessert, müssen die Hüftschmerzen ärztlich abgeklärt und behandelt werden. Das gilt natürlich auch für alle Hüftschmerzen, die plötzlich und stark ausgeprägt auftreten oder mit einer Einschränkung der Bewegung einhergehen.

Schleimbeutelentzündung: Symptome, Ursachen, Behandlung

Kniegelenk mit Schleimbeutelentzündung Eine Bursitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Schleimbeutel. Häufig ist das Kniegelenk betroffen. © Gelenk-Klinik

Bei einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) sind die an Gelenken befindlichen Säckchen aus Bindegewebe entzündet. Die flüssigkeitsgefüllten Schleimbeutel dienen als Puffer zwischen Knochen und Weichteilen oder anderen Gewebestrukturen. Häufig entzünden sich Schleimbeutel an Knie, Hüfte, Schulter, Ellenbogen oder Achillessehne.

Alle Schleimbeutelentzündungen sind sehr schmerzhaft. Ursächlich ist meist eine Reizung durch Überbeanspruchung oder Verletzung. Die Behandlung erfolgt in der Regel konservativ mittels physikalischer Therapie und entzündungshemmender Schmerzmittel. Bei bakteriellen Infektionen ist zudem die Gabe von Antibiotika angezeigt. Erst wenn die konservativen Therapiemaßnahmen nicht ausreichen, kommt eine Operation infrage. Dabei wird der entzündete Schleimbeutel vollständig entfernt.

Hüftschmerzen und Leistenschmerzen richtig verstehen

Hüftschmerzen Hüftschmerzen haben vielfältige Ursachen. Der Arzt ermittelt den Schmerzauslöser und die genaue Ursache der Hüftschmerzen in einer klinischen Untersuchung. © Gelenk-Klinik

Hüftschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gelenkschmerzen. Falsche Bewegungen oder einseitige Belastung können zu Schmerzen in der Hüfte führen. Umgekehrt können Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule in die Hüftregion ausstrahlen. Hüftschmerzen sind für Patienten ohne ärztliche Unterstützung schwer zu beurteilen. Bei schweren oder lang andauernden Hüftschmerzen sowie bei Schwellungen, Rötungen, Verformungen oder Fieber empfehlen wir daher stets die Unterstützung durch einen Hüftspezialisten. Dieser wird Ihre Hüfte und umliegende Gewebe und Knochen genau untersuchen.

Wenn Krankengymnastik und Schmerzmittel nicht mehr weiterhelfen, kann die Hüfte minimalinvasiv mithilfe einer Hüftarthroskopie operiert werden. Eine durch Hüftarthrose geschädigte Hüfte kann der Spezialist mit einer Hüftprothese behandeln.

Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis)

Schleimbeutel (Bursae) des Hüftgelenks Die Schleimbeutel am Hüftgelenk schützen umliegende Strukturen vor mechanischer Reizung. © Gelenk-Klinik

Der Hüft- oder Leistenschmerz ist das häufigste Symptom einer Schleimbeutelentzündung im Hüftgelenk. Es kann zu diffusen oder sehr lokal begrenzten Hüftschmerzen oder Leistenschmerzen kommen.

Typisch ist die Schmerzverstärkung beim Bewegen und Belasten des Beines. Oft treten auch Schmerzen im Bereich der hüftumgreifenden Muskulatur auf.

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Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik