Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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DXA

DXA steht für Dual-Röntgen-Absorptiometrie (engl. "Dual Energy X-ray Absorptiometry"). Das radiologische Verfahren ist eine Möglichkeit zur Bestimmung der Knochendichte. Dabei wird mit zwei verschiedenen Strahlungsenergien gearbeitet. Da Knochen die Röntgenstrahlen stärker abschwächt als Weichteilgewebe, lässt sich die Knochendichte leicht berechnen. Die Ergebnisse werden als T-Wert angegeben. Ein T-Wert größer als -1 gilt als gesunde Knochendichte, während Werte kleiner als -2,5 für eine Osteoporose sprechen.

Die Methode wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und dem Dachverband Osteologie e. V. als Mittel der Wahl zur Diagnose von Osteoporose empfohlen. Ein Vorteil ist die geringe Strahlenbelastung für den Patienten.

Knochendichtemessung: Osteoporose Vorsorgeuntersuchung (Osteodensitometrie)

Bei einer Osteoporose verringert sich die Knochendichte. Bei einer Osteoporose verringert sich die Knochendichte. Die Knochendichtemessung ermittelt die Wahrscheinlichkeit für einen osteoporosebedingten Knochenbruch. © Henrie, Fotolia

Die Knochendichtemessung oder auch Osteodensitometrie ist eine nebenwirkungsfreie, international anerkannte Methode, um die Gefährdung für eine Osteoporose festzustellen. Die Untersuchung ermittelt die Dichte, also den Mineralsalzgehalt des Knochens. Damit bestimmt das schmerzfreie Verfahren das osteoporoseabhängige Frakturrisiko und kontrolliert das Ansprechen der Therapie.

Osteoporose: Symptome, Ursachen Behandlung

4 Stadien der Osteoporose 4 Stadien der Osteoporose: Der Kalziumgehalt im Knochen verringert sich, die Knochendichte nimmt ab und der Knochen wird spröde. Im Endstadium bricht der Knochen sehr leicht. © crevis, Fotolia

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des Knochens, die häufig im Alter auftritt. Sie führt dazu, dass die Knochenmasse abnimmt und der Knochen anfälliger für Brüche (Frakturen) wird. Auch die Knochenstruktur verändert sich. Durch die geringere Tragfähigkeit des Knochens kommt es zu einer Instabilität des Skeletts. Die Krankheit tritt bei Frauen meist postmenopausal (nach den Wechseljahren) auf. Daher liegt das Risiko, an einer Osteoporose zu erkranken, für Frauen ab 50 Jahren mit ca. 24 % deutlich höher als bei Männern, die nur zu etwa 6 % betroffen sind.

Arthrose: Untersuchung und Diagnose

Klinische Untersuchung der Hüftarthrose Die klinische Untersuchung der Hüftarthrose schließt die Beweglichkeitsprüfung der Gelenke mit ein. Ein Impingement - eine Bewegungsblockade z.B. der Hüfte in eine Richtung ist ein deutliches Indiz für erhöhte Arthrosegefahr. © Gelenk-Klinik.de

Charakteristisch für Arthrose ist der sogenannte Anlaufschmerz: Das Gelenk benötigt nach Ruhe oder am frühen Morgen einige Zeit, bis es wieder schmerzfrei funktioniert.

Schmerzmuster wie Anlaufschmerz oder Ruheschmerz wird durch das Patientengespräch ermittelt. Danach kann der Arzt durch die klinische Untersuchung Zeichen wie Schwellung, Überwärmung des Gelenks, Reibegeräusche und die Koordination untersuchen.

Gelenkschmerzen können neben der Arthrose auch viele andere Ursachen haben. Diese Ursachen müssen durch eine gründliche Labor-Untersuchung des Stoffwechsels geklärt werden: Entzündungserkrankungen, Gicht, Diabetes, Rheuma und Osteonekrose können ebenfalls zu langanhaltenden, stechenden Gelenkschmerzen führen. Deswegen müssen Entzündungswerte, Rheumafaktoren und Stoffwechselwerte wie Harnsäure vorsorglich genau bestimmt werden. Die Labor-Untersuchung der Gelenksflüssigkeit nach lokaler Entnahme aus dem Gelenk kann diese Untersuchung ergänzen.

Die Röntgenuntersuchung unter Gewichts-Belastung des betroffenen Gelenks gibt den deutlichsten Hinweis auf den Zustand des Gelenkknorpels: Ist die Knorpelschicht im Röntgenbild schmaler geworden oder nicht mehr vorhanden, ist die Diagnose einer Arthrose gesichert.

MRT Bilder können darüberhinaus Daten zum Zustand der Sehnen und Bänder sowie Menisken und anderer Weichteile liefern. Damit können wir über die Bestimmung des Arthrosestadiums hinaus bereits zur Klärung der Ursachen beitragen, und möglicherweise noch gelenkerhaltende Behandlungsmöglichkeiten finden.

Hüftprothese bei Osteoporose – wirksame Strategien zur Vermeidung von Komplikationen

Osteoporose am Oberschenkelhals Die Osteoporose tritt besonders häufig am Oberschenkelhals auf. Der Knochenschwund stellt die Endoprothetik (Prothesenversorgung) vor eine besondere Herausforderung. © bilderzwerg, Fotolia

Etwa 30 % der Frauen und 7 % der Männer, bei denen eine Hüftprothesenversorgung notwendig ist, leiden unter einer Osteoporose (Knochenschwund). Meist sind ältere Patienten von Osteoporose betroffen. Die Osteoporose verschlechtert die Ausgangssituation für eine Hüftprothese.

Aufgrund der verminderten Knochendichte kann sich die Hüftprothese schneller lockern. Die Wahrscheinlichkeit ist erhöht, dass Knochen um die Prothese herum brechen. Durch eine Anpassung der Befestigung und der Modellauswahl der Hüftprothese können wir diese Risiken aber wirksam vermindern.

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