Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Nervenkompressionssyndrom

Ein Nervenkompressionssyndrom beschreibt die chronische Einengung eines Nerven, die häufig mit Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Funktionsausfällen in den betroffenen Körperregionen verbunden ist. Beispiele für solche Nervenkompressionssyndrome sind das Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk und das Tarsaltunnelsyndrom im Bereich des Fußes. Ursächlich für die Einengung und Nervenquetschung können knöcherne Strukturen, Muskeln, Bänder oder verdicktes Bindegewebe sein. In einigen Fällen ist eine konservative Behandlung durch physiotherapeutische Maßnahmen ausreichend, um die Symptome zu lindern. Liegt eine massive Quetschung des betroffenen Nervs mit Funktionsausfällen oder starken Schmerzen vor, wird meist eine Neurolyse (operative Entlastung des Nervs) durchgeführt.

Handschmerzen und Anatomie der Hand

HandDie Hand ist sehr komplex aus vielen Knochen, Sehnen und Muskeln aufgebaut. © peterschreiber.media, Fotolia

Keine Hand gleicht der anderen, nicht einmal die linke der rechten. Das Kleinkind lernt zuerst mit den Händen, indem es Dinge begreift und erfasst. Über die Hände treten wir in Kontakt mit der Umwelt – wir streicheln, befühlen und fassen an. Gehirn und Hand stehen in einem engen Zusammenhang. Da Handschmerzen und die Erkrankungen der Hand sehr verschieden sind, erfordern sie eine besondere Beachtung und spezielle Ausbildung des Arztes.

Morton Neurom: Mittelfußschmerzen ohne Nervenamputation behandeln

Das Morton Neurom als Ursache von Mittelfußschmerzen

Morton Neurom, auch Metatarsalgie genannt, kann manuell durch den sog. Mulders Click untersucht werden. Dabei kann das Morton Neurom zwischen den Zehenstrahlen vom untersuchenden Arzt getastet werdenMorton Neurom, auch Metatarsalgie genannt, ist eine schmerzhafte, entzündliche Verdickung eines Mittelfußnerven. Das schmerzhafte Morton Neurom kann durch den Pincer-Test untersucht werden. © Gelenk-Klinik

Hauptauslöser der chronischen Mittelfußschmerzen (Metatarsalgie) ist das sogenannte Morton Neurom oder Morton Neuralgie. Das Morton Neurom ist die häufigste Mittelfußerkrankung bei Frauen. Aber auch Männer - vor allem Laufsportler - sind recht häufig von Metatarsalgie betroffen.

Wir wollen im Folgenden die Untersuchung und Diagnose des Morton Neuroms vorstellen.

Sie können außerdem lernen, welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Viele Patienten mit Morton Neurom können sich durch eine Änderung Ihrer Gewohnheiten auch selbst helfen.

Tarsaltunnel Syndrom: Nervenengpass am Fuß

Anatomie des TarsaltunnelsyndromsAnatomie des Tarsaltunnelsyndroms: Die Fußsohle wird von verschieden Nerven versorgt. Dies ist die einzige Kontaktstelle zum Boden beim aufrechten Gang und Stand. Die Gefühlswahrnehmung ist sehr wichtig für die Steuerung des Gleichgewichts © Dr. Thomas Schneider

Der Tarsaltunnel ist die Durchtrittsstelle für Nerven und Gefäße in die Fußsohle hinter dem Innenknöchel. Der Name Tarsaltunnel beschreibt die Lage der Nerveneinengung des Schienbeinnerven. Dieser Krankheitsbild am Fuß ist vergleichbar mit dem Karpaltunnel am Handgelenk. Der hinter dem Knöchel zur Fußsohle verlaufende Nerv ist der Schienbeinnerv- (Nervus tibialis) und versorgt die Fußsohle.

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