Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Metatarsalgie

Als Metatarsalgie bezeichnet man Mittelfußschmerzen, die aufgrund von Überlastungen, Fußfehlstellungen oder Verletzungen auftreten können. Sie können durch Erkrankungen des Fußskeletts (z. B. → Hallux valgus, Mittelfußfraktur bzw. → Marschfraktur), muskuläre Veränderungen (z. B. im Rahmen eines Platt- oder Spreizfußes) oder neurologische Ursachen (z. B. → Morton Neurom) entstehen. Zur Behandlung einer Metatarsalgie ist es also zunächst wichtig, die Ursache für die Schmerzen zu ergründen. Die Art und die genaue Lokalisation der Schmerzen können dem behandelnden Arzt bei der Diagnose helfen.

Operation des Morton Neuroms: Nervenentlastung oder Nervenentfernung?

Wann sollte ein Morton Neurom entfernt werden?

Morton NeuromDas Morton Neurom ist die Entzündung und Verdickung der bindegewebigen Hülle des Mittelfußnerven, meist als Folge eines Spreizfußes. © Dr. Thomas Schneider

Der folgende Artikel beschäftigt sich mit den beiden Operationsmethoden des Morton Neuroms. Herkömmlich erfolgt die Entfernung Entfernung des geschwollenen Mittelfußnerven durch einen offenen operativen Zugang von der Fußsohle aus. Das Versorgungsgebiet des Mittelfußnerven wird dabei gefühllos, die Schmerzen verschwinden. Wenn die Schwellung noch nicht so ausgeprägt ist, kann eine nervenerhaltende Therapie, die Dekompression (Druckentlastung), des Morton Neuroms, durchgeführt werden.

Spreizfuß: Konservativ behandeln oder operieren?

Spreizfuß: Fehlstellung der Mittelfußknochen durch Verbreiterung des zentralen VorfußesDie Mittelfußknochen sind beim Spreizfuß fächerförmig ausgebreitet, anstatt gerade nach vorne zu zeigen. © Henrie / Fotolia

Bei einem Spreizfuß (lat. Pes transversoplanus) ist das Fußquergewölbe eingesunken. Die Mittelfußknochen weichen auseinander, statt gerade nach vorne zu zeigen. Der Vorfuß ist stark verbreitert, sodass Betroffene Schwierigkeiten haben, passende Schuhe zu finden. Auslöser für die Fehlstellung können Bindegewebsschwächen, Übergewicht und falsches Schuhwerk sein. Folgen sind vor allem Schwielenbildung und Schmerzen im Bereich der 2. bis 4. Mittelfußköpfchen, da diese durch das veränderte Gangbild stark belastet werden. Auch Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) im Bereich des Vorfußes können aus der Spreizfußfehlstellung resultieren. Der Spreizfuß wird vor allem konservativ behandelt durch Schuhanpassung, Einlagen und Fußübungen. In schweren Fällen kann eine Spreizfußoperation helfen.

Morton Neurom: Metatarsalgie (Mittelfußschmerzen) behandeln

Das Morton Neurom kann manuell durch den sog. Mulders Click untersucht werden. Dabei ertastet der Arzt das Morton Neurom zwischen den Zehenstrahlen. Das Morton Neurom ist eine schmerzhafte, entzündliche Verdickung eines Mittelfußnerven. Das sog. Mulder-Zeichen, das sich beim Ertasten der Fußsohle durch ein Klicken äußert, hilft dem Arzt bei der Diagnose des Morton Neuroms. © Gelenk-Klinik

Hauptauslöser von chronischen Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) ist das sogenannte Morton Neurom oder die Morton Neuralgie. Das Morton Neurom ist die häufigste Mittelfußerkrankung bei Frauen. Aber auch Männer – vor allem Laufsportler – sind recht häufig von einer Metatarsalgie betroffen. Viele Patienten mit Morton Neurom können sich durch eine Änderung Ihrer Gewohnheiten selbst helfen.

Stressfraktur oder Ermüdungsbruch im Fuß

Synonym: Stressfraktur, Marschfraktur, Ermüdungsbruch.

Eine Stressfraktur ist das Resultat einer übermässigen Belastung von Knochen. Man bezeichnet das auch als sogenannte "Marschfraktur". Meist tritt die Stressfraktur dann auf, wenn sich das Knochengewebe noch nicht durch Knochenumbau und Verstärkung an eine Belastung angepasst hat. Im Rahmen einer Anpassung an Belastungen kann sich auch das Skelett an zunehmende Anforderungen anpassen.

Stressfraktur SportlerfussRöntgenbild einer Marschfraktur bzw. Stressfraktur am Metatarsalkknochen © zphoto83 @ stock.adobe.com

Eine Stressfraktur kann auch dann auftreten, wenn das Skelett sich nicht mehr durch Mineralisation und Strukturaufbau an Belastungen anpassen kann, zum Beispiel bei der Osteoporose.

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