Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 55 77 58 0
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Coxarthrose

Die Coxarthrose ("Hüftarthrose" von lat. coxa „Hüfte“ und griech. arthron „Gelenk) ist der Verschleiß der Knorpelfläche des Hüftgelenks. Vor allem die Gelenke in den Beinen (Hüft-, Knie- und Fußgelenke) müssen aufgrund des Körpergewichts extremen Belastungen standhalten. Im fortgeschrittenen Alter und durch chronische Überlastungen (z. B. Leistungssport) steigt das Risiko einer Coxarthrose. Auch Verletzungen, Fehlstellungen oder entzündliche Gelenkerkrankungen wie Rheuma können eine Arthrose verursachen. Durch eine Gewichtsreduktion und leichte Bewegung (z. B. Schwimmen) kann man den Knorpelabbau zwar nicht rückgängig machen, aber aufhalten oder verlangsamen. Nichtsteroidale Schmerzmittel wie Ibuprofen oder physikalische Therapiemaßnahmen (z. B. Kälteanwendungen) lindern die Schmerzen, die vor allem morgens oder bei Bewegung nach einer Ruhepause auftreten. Ist die Arthrose zu weit fortgeschritten, hilft der Einsatz einer Hüftendoprothese, die direkt im Knochen verankert wird.

Eigenbluttherapie: Autologes plättchenreiches Plasma (A-PRP) bei Arthrose und Sportverletzungen

Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung.BILD 1: Wenn Thrombozyten aktiviert sind, bilden sie kleine Tentakeln aus. Diese helfen ihnen, an der Wunde haften zu bleiben und zu verklumpen. Auf diese Weise verschließen sie die Verletzung. © royaltystockphoto, Fotolia

Die Eigenblutbehandlung von Krankheiten und Verletzungen mit körpereigenen Substanzen hat sich in der Medizin schon seit Jahren bewährt. Bereits im 19. Jahrhundert wurden erste Eigenbluttherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten durchgeführt. Bei Eigenbluttherapien wird dem Patienten stets eine kleine Menge des eigenen Blutes ais der Armvene abgenommen, verarbeitet und konzentriert an eine schmerzende Stelle injiziert. Die A-PRP-Therapie, bei der vor allem die Blutplättchen verarbeitet werden, ist eine spezifische Form der Eigenbluttherapie.

Operation bei Hüftkopfnekrose

Hueftkopfnekrose Anbohrung Hüftarthrose

Die konservative Therapie der avaskulären Hüftkopfnekrose (AVN) bringt häufig keine guten Ergebnisse. Die Patienten mit AVN des Hüftgelenkshaben weiterhin starke Einschränkungen und Hüftschmerzen.

Im Vergleich zu den konservativen Therapien zeigt die operative Therapie der avaskuläre Nekrose im Hüftgelenk eine deutliche krankheitsverzögernde oder heilende Wirkung.

Für die Entscheidung, welche Operation bei der Hüftkopfnekrose aussichtsreich ist, ist es notwendig, den Einbruch des Hüftkopfes zu erkennen (Übergang Stadium II zu ARCO Stadium III).

Arthrose: Knorpelaufbau, Regeneration und Funktion

Prinzip der Knorpelfunktion: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen.Prinzip des Knorpels: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen, ohne zu reissen. Bei Belastung wird auf der Knorpeloberfläche durch Kompression des Bindegewebes ein dünner Wasserfilm entstehen, der diese Funktion übernimmt. © Brent Moore über Wikimedia.org

Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenk-Knorpel. Knorpel ist ein mikroskopisches Netz das aus langen, regelmäßig wie ein Netz angeordneten Proteinfasern gebildet wird. Dieses Netz ist stark wasserbindend. Korpelgewebe wird von der sogenannten Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) durchtränkt und ernährt. Durch diese Wasserbindung entsteht die Elastizität des Gelenkknorpels: Sie kann die größten Belastungen standhalten, solange das knorpelbildende Bindegewebe gesund ist. Durch den Flüssigkeitsfilm, den jede Belastung durch Kompression des Knorpelgewebes auf der Oberfläche hervorbringt, entstehen die sehr niedrigen Reibungswerte an der Knorpeloberfläche.

Knorpelgewebe werden nicht direkt durchblutet. Der für die Regeneration wichtige Flüssigkeitsaustausch und Stoffwechsel setzt die Pumpwirkung durch regelmäßige, möglichst sanfte Bewegungen voraus. Knorpelverletzungen oder einseitige Belastungen etwa durch O-Beine oder nach Kreuzbandriss können den mikroskopischen Aufbau der Knorpelgewebe stören. Das kann langfristig zu Arthrose führen. Der Gelenkknorpel unterliegt einer natürlichen Alterung, wie jedes Bindegewebe auch.

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