Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

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Baker-Zyste

Die Baker-Zyste (auch Poplitealzyste) ist eine Ausstülpung in der Kniekehle, die mit Gelenkflüssigkeit gefüllt ist. Sie entsteht infolge einer Verletzung (z. B. Meniskusriss) oder durch Verschleißerscheinungen wie Arthrose im Knie. Diese Prozesse führen dazu, dass der Körper vermehrt Gelenkflüssigkeit produziert. Kann die Gelenkkapsel die Flüssigkeit nicht mehr halten, sackt sie aus und eine schmerzhafte Baker-Zyste entsteht.

Meniskusriss: Diagnose, Therapie und meniskuserhaltende Operation

Klinische Untersuchung eines Meniskusrisse durch einen KniespezialistenNach einer Meniskusverletzung ist eine sorgfältige Diagnose durch einen Kniespezialisten angeraten, um alle Möglichkeiten des Meniskuserhaltes sorgfältig zu prüfen. © Gelenk-klinik.de

Der Meniskus hat eine Funktion im Kniegelenk: Beim Rennen, Springen und Last tragen ist er ein Puffer zwischen Oberschenkel und Unterschenkelknochen (Femur und Tibia). Der Meniskus ist ein Stoßdämpfer zwischen den Gleitflächen des Kniegelenks und verhindert, dass die Knorpelflächen aufeinanderprallen. Damit hat der Meniskus eine knorpelschützende Funktion im Kniegelenk. Die Gesamtlast wird durch den Meniskus optimal im Knie verteilt. Die Knorpelflächen bleiben intakt. Der Meniskus trägt auch zur Gelenkschmierung bei.

Bei jüngeren Menschen könne Meniskusverletzungen immer als Folge von Unfällen angesehen werden. In späteren Jahren kann ein Meniskusriss auch degenerativ - durch Verschleiß - entstehen.

Meniskusverletzungen und Meniskusrisse müssen - je nach Lage und Ausmaß des Meniskusschadens - meist operativ behandelt werden. Die Meniskusoperation ist wichtig, um die Knorpel im Kniegelenk zu schützen und Kniearthrose zu verhindern. Um Knorpelschäden zu vermeiden, ist die Behandlung von Meniskusrissen durch Meniskusnaht oder Meniskusglättung sogar recht dringend.

Meniskusoperationen: Meniskusnaht oder Meniskusentfernung?

Meniskus Einklemmung rund

Da der Meniskus sowohl Stoßdämpfer, als auch Oberflächen-Vergrößerungsfunktion für das Kniegelenk erfüllt, führt jede Resektion langfristig in eine Deformität, die langfristig auch chronische Knieschmerzen und letztlich auch Kniearthrose verursachen kann..

In vielen Fällen wird die gelenkerhaltende Operation des Meniskus gewartet. Der Meniskusriss verursacht nämlich meist wenig, oder nur geringe Knieschmerzen. Dennoch führt eine eingeschränkte Meniskus, je nach Lage der Verletzung, direkt und innerhalb relativ kurzer Zeit zum Verschleiß des Kniegelenks.

Knieschmerzen - was hilft? Habe ich gefährliche oder harmlose Schmerzen?

Knieschmerzen sind ein Warnsignal des Körpers

Knieschmerzen sind ein Warnsignal: Sportverletzungen, Abnutzung, Fehlstellung oder Überlastung ist die Ursache.Knieschmerzen, die mit Schwellungen, Ödemen, Ergüssen und Weichteilveränderungen einhergehen, können besonders gut mit dem Ultraschall untersucht werden. © Gelenk-Klinik Prof. Dr. Sven Ostermeier

Knieschmerzen sind ein Volksleiden: Allein in Deutschland sind etwa fünf bis zehn Millionen Menschen davon betroffen. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Knieschmerzen. Nur eine gründliche ärztliche Untersuchung kann im Einzelfall die genauen Ursachen der Knieschmerzen klären.

Schleimbeutelentzündung (Bursitis) im Knie

Der Schleimbeutel (Bursa) am Knie ist eine Hülle die die Gleitfähigkeit von Sehnen und Gelenken erhöht. Wo immer Gewebe beweglich gegeneinander verschoben werden müssen, dienen die Schleimbeutel als Vermittler des Gleitvorgangs und als Polster gegen Stöße und Belastungen.

Die Schleimbeutel unterstützen also einen reibungslosen Bewegungsablauf im Gelenk. Sie und schützt die Bestandteile des Kniegelenks - Muskeln, Sehnen und Knochen.

Schleimbeutel am Knie sind vor allem an Stellen, die viel Druck aushalten müssen. Leider können Sie sich auch entzünden. Bei entzündeten Schleimbeuteln am Knie ist die Beweglichkeit des Knies eingeschränkt.

Der Kniespezialist muss entzündete Schleimbeutel am Knie sorgfältig von anderen Ursachen des Knieschmerzes auseinanderhalten.

Kreuzbandriss: Ruptur des Kreuzbandes im Knie

KreuzbandDie Funktion des Kreuzbandes kann klinisch durch eine Reihe von Tests gut überprüft werden. © Gelenk-Klinik

Das Kreuzband stabilisiert im Knie Femur (Oberschenkel) und Tibia (Unterschenkel). Nach Kreuzbandriss ist bei jedem Schritt die Beweglichkeit der Gelenkpartner stark vergrößert. Das führt langfristig zur Abnutzung der Weichteile im Kniegelenk: Knorpel und Meniskus.

Die Funktion der Kreuzbänder wird verständlich, wenn man sich die Biomechanik des treppenabwärts Gehens klarmacht: Der Oberschenkel würde durch die Gewichtsbelastung über den Unterschenkel nach vorne gleiten. Das vordere Kreuzband hält beide Partner des Kniegelenks exakt in ihrer Postion und stabilisiert den Oberschenkel beim Abbremsen über dem Schienbein. Bei jüngeren und aktiven Patienten empfehlen wir nach Kreuzbandriss immer eine Stabilisierung durch Kreuzbandplastik.

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