Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

Tel: (0761) 55 77 58 0

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Operation bei Rückenschmerzen: Wann ist es wirklich nötig?

  1. Was sind Rückenschmerzen?
  2. Übungen gegen Rückenschmerzen
  3. Aufgabe der Wirbelsäule
  4. Aufbau und Anatomie der Wirbelsäule
  5. Neurochirurgische Untersuchung
  6. Konservative Therapie
  7. Chronische Rückenschmerzen mit sanfter Matrix-Therapie behandeln
  8. Operative Therapie: Wird zu viel operiert?

Häufig wird in der Öffentlichkeit der Vorwurf erhoben, dass zu viele Wirbelsäulenoperationen durchgeführt werden. In unterschiedlichen Ländern werden die Patienten tatsächlich unterschiedlich häufig an der Wirbelsäule operiert. Deutschland liegt hier mit c.a. 500 offenen chirurgischen Eingriffen an der Wirbelsäule pro 100.00 Einwohner tatsächlich weit vorne. In England werden im Vergleich dazu nur 150 Eingriffe pro 100.000 Personen im Jahr durchgeführt.

Wann müssen Rückenschmerzen operiert werden?
  • Störungen der Blasenfunktion (Inkontinenz)
  • Störungen der Mastdarmfunktion (geringer Sphincter-Tonus)
  • Allgemein: Cauda-Syndrom
  • Paresen (Lähmungen)
  • Gefühlsstörungen, Taubheit
  • Therapieresistente Schmerzen, die sich stark verschlimmern.

Unabhängig davon wächst die Eingriffsquote mit der Verfügbarkeit von Wirbelsäulenchirurgen bzw. Neurochirurgen. eine hohe Eingriffszahl kann auch für eine gute Versorgung mit Fachärzten sprechen, die zu einer guten Allgemeinversorgung der Bevölkerung führt.

Dennoch muss jeder Wirbelsäuleneingriff im Einzellfall gut begründet und auf seine Notwendigkeit überprüft werden. Die Komplexität der Verhältnisse an der Wirbelsäule führt dazu, dass viele Eingriffe zwar radiologisch, mit Bildgebung, begründbar sind, aber das Gesamtbefinden des Patienten dennoch nicht wirklich nachhaltig verbessern werden. Über 90% der Patienten mit chronischen Rückenschmerzen haben dennoch keine eindeutige Indikation für eine Operation.

Endoskopische Eingriffe an der Wirbelsäule

Anwendung für endoskopische Wirbelsäulen-Chirurgie

Die zunehmende Verfügbarkeit endoskopischer Eingriffe ist einer der Gründe, warum die operativen Fallzahlen steigen. In der Endoskopie wird nicht offen über Hautschnitte und Gewebsschnitte operiert: Ein sehr kleiner Zugang wird durch eine Stichverletzung direkt in das Operationsgebiet geschaffen. Hautschnitte und Knochenabtragungen sind bei endoskopischen Wirbelsäuleneingriffen nicht erforderlich. Hier gelingt es uns tatsächlich aber auch häufig, bei einem für den Patienten sehr günstigen Risikoprofil wirksam zu helfen. Der endoskopische Eingriff vermeidet Verlust an Knochengewebe und reduziert potentiell schmerzhafte Narbenbildungen im Weichteilbereich der Wirbelsäule. Die Heilung ist sehr viel schneller, und das Komplikationsrisiko durch Infekte und Wundheilungsstörungen niedriger als bei offenen chirurgischen Eingriffen.

Kann die konservative Behandlung die Ursachen der Rückenschmerzen nicht mehr beseitigen, stehen bewährte traditionelle ebenso wie neue minimal-invasive und mikrochirurgische operative Verfahren zur Verfügung.

Bei den minimalinvasiven Schlüssellochoperationen kommen millimeter-kleine Instrumente zum Einsatz. Offene Schnitte, Narben und langwierige Heilungsprozesse in diesem sensiblen Operationsgebiet will der Wirbelsäulenchirurg möglichst vermeiden.

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Bijan Ganepour
Facharzt für Neuro- chirurgie an der Gelenk-Klinik