Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Nukleotomie

Die Nukleotomie ist ein operativer Eingriff, der bei einem Bandscheibenvorfall (Nucleus pulposus Prolaps) zum Einsatz kommt. Die hervorgetretene Bandscheibe drückt auf das Rückenmark, wodurch Schmerzen und gegebenenfalls sogar Taubheitsgefühle oder Muskellähmungen entstehen können. Bei einer Nukleotomie entfernt der Operateur hervorgetretenes Bandscheibenmaterial, damit die Rückenmarksnerven keinen Schaden nehmen. In den meisten Fällen kann eine Nukleotomie minimalinvasiv operiert werden.

Nukleoplastie – Dekompression der Nervenfasern nach Bandscheibenvorfall

Nukleoplastie Die Nukleoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Operation eines Bandscheibenvorfalls. © Viewmedica

Die Nukleoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Therapie bandscheibenbedingter Rückenschmerzen und Beinschmerzen. Behandelt werden kleinere Bandscheibenvorfälle oder Bandscheibenvorwölbungen, die den festen Faserring (Anulus fibrosus) der Bandscheibe nicht durchbrochen haben. Solche Bandscheibenprotrusionen werden mittels Nukleoplastie therapiert, da sie einem offenen chirurgischen Verfahren mit operativer Entfernung des Bandscheibenmaterials nicht zugänglich sind. Das Prinzip beruht auf einer minimalen Schrumpfung des gallertartigen Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus). Durch den eintretenden Schrumpfungseffekt zieht sich die nach hinten zum Rückenmark vorgewölbte Bandscheibe zurück. Dies entlastet den eingeengten Nerv und die Beinschmerzen und Rückenschmerzen klingen ab.

Bandscheibenvorwölbung: Disc-FX-Operation der Bandscheibe

Bandscheibenvorfall im Ledenwirbelbereich Die Bandscheibenprotrusion (Vorwölbung der Bandscheibe) tritt häufig im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Werden die dort austretenden Nervenwurzeln komprimiert, kommt es zu Schmerzen und Gefühlsstörungen in den Beinen. © Henrie, Fotolia

Als minimalinvasive Wirbelsäulenoperation bietet Disc-FX eine schonende Methode zur Behandlung von Bandscheibenvorwölbungen. Über einen endoskopischen Arbeitszugang durch eine Hohlnadel mit einem Durchmesser von nur 2 mm kann der Arzt das Bandscheibengewebe innerhalb und außerhalb des Spinalkanals (Wirbelkanals) entfernen. Auch eine Veränderung des Bandscheibenfaserringes (Anulus fibrosus) ist möglich.

"Failed back surgery"-Syndrom: Epiduroskopie für Wirbelsäule mit postoperativem Rückenschmerz

Das postoperative Schmerzsyndrom nach Wirbelsäulenoperationen im Lendenwirbelbereich (LWS) tritt relativ häufig nach operativen Dekompression oder nach Versteifung der Lendenwirbelsäule auf. Die Ursache ist eine überschießende Narbenbildung (Fibrose) im Bereich der Operation. Diese Narbenbildung führt zu Druck auf den Nerven sowie zu einer Verklebung (Adhäsion) der Epidura. Die Epidura ist die schützende Hülle des Spinalkanals. Die Epiduroskopie löst die Verklebungen und Narbenbildungen lokal mit Hilfe eines innerhalb der Epidura in den Spinalkanal eingeführten Katheters.

Bandscheibenvorfall: Ursachen, Diagnose und Therapie

Schematische Darstellung eines Bandscheibenvorfalls Darstellung eines Bandscheibenvorfalls (Diskusprolaps). Der innere Bandscheibenkern (dunkelblau) durchbricht den äußeren Faserring (hellblau) und kann einen Spinalnerven (gelb) komprimieren. Ausfallerscheinungen und Lähmungen können die Folge sein. © Gelenk-Klinik

Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der zähe Faserknorpel der Bandscheibe. Ihr gallertiger Kern tritt in den Wirbelkanal aus. Drückt der Gallertkern auf einen Rückenmarksnerven, leiden Betroffene unter starken Rückenschmerzen, die teilweise bis in Arme und Beine ausstrahlen. Kribbeln, Taubheit und Lähmungen können hinzukommen.

Den Wirbelsäulen-Spezialisten der Gelenk-Klinik steht ein breites Spektrum an therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung, Patienten mit einem Bandscheibenvorfall wieder zu weitgehender Schmerzfreiheit und Mobilität zu verhelfen. Diese reichen von individuell angepasster Schmerzbehandlung direkt an der geschädigten Bandscheibe (Infiltration) über minimalinvasive Eingriffe bis hin zum Einsatz einer Bandscheibenprothese.

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Wirbelsäule und Rücken

PD Dr. med. David-Christopher Kubosch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie

PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Wirbelsäule

Dr. med. Furat Raslan, Facharzt für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie

Dr med. Furat Raslan
Facharzt für Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie