Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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nichtsteroidale Antirheumatika

Nichtsteroidale Antirheumatika (kurz NSAR) sind entzündungshemmende Schmerzmittel, die kein Kortison enthalten. Sie werden zudem zur Fiebersenkung eingesetzt. Man kann NSAR lokal, beispielsweise als Schmerzgel, oder systemisch anwenden. Ihre Wirkung entfaltet sich in der Regel nach 30–60 Minuten. Beispiele für nichtsteroidale Schmerzmittel sind Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder Diclofenac.

Arthrofibrose: Komplikation nach Knie-OP und Eingriffen an anderen Gelenken

links: gesundes Knie, rechts: Knie mit Arthrofibrose Bei einer Arthrofibrose bildet sich Narbengewebe innerhalb eines Gelenks. © Gelenk-Klinik

Die Arthrofibrose ist eine Komplikation nach operativen Eingriffen oder Verletzungen an Gelenken. Vor allem nach Knie-Operationen wie z. B. dem Einsatz einer Knie-TEP, einer Kreuzband-OP oder Meniskus-OP gehört die Arthrofibrose zu den häufigsten Komplikationen. Es können aber auch andere Gelenke wie Hüfte oder Schulter betroffen sein. Ursächlich sind Entzündungsprozesse innerhalb des Gelenks, die zu einer vermehrten Bildung von Bindegewebszellen (Fibroblasten) führen. Die Folge sind Gelenkblockaden und Bewegungseinschränkungen.

Osteochondrosis dissecans (OD) im Knie: Symptome, Diagnose und Behandlung

Osteochondrosis dissecans im Kniegelenk Zunächst kommt es zu einer Minderdurchblutung des Knochens (links) unterhalb des Gelenkknorpels. Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich das abgestorbene Knorpel-Knochen-Fragment (Dissekat) vom umliegenden gesunden Gewebe lösen (rechts). @ Gelenk-Klinik

Die Osteochondrosis dissecans bezeichnet das Absterben kleiner Knochenbezirke unterhalb des Gelenkknorpels im Knie. Diese Erkrankung tritt meist bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 20 Jahren auf. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln der Osteochondrosis dissecans ist wichtig. Schreitet die Erkrankung unbehandelt fort, nimmt auch der Gelenkknorpel Schaden. Folge kann ein vorzeitiger Gelenkverschleiß (Arthrose) mit chronischen Beschwerden und Funktionsstörungen des Kniegelenks sein.

Radiusköpfchenfraktur: Symptome, Diagnose und Behandlung

dislozierte (verschobene) Radiusköpfchenfraktur im DVT Die digitale Volumentomografie zeigt eine dislozierte (verschobene) Radiusköpfchenfraktur. © Gelenk-Klinik

Die Radiusköpfchenfraktur ist ein Bruch im ellenbogennahen Anteil des Speichenknochens (Radius). Diese Verletzung ist mit 30 % der häufigste Bruch am Ellenbogengelenk beim Erwachsenen. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Die Fraktur entsteht beim Sturz auf die Hand bei gestrecktem oder leicht gebeugtem Arm. Die Unfallenergie wird dabei am Handgelenk aufgenommen und durch den Radius zum Ellenbogen geleitet, wodurch die Verletzung des Radiusköpfchens oder des Radiushalses entsteht. Man spricht in diesem Fall von einer indirekten Gewalteinwirkung als Auslöser für die Radiusköpfchenfraktur. Viel seltener entsteht der Bruch durch einen direkten Sturz oder Schlag auf den Ellenbogen.

Morbus Bechterew: Symptome, Ursachen, Therapie

Versteifte Wirbelsäule bei Spondylitis ankylosans: Die Lendenwirbelsäule hat ihre Krümmung verloren. Bei der ankylosierenden Spondylitis entwickeln sich die Entzündungsherde im Skelett zu Verknöcherungen. Die so entstehenden Knochenspangen überspannen mehrere Wirbel und führen zur Versteifung der Wirbelsäule. Die Patienten nehmen zunehmend eine vorgebeugte Haltung ein. © Gelenk-Klinik

Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) zählt zu den chronisch-entzündlichen Erkrankungen und beginnt schleichend mit unspezifischen Rückenschmerzen im Lendenwirbel- und Gesäßbereich. Die Entzündungen im Achsskelett können sich im fortgeschrittenen Stadium zu einer verknöcherten Wirbelsäule entwickeln, deren einzelne Gelenke miteinander zur sogenannten “Bambuswirbelsäule” verwachsen sind.

Die versteifte Wirbelsäule und die damit verbundene Bewegungsunfähigkeit schränkt Patienten mit Morbus Bechterew in ihrem beruflichen und privaten Leben enorm ein. Morbus Bechterew als rheumatische Autoimmunerkrankung ist bis heute nicht heilbar, allerdings beeinflusst eine frühzeitige Behandlung und konsequente Physiotherapie den Verlauf in vielen Fällen sehr positiv.

Unterhält man sich mit an Morbus Bechterew erkrankten Patienten, berichten diese häufig von unzähligen Arztbesuchen und Therapien in ihrer Krankengeschichte. Der variable Verlauf und die uneinheitlichen Beschwerden dieser Erkrankung erschweren die Diagnosestellung bei Morbus Bechterew und erfordern die spezialisierten Kenntnisse eines Wirbelsäulenexperten.

Nackenschmerzen behandeln: Tipps und Übungen

Frau mit Nackenschmerzen Nackenschmerzen sind weit verbreitet. Vor allem Menschen, die viel im Büro sitzen, leiden häufig an Verspannungen der Nackenmuskulatur. © Siam, Adobe Stock

Beschwerden im Bereich des Nackens oder auch der Nacken-Schulter-Region stellen ein zunehmendes Problem in den Industrienationen dar. Etwa 71 % aller Menschen leiden irgendwann in ihrem Leben an Nackenschmerzen. Eine dänische Studie zeigt, dass das Risiko für Nackenschmerzen bei Menschen erhöht ist, die beruflich häufig monotone, sich wiederholende Arbeiten ausüben. Weitere Faktoren sind ein hoher Arbeitsdruck mit immer wiederkehrenden Arbeitsschritten oder hohe Arbeitsanforderungen.

Frozen Shoulder: Ursachen, Symptome, Therapie

Gegenüberstellung einer gesunden Schulter und einer Frozen Shoulder Bei einer Frozen Shoulder kommt es zur Verklebung und Verdickung der Gelenkkapsel. © Gelenk-Klinik

Eine Frozen Shoulder (adhäsive Kapsulitis) führt sehr rasch zu einem schmerzhaften und unbeweglichen Schultergelenk. Der Verlauf dieser Erkrankung ist zwar recht gut vorhersehbar, aber für die Patienten in der Regel mit langanhaltenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Arbeitsfähigkeit verbunden. Bei der Frozen Shoulder ist das Schultergelenk in jeder Bewegungsrichtung eingeschränkt.

Ellenbogenschmerzen – welche Ursachen stecken dahinter?

Ellenbogenschmerzen Der Ellenbogen ist ein sogenanntes Drehscharniergelenk. Lediglich Beugung und Streckung sowie Einwärts- und Auswärtsdrehung sind möglich. Drei Knochen bilden das Ellenbogengelenk: Oberarmknochen (Humerus), Elle (Ulna) und Speiche (Radius). Zusätzlich fixieren Bänder und Muskeln die Knochen. © Milton Oswald, Fotolia

Schmerzen im Arm oder Ellenbogen können vielerlei Ursachen haben. Durch starke Belastung entzünden sich Gelenke und Schleimbeutel. Eine Entzündung kann zu Ergüssen und Schwellungen führen. Kalkablagerungen können die Sehnen der Muskeln reizen. Auch Unfallfolgen oder ein Impingement-Syndrom führen zu starken Schmerzen. Nicht selten lassen sich Schmerzen im Arm auch auf eine Halswirbelsäulenerkrankung zurückführen.

Stechende Ellenbogenschmerzen (Tennisarm oder Mausarm) haben meist eine spezifische, berufsbedingte Überlastung als Ursache.

Konservative Therapie von Knieschmerzen bei Rheuma

rohes Gemüse Eine ausgewogene Ernährung mit wenig tierischen Produkten wirkt entzündlichen Prozessen in den Gelenken entgegen. Betroffene können ihre Knieschmerzen auf diese Weise in den Griff bekommen. © monticellllo, Fotolia

Zahlreiche Ursachen können rheumatisch bedingte Knieschmerzen auslösen. Dazu gehören Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselstörungen wie Gicht oder Hämochromatose. Die rheumatische Entzündung ist deswegen so gefährlich, weil sie direkt den Gelenkknorpel im Kniegelenk angreift. Deswegen ist es wichtig, die Entzündungen so schnell wie möglich zu vermindern. Das geschieht in der Regel durch medikamentöse Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) sowie immunmodulierenden Medikamenten.

Knieschmerzen durch Arthrose

Knieschmerzen bei Arthrose Bei einer Arthrose des Kniegelenks reiben die Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkelknochen schmerzhaft aufeinander. © Henrie, Fotolia

Die Grundlage der Therapie einer Gonarthrose (Gelenkverschleiß im Knie) ist eigentlich immer eine Anpassung des Lebensstils. Die wenigsten Patienten mit Kniearthrose benötigen jemals eine Operation oder gar eine Knieprothese. Zentral für die Therapie der Kniearthrose ist die Anpassung der Ernährung (wenig Fleisch, wenig Zucker, viel Gemüse und nährstoffreiche Kost) und der Lebensweise. Wenn es gelingt, ist eine Gewichtsreduktion sehr vorteilhaft: Mit jedem Kilo weniger auf dem Knie reduzieren Sie Ihre Knieschmerzen und die Knieentzündungen. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer Ihres Kniegelenks deutlich.

Knieschmerzen vorne

Knieschmerzen vorne Bei Knieschmerzen vorne sind meist die Patella (Kniescheibe) oder umliegende Strukturen wie die Patellasehne beteiligt. © motortion, Fotolia

Bei Knieschmerzen vorne im Kniegelenk ist die Ursache häufig im Bereich der Kniescheibe zu finden. Folgende Krankheitsbilder können Knieschmerzen an der Vorderseite auslösen:

Kniearthrose: Medikamente, Nahrungsergänzung, Injektionen

Erst, wenn Ernährungsberatung, Diät und Verhaltensanpassung nicht weiterhelfen, kommen weitere Maßnahmen zur Therapie der Kniearthrose zum Einsatz.

Am Übergang zwischen der Verhaltensanpassung und der Ernährungsumstellung stehen dabei wirksame pflanzliche Medikamente zur Therapie von Knieschmerzen.

Nahrungsergänzungsmittel und Hyaluronsäure-Injektionen zum Knorpelaufbau spielen in der öffentlichen Wahrnehmung eine erhebliche Rolle. Ist das berechtigt?

Welche Alternativen gibt es in der Schmerztherapie, wenn herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen und andere NSAR-Präparate eine zu starke Unverträglichkeit aufweisen?

Was ist der Stellenwert der Kortisoninjektion bei der medikamentösen Therapie von Kniearthrose?

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