Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Zyste

Grafische Darstellung einer Baker-Zyste Die Baker-Zyste lässt sich als Schwellung in der Kniekehle von außen ertasten. © Artemida-psy, Fotolia

Zysten sind flüssigkeits- oder luftgefüllte Blasen, die sich in praktisch jedem Körpergewebe bilden können. Sie sind von einer dünnen Haut überzogen und beinhalten in vielen Fällen Gewebeflüssigkeit, Blut oder Eiter. Im Skelettsystem kommen beispielsweise Synovialzysten vor, die in Gelenknähe auftreten und häufig durch eine Überbeanspruchung verursacht werden. Eine Form der Synovialzyste ist die Baker-Zyste im Bereich der Kniekehle. In vielen Fällen können Zysten konservativ durch Schonung behandelt werden. Droht eine Schädigung benachbarter Gewebestrukturen, sollte eine Zyste chirurgisch entfernt werden.

Synonym: 
Cyste

Osteochondrom am Sprungbein: Diagnose, Behandlung und Prognose der kartilaginären Exostose

Röntgenbild eines Osteochondroms am Sprungbein (schwarz umrandet) Röntgenbild eines Osteochondroms am Sprungbein (schwarz umrandet). Es handelt sich um eine Wucherung von Knorpelgewebe aus der Wachstumsfuge von Jugendlichen. © Dr. Thomas Schneider

Das Osteochondrom am Sprungbein (kartilaginäre Exostose) am Sprungbein ist ein fast immer gutartiger (benigner) Knochentumor. Gutartig bedeutet, dass das Osteochondrom nicht in andere Gewebe streut. Medizinisch beschreibt der Begriff Osteochondrom den verknöcherten, späten Zustand dieses Tumors, während er in frühen Stadien als knorpeliges Knochenwucherung (kartilaginäre Exostose) bezeichnet wird.

Die Lage, die Beschwerden und das Wachstumsverhalten des Knochentumors entscheiden über die Behandlung. Gerade am Sprunggelenk kann die kartilaginäre Exostose zu Gelenkfehlstellungen oder sogar Fußfehlstellungen führen und sollte von einem Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie untersucht und therapiert werden.

Omarthrose: Untersuchung und gelenkerhaltende Therapie der Schulterarthrose

Schulterarthrose (Omarthrose) Das Schultergelenk besteht aus dem runden Oberarmkopf (Caput humeri) und der passgenauen, leicht konkaven Pfanne (Glenoid) des Schultergelenks. Beide Gelenkpartner sind mit einer schützenden Knorpelschicht überzogen. Bei Schulterarthrose ist dieser Gelenkknorpel geschädigt und das Aneinanderreiben der Knochen verursacht Schulterschmerzen. © Viewmedica

Omarthrose ist der Gelenkverschleiß des Schultergelenks. Omarthrose verursacht langfristig die schmerzhafte Einsteifung des Schultergelenks. Patienten mit Schulterarthrose haben am Morgen zunächst Anlaufschmerzen. Auf ein schmerzfreies Intervall folgen Schmerzen bei jeder Art Belastung der Schulter.

Die Beschwerden bei Schulterarthrose beginnen oft schleichend. Betroffene nehmen die Anfangssymptome der Omarthrose häufig nicht ernst und die Beschwerden steigern sich über mehrere Jahre. Bei rechtzeitiger ärztlicher Behandlung kann die Omarthrose durch einen Schulterspezialisten in vielen Fällen gelenkerhaltend behandelt werden. Im Endstadium der Omarthrose stehen dem Spezialisten verschiedene Modelle an Schulterprothesen zur Verfügung, die er individuell an die Bedürfnisse der Patienten anpasst und mit denen er ihnen wieder zu guter Schulterfunktion und -beweglichkeit verhilft.

Knorpelschaden (Osteochondrose) im Sprunggelenk

Knorpelriss im Sprunggelenk Arthrografie im oberen Sprunggelenk: Im DVT unter Belastung ist links ein gesundes Gelenk dargestellt. Von oben kommt das Schienbein, in der Mitte liegt das Sprungbein. Die dunkle Schicht, die die beiden Gelenkpartner überzieht, ist der Knorpel. Die weiße Schicht dazwischen ist das Kontrastmittel. Rechts erkennt man in weiten Teilen einen ähnlichen Aufbau bei intakter Knorpelschicht. Der Pfeil zeigt den Eintritt des Kontrastmittels unter den Knorpel. Dies ist ein direkter Nachweis des Knorpelschadens innen am Sprungbein. © Gelenk-Klinik

Im Rahmen einer Verletzung, einer entzündlichen Erkrankung oder Stoffwechselstörung kann es zu einem Riss in der Knorpelschicht des Sprungbeins (Talus) kommen. Diese Veränderung geht häufig mit starken Schmerzen und Beschwerden beim Laufen einher. Durch den Knorpelschaden im Sprunggelenk kann die Gelenkschmiere in Kontakt zum Knochen treten und ihn zusätzlich schädigen. Oftmals bildet sich ein Knochenödem mit einer nachfolgenden Veränderung der Durchblutung. Diese krankhaften Veränderungen werden als Osteochondrose bezeichnet und können bis zum Knochentod und zum Abbau des Knochens führen. Zusätzlich bilden sich häufig Knochenzysten.

Die Zerstörung von Knorpel im oberen Sprunggelenk entsteht – anders als am Hüftgelenk oder Kniegelenk – häufig im Rahmen einer Verletzung. Den Knorpelschaden selbst bezeichnet man nicht als Arthrose, aber infolge des Knorpeldefektes kann sich eine Arthrose des Sprunggelenksausbilden. Die Schädigung des Knorpels bedarf einer ursächlichen Therapie. Zum Beispiel kann sich durch Fehlbelastungen nach einem fehlverheilten Sprunggelenksbruch oder Überbeweglichkeiten (Instabilitäten) der Knorpelzustand kontinuierlich verschlechtern. Eine erfolgreiche Therapiestrategie lässt sich nur entwickeln, wenn diese Ursachen frühzeitig erkannt werden.

Sprunggelenksarthrose: Ursachen, Symptome und gelenkerhaltende Therapie

Sprunggelenksarthrose Arthrose im Sprunggelenk bedeutet immer, dass die Knorpelschicht verloren geht. Die Ursache für den Verlust des Knorpels ist sehr häufig eine Fehlstellung des Sprungbeins (Talus). Diese Fehlstellung lässt sich operativ korrigieren, um das Gelenk zu erhalten. © www.fuss-sprunggelenk-akademie.de

Der Sprunggelenksarthrose können völlig verschiedene Ursachen zugrunde liegen.

Beispielsweise können ein freier Gelenkkörper (Dissekat), eine Beinfehlstellung, eine Bandverletzung oder eine Fehlstellung im Sprunggelenk nach fehlverheiltem Sprunggelenksbruch die Symptome auslösen.

Die Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen ermitteln die Ursache und versuchen, den Verlauf der Arthrose im Sprunggelenk zu stoppen.

Das Sinus-tarsi-Syndrom: Fußschmerzen am Außenknöchel

Lage des Sinus tarsi Beim Sinus-tarsi-syndrom leiden die Betroffenen an Fußschmerzen im Bereich des Außenknöchels, möglicherweise mit Rötung und Schwellung. © Gelenk-Klinik

Das Sinus-tarsi-Syndrom ist eine Diagnose, die über die Lage des Schmerzes vor dem Außenknöchel über der anatomischen Struktur des Sinus tarsi beschrieben wird. Der Sinus tarsi ist eine kanalförmige Vertiefung zwischen Fersenbein (Calcaneus) und Sprungbein (Talus). Der Sinus tarsi grenzt an das hintere untere Sprunggelenk (USG) und vorne an das obere untere Sprunggelenk. Im Sinus tarsi verlaufen eine Vielzahl von Nerven und Bändern.

Die Bezeichnung Sinus-tarsi-Syndrom ist als Überbegriff für mehrere Erkrankungen zu verstehen, die nur verlässlich von einem Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen differenziert und angepasst therapiert werden können.

Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks): beweglich erhalten oder versteifen?

Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks) Als Hallux rigidus bezeichnet man eine Arthrose im Großzehengrundgelenk. © Gelenk-Klinik

Als Hallux rigidus bezeichnet man die Arthrose im Großzehengrundgelenk. Häufig ist der Hallux rigidus die Folge einer Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus). Die steife Großzehe (Hallux rigidus) ist eine abnutzungsbedingte Erkrankung (Arthrose) des Grundgelenks der Großzehe. Die Abrollbewegung des Fußes wird dadurch schmerzhaft. Das Gangbild der Patienten ändert sich durch die Arthrose der Großzehe.

Für Hallux rigidus typisch ist eine Ausweichbewegung über die Außenkante des Fußes, die zu einem charakteristischen Abnutzungsmuster führt.

Hüftarthroskopie: Diagnose und Therapie von Hüftschmerzen durch Gelenkspiegelung

Hüftarthroskopie Hüftarthroskopie zur Behandlung einer Labrumruptur, einem Riss der Gelenklippe. © bilderzwerg, Fotolia

Eine Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelung) ist ein operativer Eingriff, der auch als schlüssellochchirurgischer Eingriff bezeichnet wird. Das Arthroskop ist aus einer speziellen Kamera und einem speziellen Lichtleitersystem aufgebaut, mit dem der Chirurg im Gelenk untersuchen und behandeln kann. Vor allem tiefliegende Gelenke wie das Hüftgelenk kann der Hüftspezialist auf diese Weise genau inspizieren.

Ein besonderer Vorteil der Hüftarthroskopie ist die schonende Behandlung der Gewebe: Dank sehr kleiner Schnitte schädigt der Eingriff die Weichteile weniger als eine offenen Operation. Geringere Hüft- und Leistenschmerzen nach dem Eingriff und eine schnelle Rehabilitation der Patienten sind Vorteile des arthrokopischen Eingriffs.

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