Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Revision

Hüft-TEP (Totalendoprothese der Hüfte) Mehrere Faktoren beeinflussen die Lebensdauer einer Prothese. Die Haltbarkeit von Hüftprothesen beträgt heute 20 bis 25 Jahre. Der Wechsel einer gelockerten, infizierten oder abgenutzten Hüftprothese heißt Hüftprothesenrevision. © Viewmedica

Eine Revision (lat. reviso "wieder hineinsehen") bedeutet in der Medizin eine erneute Behandlung, obwohl bereits früher eine Therapie durch den Arzt erfolgte. Häufig handelt es sich bei einer Revision um einen chirurgischen Eingriff, der zum Beispiel aufgrund von persistierenden Schmerzen, Wundheilungsstörungen oder Rückfällen (Rezidiven) erfolgt. Revisionsoperationen finden auch im Rahmen von Prothesenwechseln und Umwandlungen von Versteifungen (Arthrodesen) in einen künstlichen Gelenkersatz statt.

Hüftprothese: Vorteile, Haltbarkeit und Komplikationen der künstlichen Hüfte (Hüft-TEP)

Vollprothese der Hüfte (Hüft-TEP) Die Hüftprothese kann ein Hüftgelenk mit schwerer Arthrose wieder beweglich und schmerzfrei machen. © Viewmedica

Ein künstliches Hüftgelenk ist eine bewährte Behandlung der Hüftarthrose. Die Hüftprothese erhält die Mobilität trotz Arthrose.

Nur eine ganzheitliche Planung der Operation führt zu einer haltbaren und mobilen Hüftprothese. Der Hüftspezialist muss alle Lebensumstände des Patienten – Alter, Knochendichte, Grunderkrankungen, Sportvorlieben und Beruf – in seine Empfehlung integrieren und aus den verfügbaren Prothesenmodellen die am besten geeignete auswählen.

Minimalinvasive OP-Techniken verschaffen dem Patienten den optimalen Start in die Rehabilitation. Die schonende Implantation kann die Wundheilung verbessern und Komplikationen minimieren.

Wechseloperation bei Lockerung der Hüftprothese

Hüft-TEP (Totalendoprothese der Hüfte) Zahlreiche Faktoren können die Lebensdauer einer Hüftprothese begrenzen. Eine Haltbarkeit von 20 bis 25 Jahren ist heutzutage normal. Der Wechsel einer gelockerten oder verschlissenen Hüftprothese heißt Hüftprothesenrevision. © Viewmedica

Hüftprothesen werden zwar immer robuster, sie halten aber nicht ewig. Jährlich werden in Deutschland über 37.000 Hüftprothesen revidiert, also ersetzt. Bei der Erstimplantation von Hüftprothesen sind Frauen um etwa 50 % häufiger betroffen als Männer. Bei den Wechseloperationen der Hüft-TEP haben die Männer einen etwas höheren Anteil. Insgesamt sind 17 % der Hüftprothesen-OPs bei Frauen und 19 % bei den Männern Hüftprothesenwechsel. Dabei konzentriert sich sowohl die Zahl der Erstimplantate als auch die Zahl der Hüftrevisionen auf den Lebensabschnitt zwischen 70 bis 85 Jahren (Quelle: Statistisches Bundesamt 2012).

Prothesenwechsel (Revision) im Sprunggelenk

Studien zeigen, dass 10 Jahre nach dem Einsetzen noch fast 90% der Patienten über eine intakt funktionierende Prothese im Sprunggelenk verfügen. Jede 10. Sprungelenksprothese wurden in diesem Zeitraum aus unterschiedlichen Gründen ausgetauscht oder in eine Arthrodese (Versteifung) umgewandelt.

Immer häufiger versorgen wir in der Gelenk-Klinik Patienten im Rahmen einer Revision der Sprunggelenksprothese, nachdem die erste Prothese versagt. Vor dieser Wechseloperation untersuchen wir die genauen Gründe für das Versagen der Prothese.

Der häufigste Grund für eine Lockerung der Sprunggelenksprothese ist ein Knochenabbau, der nicht durch eine bakterielle Infektion ausgelöst wurde (aseptische Osteolyse). In der Folge lockert sich die Verankerung der Prothese im Sprunggelenk. Ursachen sind häufig nichtbakterielle (aseptische) Entzündungsreaktionen, die das Plastikmaterial der Prothese auslöst oder eine nicht optimale Platzierung der Prothesenkomponenten.

Die Spezialisten der Gelenk-Klinik prüfen zusätzlich die Bänder auf Instabilitäten und die Fußachsen des Patienten auf Fehlstellungen. Beides verschlechtert deutlich die Prognose für einen erfolgreichen Prothesenwechsel am Sprunggelenk. Unter Umständen ist der Patient erst nach begleitenden Korrekturen und Eingriffen bereit für einen Prothesenwechsel.

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