Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Frozen Shoulder

Gegenüberstellung einer gesunden Schulter und einer Frozen Shoulder Links: Gesundes Schultergelenk. Rechts: Frozen Shoulder mit verklebter Gelenkkapsel. © Gelenk-Klinik

Bei einer Frozen Shoulder (engl. "gefrorene Schulter") kommt es zur schmerzhaften Schultersteife. Man bezeichnet die Erkrankung auch als adhäsive Kapsulitis, da es sich um eine Entzündung der Schulterkapsel handelt, die mit Verwachsungen einhergeht. Bei der primären Form der Frozen Shoulder sind die Ursachen unbekannt. Sie tritt meist im mittleren Lebensalter erstmalig auf. Die sekundäre Form geht auf eine Erkrankung oder Verletzung der Schulter bzw. der Schulterkapsel zurück. Häufige Ursachen sind beispielsweise ein Schulterimpingement (einklemmende Schulter) oder eine Verletzung der Rotatorenmanschette. Physikalische Maßnahmen wie Wärme- oder Kältebehandlungen können die Schmerzen einer Frozen Shoulder lindern. Bewegungsübungen sind nur dann ratsam, wenn sie nicht zu Schmerzen im Schultergelenk führen. Sind die konservativen Therapiemaßnahmen ausgeschöpft, kann die Verklebung der Schulterkapsel in einer arthroskopischen Operation gelöst werden.

Frozen Shoulder: Ursachen, Symptome, Therapie

Schultergelenk mit Darstellung der Gelenkkapsel, die bei einer Frozen Shoulder entzündet ist Schultergelenk mit Gelenkkapsel: Die Frozen Shoulder bringt eine schnell verlaufende, scheinbar ursachenfreie Störung der Schulterbeweglichkeit mit sich. Der Arzt stellt in der Regel eine Entzündung der Weichteile und Schleimbeutel fest, die das Schultergelenk umgeben. © Grays Anatomy

Eine Frozen Shoulder (adhäsive Kapsulitis) führt sehr rasch zu einem schmerzhaften und unbeweglichen Schultergelenk. Der Verlauf dieser Erkrankung ist zwar recht gut vorhersehbar, aber für die Patienten in der Regel mit langanhaltenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Arbeitsfähigkeit verbunden. Bei der Frozen Shoulder ist das Schultergelenk in jeder Bewegungsrichtung eingeschränkt.

Übungen nach operativ oder konservativ behandelter Humeruskopffraktur

Eine der Übungen nach einer Behandlung der Humerusfraktur Wand hochkrabbeln: Eine der Übungen zur Nachbehandlung einer Humerusfraktur

Damit Sie von einem dauerhaften Behandlungserfolg nach der Behandlung des Oberarmkopfbruchs profitieren, ist eine konsequente und langfristige physiotherapeutische Betreuung und Nachbehandlung von besonderer Bedeutung. Bereits während der Ruhigstellungsphase bei konservativer Behandlung in einem Schlingenverband (Gilchrist- oder Desault-Verband) können Sie nach Absprache mit dem Orthopäden und in Zusammenarbeit mit dem Physiotherapeuten verschiedene Übungen durchführen, die den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

Schulterschmerzen: Ursachen, Behandlung, Übungen

Schulterschmerzen – Untersuchung der Halswirbelsäule ist ebenfalls erforderlich Bei Schulterschmerzen ist eine Untersuchung der Halswirbelsäule ebenfalls erforderlich. © Gelenk-Klinik

Die Häufigkeit chronischer Schulterschmerzen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Inzwischen klagt fast jeder zehnte Mensch über Schulterschmerzen. Die Beschwerden sind häufig quälend, stark einschränkend und langanhaltend. Schulterschmerzen und die Steifheit des Schultergelenkes sind häufige Symptome, weshalb sich Patienten in unserer Gelenk-Klinik vorstellen. Nicht nur ältere Menschen sind von Schulterschmerzen betroffen.

Schulterschmerzen und Anatomie der Schulter

Anatomie der Schulter Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. © bilderzwerg, Fotolia

Ein komplexes Zusammenspiel von Gelenken, Sehnen, Muskeln und Bändern macht das Schultergelenk zum beweglichsten Gelenk im menschlichen Körper. Neben dem knöchernen Stützgerüst ist der Weichteilmantel zur Führung des Schultergelenkes sehr wichtig. Eine ganze Reihe von Muskeln, Sehnen und Bändern verleihen dem Gelenk seine statische und dynamische Stabilität und erlauben in den Bewegungen nicht nur Kraftentfaltung, sondern auch Präzision.

Impingement-Syndrom der Schulter

Schulterschmerzen bei Schulterimpingement Beim Impingement-Syndrom schmerzt die Schulter beim Heben des Oberarms oder bei Druck auf die Schulter. © Gelenk-Klinik

Das Impingement-Syndrom gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Schulter. Dabei stößt der Oberarmkopf ans Schulterdach (Akromion) und engt die dort verlaufenden Strukturen wie die Supraspinatussehne ein. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Vor allem beim seitlichen Heben des Armes in einem Winkel von 60 bis 120° (Painful Arc) treten Schulterschmerzen auf. Ursächlich für das Schulterimpingement sind beispielsweise Verschleißerscheinungen des Schultergelenks und der Schultersehnen (v. a. Supraspinatussehne) sowie Verletzungen oder eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis). Häufig sind Sportler (z. B. Volleyballer, Handballer) oder Menschen, die beruflich Überkopfarbeiten ausüben, von einem Schulterimpingement betroffen. In der Regel lässt sich das Impingement-Syndrom der Schulter konservativ z. B. mittels Physiotherapie, physikalischer Therapie oder Stoßwelle behandeln.

Schleimbeutelentzündung der Schulter (Bursitis subacromialis)

Anatomie der Schulter und Lage des Schleimbeutels Der subacromiale Schleimbeutel zwischen dem Oberarmkopf unter dem Schulterdach ist der größte Schleimbeutel im menschlichen Körper. Verletzungen mit Einblutung in den Schleimbeutel, Überlastung oder zu hohe Reibung, z. B. durch Verkalkung benachbarter Gewebe, können zu einer schmerzhaften Schleimbeutelentzündung (Schulterbursitis) führen. © bilderzwerg / fotolia

Die Schleimbeutelentzündung der Schulter ist eine der häufigsten Ursachen für akute Schulterschmerzen. Bei der akuten Bursitis subacromialis (lat. bursa = Schleimbeutel) ist der Schleimbeutel unter einem Knochen des Schulterdachs (Akromion) betroffen. Meist geht eine mechanische Überbelastung der Schleimbeutelentzündung voran, zum Beispiel durch Überkopfarbeiten. Dabei kommt es zur Bildung von Mikroverletzungen und Kristallen, die eine aseptische (bakterienfreie) Entzündung auslösen. In Einzelfällen kann es zur Auskristallisation auch bei Ernährungsumstellung, Diäten oder Ähnlichem kommen.

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