MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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Schematische Darstellung der Lymphknoten im Bereich von Hals und Brust. Sind sie akut geschwollen (siehe Ausschnitt), können dahinter bakterielle oder virale Infektionen stecken, z. B. eine Mandelentzündung, eine Grippe oder eine Zahninfektion. © freshidea, Adobe
Lymphknoten (lat. lympha "klares Wasser") sind kleine, bohnenförmige Organe, die zwischen den Lymphgefäßen liegen und als Filterstationen im Lymphsystem fungieren. Sie finden sich im gesamten Körper, das heißt sowohl nah an den inneren Organen als auch in der Leiste, in den Achselhöhlen und am Hals.
Lymphknoten bilden die Wächterorgane des Immunsystems und fördern die Abwehr bei Infektionen. Während in ihnen die Lymphflüssigkeit gefiltert wird, können Immunzellen eingedrungene Erreger oder Antigene erkennen und die Abwehr aktivieren. Diese Prozesse führen dazu, dass Lymphknoten anschwellen und von außen dann gut tastbar sind.
Hinter geschwollenen Lymphknoten können allerdings auch Krebserkrankungen stecken. Einige bösartige Tumoren streuen schon früh Krebszellen, die dann über die Lymphgefäße die Lymphknoten erreichen und dort Metastasen bilden. Ob Lymphknoten schon Krebsmetastasen tragen, lässt sich mit speziellen bildgebenden Verfahren erkennen. Je nach dem Ergebnis wird danach die Tumortherapie ausgerichtet.