Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

patienten@gelenk-klinik.de

Orthopaedische Spezialisten für Knie, Fuß, Sprunggelenk. Hüfte, Wirbelsäule und Schulter

Krankengymnastik

Eine der häufigsten Themen in der orthopädischen Sprechstunde ist die Krankengymnastik.

Über 20 Jahre Erfahrung in Zusammenarbeit mit sehr unterschiedlichen Krankengymnasten, ambulanten und stationären Rehabilitationszentren haben gezeigt, dass entscheidend immer die Qualifikation des Krankengymnasten ist.

Wir legen deshalb Wert auf die Zusammenarbeit mit spezialisierten Krankengymnasten, die insbesondere eine komplette manualtherapeutische und osteopathische Ausbildung haben sollten.

Bei Wirbelsäulenerkrankungen sind wichtige Erfahrungen auf neurophysiologischer Basis, z.B. Brücker-Therapeuten.

Bei Kindern ist eine Spezialausbildung nach Bobath & Vojta meines Erachtens unerlässlich. Nur die Kombination aus langjähriger spezialisierter Ausbildung und ein ausgeprägtes erfahrenes Einfühlungsvermögen des Krankengymnasten ermöglicht auf Dauer gute Resultate.

Ärztlicherseits ist die Therapie langfristig genau zu überwachen, da ein zu frühes und zu starkes Training oftmals schädlich ist, ein zu spätes Training jedoch den Heilungsverlauf verzögert.

Erfahrung heißt, feststellen zu können, wo liegt die Belastungsgrenze des krankhaft veränderten Gewebes. Dies ist der wesentliche Unterschied zu Fitnessstudios, denn hier wissen die Trainer oftmals sehr genau, wie bestimmte Muskelgruppen und Funktionen zu trainieren sind, kennen aber nicht die patientenspezifische individuelle Belastungsgrenze des krankhaft veränderten Gewebes, welche oftmals unter der des gesunden liegt, und damit ist immer das potentielle Risiko einer belastungsinduzierten Überbelastung gegeben.

Der versierte Krankengymnast ist aus diesem Grunde unerlässlich und muss zwingend in das Behandlungskonzept eingebunden sein.

Wie auch im operativen Bereich ist Erfahrung hier Alles. Wer nur gelegentlich ein bestimmtes Krankheitsbild nachbehandelt, hat in der Regel nicht ausreichend Erfahrung, um Resultate zu erzielen, die ein Therapeut erzielen kann, wenn er mit dem Krankheitsbild häufig zu tun hat.

 

Literaturangaben
  • Anderson, A. F. & Lipscomb, A. B. (1989). Analysis of rehabilitation techniques after anterior cruciate reconstruction.. The American journal of sports medicine, 17(2), 154-160.
  • Dickreiter, B. Die zellbiologische Regulationstherapie in der Physiotherapie.
  • Domenica, F. D., Sarzi-Puttini, P., Cazzola, M., Atzeni, F., Cappadonia, C., Caserta, A. et al. (2005). Physical and rehabilitative approaches in osteoarthritis.. Seminars in arthritis and rheumatism, 34(6 Suppl 2), 62-69.
  • Friedrichsen, M., Heimann, D. & Lawall, J. (2009). Leitfaden manuelle Medizin. Elsevier, Urban & Fischer.
  • Gschwend, G. Die neurophysiologischen Grundlagen der Rehabilitation.
  • Lewit, K. (2009). Manipulative Therapy: Musculoskeletal Medicine (1 ed). Churchill Livingstone.
  • Med & Karl-Sell. KURSBUCH MANUELLE MEDIZIN / CHIROTHERAPIE. http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/kursbuchmm.pdf.
  • Moritz, U. (1982). Physical therapy and rehabilitation.. Scandinavian journal of rheumatology. Supplement, 43, 49-55.
  • Nazlikul, H. (2010b). Neurovegetativum, Blockaden und manuelle Medizin. Manuelle Medizin, 1-5.
  • Seidel, E. (2007). Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren. Huber Hans.
  • Steadman, J. R., Forster, R. S. & Silferskiöld, J. P. (1989). Rehabilitation of the knee.. Clinics in sports medicine, 8(3), 605-627.
  • Unknown. Im Querschnitt - Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren. Urban & Fischer bei Elsev.
  • Wilcke, A. (2004). Vordere Kreuzbandläsion: Anatomie, Pathophysiologie, Diagnose, Therapie, Trainingslehre, Rehabilitation (German Edition) (1 ed). Steinkopff.
Bewertung: 
Eigene Bewertung: Keine. Durchschnittlich 3.6 (26 votes)
Folgen Sie der Gelenk-Klinik auf Facebook oder Twitter