Orthopädische Gelenk-Klinik

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Leistenschmerzen

Anatomische Darstellung des Beckens mit Verlauf des Nervus cutaneus femoris lateralis unter dem Leistenband; die Kompressionsstelle bei Meralgia paraesthetica ist im Bereich des Leistenbandes markiert. Beispiel für die Ursache von Leistenschmerzen: Bei der Meralgia paraesthetica wird der Nervus cutaneus femoris lateralis unter dem Leistenband eingeklemmt. Das führt zu einem Druckschmerz in der Leiste, der als Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen an der vorderen Außenseite des Oberschenkels zu spüren ist. © Pempermpron, adobe

Leistenschmerzen sind Schmerzen in der Leistenregion, also in dem „Knick“ zwischen Unterbauch, Hüfte und Oberschenkel. Sie können einseitig oder beidseitig auftreten, plötzlich beginnen oder sich schleichend entwickeln und dumpf, ziehend, stechend oder brennend sein. Da in der Leiste eine ganze Reihe von Strukturen verlaufen, gibt es viele mögliche Gründe für Leistenschmerzen. Außerdem können Schmerzen bei Erkrankungen in der Nachbarschaft in die Leiste ausstrahlen. Die Ursachen von Leistenschmerzen reichen deshalb von Muskelzerrungen und Nervenreizungen über Hüftarthrose bis zu gynäkologischen Erkrankungen oder einem Leistenbruch.

Leistenschmerzen: Ursachen, Selbsthilfe und ärztliche Behandlung

Leistenschmerz bei Hobbysportler Leistenschmerzen bei Hobbysportlern entstehen häufig durch Überlastung der Adduktoren oder durch muskuläre Dysbalancen. © Jo Panuwat D, adobe

Leistenschmerzen kommen sehr häufig vor. Das liegt daran, dass in der Leiste viele empfindliche Strukturen dicht beieinander liegen. Zudem ist dieser Bereich starken mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die Gründe für Leistenschmerzen sind vielfältig: Sie reichen von muskulärer Überlastung über Hüftgelenkserkrankungen bis hin zu Nierenerkrankungen, Leistenbruch oder gynäkologischen Ursachen.

Im Bereich der Orthopädie sind muskuläre Überlastungen wie die Sportlerleiste, Hüftgelenkserkrankungen wie das Hüftimpingement oder die Hüftgelenksarthrose sowie Nervenreizungen häufige Gründe, warum es in der Leiste schmerzt.

Die Behandlung erfolgt je nach Ursache. Oft reicht eine konservative Therapie aus, manchmal ist allerdings eine Operation nötig - z. B. kann bei fortgeschrittener Hüftgelenksarthrose der Einsatz einer Hüftendoprothese erforderlich werden.

Hüftgelenksentzündung (Coxitis): Symptome, Ursachen, Behandlung

Entzündetes Hüftgelenk (Coxitis) Eine Coxitis (Entzündung des Hüftgelenks) kann bakteriell (durch Keime) oder abakteriell verursacht werden. © Gelenk-Klinik

Synonyme der Coxitis:

Die Coxitis (lat. coxa „Hüfte“) ist die Entzündung des Hüftgelenks. Sie kann in seltenen Fällen durch infektiöse Entzündungen des Hüftgelenkes mit Bakterien verursacht werden. Eine solche Entzündung geht meist mit starken Schmerzen im Hüftgelenk sowie häufig auch mit allgemeinen Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit und Herzschlagbeschleunigung einher. Die massive Schonhaltung des Beines ist häufig ausschlaggebend für die notwendige Entlastung und Sicherung der Diagnose.

Wesentlich häufiger sind akute Entzündungen im Gelenk als Folge einer aktivierten Arthrose (Gelenkverschleiß) oder im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung. Diese können ebenfalls zu einer massiven Belastungseinschränkung und Schonhaltung führen.

Impingement-Syndrom der Hüfte: Schmerzhafte Blockade des Hüftgelenks

schmerzende Hüfte Beim Impingement-Syndrom der Hüfte kommt es zu einer Blockade im Gelenk. Diese kann mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen. © peterschreiber.media, Fotolia

Das Impingement-Syndrom der Hüfte wird auch als einklemmende oder blockierte Hüfte bezeichnet. Dabei ist der Gelenkspalt zwischen dem Kopf des Oberschenkelknochens und der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) aufgrund von knöchernen Veränderungen verschmälert. Man spricht daher auch von einem femoroacetabulären Impingement, kurz FAI.

Vor allem beim Bewegen des Hüftgelenks leiden Betroffene unter starken Schmerzen, die bis in den Oberschenkel ausstrahlen können. Bei einem beginnenden Hüftimpingement können die Schmerzen mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln oder Bewegungsübungen behandelt werden. Um die Ursache einer blockierten Hüfte zu behandeln, ist ein operativer Eingriff durch einen Hüftspezialisten erforderlich.

Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Bursitis)

Schleimbeutel (Bursae) des Hüftgelenks Die Schleimbeutel am Hüftgelenk schützen umliegende Strukturen vor mechanischer Reizung. © Gelenk-Klinik

Der Hüft- oder Leistenschmerz ist das häufigste Symptom einer Schleimbeutelentzündung im Hüftgelenk. Es kann zu diffusen oder sehr lokal begrenzten Hüftschmerzen oder Leistenschmerzen kommen.

Typisch ist die Schmerzverstärkung beim Bewegen und Belasten des Beines. Oft treten auch Schmerzen im Bereich der hüftumgreifenden Muskulatur auf.

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Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg

Dr. med. Martin Rinio
Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik