Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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DXA

Knochendichtemessung nach der DXA-Methode Die Messung der Knochendichte mittels DXA-Methode arbeitet mit verschiedenen Strahlungsenergien.

DXA steht für Dual-Röntgen-Absorptiometrie (engl. "Dual Energy X-ray Absorptiometry"). Das radiologische Verfahren ist eine Möglichkeit zur Bestimmung der Knochendichte. Dabei wird mit zwei verschiedenen Strahlungsenergien gearbeitet. Da Knochen die Röntgenstrahlen stärker abschwächt als Weichteilgewebe, lässt sich die Knochendichte leicht berechnen. Die Ergebnisse werden als T-Wert angegeben. Ein T-Wert größer als -1 gilt als gesunde Knochendichte, während Werte kleiner als -2,5 für eine Osteoporose sprechen.

Die Methode wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und dem Dachverband Osteologie e. V. als Mittel der Wahl zur Diagnose von Osteoporose empfohlen. Ein Vorteil ist die geringe Strahlenbelastung für den Patienten.

Morbus Bechterew: Symptome, Ursachen, Therapie

Versteifte Wirbelsäule bei Spondylitis ankylosans: Die Lendenwirbelsäule hat ihre Krümmung verloren. Bei der ankylosierenden Spondylitis entwickeln sich die Entzündungsherde im Skelett zu Verknöcherungen. Die so entstehenden Knochenspangen überspannen mehrere Wirbel und führen zur Versteifung der Wirbelsäule. Die Patienten nehmen zunehmend eine vorgebeugte Haltung ein. © Gelenk-Klinik

Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) zählt zu den chronisch-entzündlichen Erkrankungen und beginnt schleichend mit unspezifischen Rückenschmerzen im Lendenwirbel- und Gesäßbereich. Die Entzündungen im Achsskelett können sich im fortgeschrittenen Stadium zu einer verknöcherten Wirbelsäule entwickeln, deren einzelne Gelenke miteinander zur sogenannten “Bambuswirbelsäule” verwachsen sind.

Die versteifte Wirbelsäule und die damit verbundene Bewegungsunfähigkeit schränkt Patienten mit Morbus Bechterew in ihrem beruflichen und privaten Leben enorm ein. Morbus Bechterew als rheumatische Autoimmunerkrankung ist bis heute nicht heilbar, allerdings beeinflusst eine frühzeitige Behandlung und konsequente Physiotherapie den Verlauf in vielen Fällen sehr positiv.

Unterhält man sich mit an Morbus Bechterew erkrankten Patienten, berichten diese häufig von unzähligen Arztbesuchen und Therapien in ihrer Krankengeschichte. Der variable Verlauf und die uneinheitlichen Beschwerden dieser Erkrankung erschweren die Diagnosestellung bei Morbus Bechterew und erfordern die spezialisierten Kenntnisse eines Wirbelsäulenexperten.

Knochendichtemessung: Vorsorgeuntersuchung für Osteoporose

Bei einer Osteoporose verringert sich die Knochendichte. Bei einer Osteoporose verringert sich die Knochendichte. Die Knochendichtemessung ermittelt die Wahrscheinlichkeit für einen osteoporosebedingten Knochenbruch. © Henrie, Fotolia

Die Knochendichtemessung oder Osteodensitometrie ist eine nebenwirkungsfreie, international anerkannte Methode, um die Gefährdung für Osteoporose (Knochenschwund) festzustellen. Die Untersuchung ermittelt die Dichte, also den Mineralsalzgehalt des Knochens. Damit bestimmt das schmerzfreie Verfahren das osteoporoseabhängige Frakturrisiko und kontrolliert das Ansprechen der Therapie.

Osteoporose: Symptome, Ursachen, Behandlung

4 Stadien der Osteoporose 4 Stadien der Osteoporose: Der Kalziumgehalt im Knochen verringert sich, die Knochendichte nimmt ab und der Knochen wird spröde. Im Endstadium bricht der Knochen sehr leicht. © crevis, Fotolia

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des Knochens, die häufig im Alter auftritt. Sie führt dazu, dass die Knochenmasse abnimmt und der Knochen anfälliger für Brüche (Frakturen) wird. Auch die Knochenstruktur verändert sich. Durch die geringere Tragfähigkeit des Knochens kommt es zu einer Instabilität des Skeletts. Die Krankheit tritt bei Frauen meist postmenopausal (nach den Wechseljahren) auf. Daher liegt das Risiko, an einer Osteoporose zu erkranken, für Frauen ab 50 Jahren mit ca. 24 % deutlich höher als bei Männern, die nur zu etwa 6 % betroffen sind.

Hüftprothese bei Osteoporose – wirksame Strategien zur Vermeidung von Komplikationen

Osteoporose am Oberschenkelhals Die Osteoporose tritt besonders häufig am Oberschenkelhals auf. Der Knochenschwund stellt die Endoprothetik (Prothesenversorgung) vor eine besondere Herausforderung. © bilderzwerg, Fotolia

Etwa 30 % der Frauen und 7 % der Männer, bei denen eine Hüftprothesenversorgung notwendig ist, leiden unter einer Osteoporose (Knochenschwund). Meist sind ältere Patienten von Osteoporose betroffen. Die Osteoporose verschlechtert die Ausgangssituation für eine Hüftprothese.

Aufgrund der verminderten Knochendichte kann sich die Hüftprothese schneller lockern. Die Wahrscheinlichkeit ist erhöht, dass Knochen um die Prothese herum brechen. Durch eine Anpassung der Befestigung und der Modellauswahl der Hüftprothese können wir diese Risiken aber wirksam vermindern.

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Vortrag zu Rückenschmerzen

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Unterschätzte Ursache für Rückenschmerzen „Das Facettensyndrom

Dienstag, 5.10.2021 um 19.30 Uhr

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Prof. Dr. med. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie in Freiburg Prof. Dr. med. Sven Ostermeier, Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik
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PD Dr med. Kubosch
Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Wirbelsäule