Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Elastoplastie

Durch Osteoporose verändert sich die Knochenstruktur und Wirbel können einbrechen. Die Elastoplastie ist ein operatives Verfahren zur Behandlung von solchen Wirbelkörperfrakturen. Die endoskopisch mittels kleiner Hautschnitte durchgeführte Operation richtet den Wirbel wieder auf. Dafür wird ein kleiner Ballon in den Wirbel eingeführt und aufgeblasen. Dann stabilisiert man den Wirbel mit Silikon, das im Vergleich zu Knochenzement, der bei einer Kyphoplastie verwendet wird, verträglicher und elastischer ist.

Elastoplastie – Stabilisierung von gebrochenen Wirbeln bei Osteoporose

ElastoplastieDie Elastoplastie ist die Wiederaufrichtung und Stabilisierung des Wirbelbruchs mit elastischem Silikon. © Via4spine

Bruch und Kollaps von porösen Wirbelkörpern sind die häufigsten Folgen von Osteoporose. Die Wirbelkörper verlieren dabei an Höhe. Der resultierende Bruch ist sehr schmerzhaft. Mittels Elastoplastie lässt sich der Wirbelkörper wieder auffüllen und aufrichten.

Als Antwort auf die mit 20–25 % recht hohe Rate an Anschlussfrakturen nach der Behandlung mit Knochenzement wurden elastische Silikon-Füllmaterialien entwickelt. Sie versprechen, die Haltbarkeit der Augmentation (Wiederauffüllung) der Wirbelkörper erheblich zu verbessern. Die elastische Lastverteilung innerhalb des Wirbels vermeidet Spannungen und weitere Brüche.

Wirbelbruch bei Osteoporose durch Elastoplastie schmerzfrei aufrichten

Eine Wirbelkörperfraktur lässt den Wirbelknochen im Rückgrat schmerzhaft kollabieren. Betroffen sind meist ältere Frauen. Unbehandelt führen diese Wirbelbrüche zum sogenannten Witwenbuckel. Form und Höhe der Wirbelsäule ändern sich dauerhaft. Mit Hilfe der inzwischen mehr als 10.000 mal pro Jahr durchgeführten

Wirbelbruch bei Osteoporose: Schmerztherapie und Behandlung

Wirbelkörperbruch durch OsteoporoseIst das Knochengewebe im Wirbelkörper durch Osteoporose instabil, können harmlose Alltagssituationen zu einem Wirbelkörperbruch führen. Dabei kollabiert der Knochen und die Höhe des Wirbels vermindert sich. © freshidea, Fotolia

Osteoporose beschreibt eine Abnahme der Knochensubstanz bei gleichzeitiger Verschlechterung der Knochenqualität. Der Knochenschwund betrifft das gesamte Skelett des Menschen. Durch Osteoporose können Wirbelkörper so brüchig werden, dass sie einbrechen und dramatisch an Höhe verlieren. Man spricht auch von einer Sinterung oder Sinterungsfraktur des Wirbels. Ein Wirbelkörperbruch ist oft sehr schmerzhaft. Der Höhenverlust des gebrochenen Wirbelkörpers wirkt sich zusätzlich auf die Funktion und Beweglichkeit der Wirbelsäule aus. Auch die Körpergröße kann durch einen kollabierten Wirbelkörper abnehmen.

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