Orthopädische Gelenk-Klinik

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Der Spitzfuß

  1. Was ist die Spitzfußfehlstellung?
  2. Symtome der Spitzfußfehlstellung
  3. Ursachen des Spitzfußes
  4. Folgen: Schädigung des Sprunggelenks
  5. Diagnose der Spitzfußfehlstellung
  6. Konservative Therapie
  7. Operation der Spitzfußfehlstellung

Der Spitzfuß ist eine Veränderung der Fußstellung. Das obere Sprunggelenk, also Heben und Senken des Fußes ist eingeschränkt. Die Patienten müssen dann auf Zehenspitzen gehen. Die normale Abrollbewegung des Fußes, aber auch die Dorsalflexion (Anziehen des Fußes an den Körper) ist bei Spitzfußfehlstellung eingeschränkt.

Was ist die Spitzfußfehlstellung?

Der Spitzfuß ist eine Veränderung der Fußstellung. Die oberen Sprunggelenksbeweglichkeit, also Heben und Senken des Fußes ist eingeschränkt. Die Patienten müssen dann auf Zehenspitzen gehen. Die normale Abrollbewegung des Fußes, aber auch die Dorsalflexion (Anziehen) des Fußes an den Körper) ist bei Spitzfußfehlstellung eingeschränkt.

Symptome des Spitzfuß

Ein Anheben des Fußes, eine Annäherung des Fußrückens an das Schienbein ist hierdurch nicht möglich, die Neutralstellung kann nicht erreicht werden. Beim Spitzfuß ist das Ausstrecken des Fußes (Beugung im Sprunggelenk nach unten bzw. Plantarflexion) ist entweder normal oder kann etwas verstärkt sein.

Beim Spitzfuß führt dies zu einer vermehrten Belastung des Vorfußes und einer Veränderung des Gangbildes mit Auswirkungen auch auf da Kniegelenk. Einschränkungen im Alltag und der Beweglichkeit des Patienten sind häufig die Folge.

Die Lebensqualität durch Einschränkungen hängen wesentlich von der Stärke und gleichzeitigen Beschwerden im oberen Sprunggelenk ab.

Ursache der Spitzfußfehlstellung

Ursache für Spitzfüße sind mannigfaltig. Spitzfußfehlstellungen können angeboren, neurogen bedingt sein durch Nervenstörung oder Nervenerkrankungen mit Muskelschwäche oder Muskelspasmen.

Eine weitere Ursache sind unfallbedingte Spitzfüße mit Bewegungseinschränkungen nach unfallbedingten Schädigungen der Sehnenmuskeln oder auch des Gelenkes. Sie sind die häufigste Ursache.

Auch eine habituelle Entstehung des Spitzfußes, die etwas unklar als gewohnheitsmäßig entstandene Spitzfußstellung, bezeichnet wird, gibt es. Die Spitzfußstellung beim Kind gehört dazu.

Der Patient spürt die Einschränkung im Alltag in unterschiedlichem Ausmaß.

Begleitschädigung des Sprunggelenks durch den Spitzfuß

Ob die Einschränkungen zusätzlich schmerzhaft sind, hängt von den begleitenden Überlastungsbeschwerden oder Schädigungen z.B. im Sprunggelenk ab.

Der Spitzfuß führt zu einer veränderten Belastung des Fußes und der gesamten Beinachse.

Die Bewegung nach oben wird durch einen harten Anschlag und Spannungsgefühl im vorderen Sprunggelenksbereich vom Patienten beschrieben. Das heißt auch, das die sogenannte Dorsalextension des Fußes (Anziehen des Fußes zum Körper) vermindert ist.

Klinik und Untersuchung des Spitzfußes

Im Rahmen der klinischen Untersuchung, der pedobarographischen Untersuchung (Podometrie), der Röntgenuntersuchung und ggf. der kernspintomographischen Untersuchung wird versucht die Ursache der Spitzfuß-Fehlstellung zu erkennen. Auch eine neurologische Untersuchung ist häufig unabdingbar.

Therapie

Die Therapie des Spitzfußes richtet sich ganz wesentlich nach der Ursache der Fehlstellung. Das Therapieziel ist die Herstellung des normalen Gangbildes und Vermeiden von Folgeschäden im oberen Sprunggelenk.

Eine neurologische Erkrankung bedarf einer anderen Therapie als eine Spitzfußstellung nach Unfall.

Nach Unfall ist die Therapie im wesentlichen auch von der Dauer und der Ursache der Spitzfußfehlstellung bzw. des Verletzungstypes bedingt.

Konservative Therapie

Die konservativen Therapiemaßnahmen mittels Dehnungsübungen oder auch Injektion von ACP (Autologous Conditioned Plasma, also eine Eigenbluttherapie)in der Frühphase an die kontrakten Strukturen sind mögliche Therapieschritte.

Operative Therapie

Die operative Behandlung muss der Arzt bei verstärkten Veränderungen im Vorfußbereich oder bei stärkeren Einschränkungen anbieten.

Die Therapie eines Spitzfußes kann zum Teil durch arthroskopische als auch minimal-invasive Lösung im Sprunggelenk erfolgen. Zum Teil sind größere Weichteileingriffe mit Lösung der geschädigten Strukturen, Sehnenverlängerung im hinteren Fuß- und Sprunggelenkbereich notwendig. Zum Teil sind auch nur versteifende korrigierende Eingriffe sinnvoll. Die Entscheidung muss nach klinischer Untersuchung durch den Arzt erfolgen.

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Dr Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie in Freiburg

Dr. med. Thomas Schneider
Facharzt für Orthopädie an der Gelenk-Klinik

 
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie in Freiburg Dr. med. Martin Rinio, Facharzt für Orthopädie
Chirurgie und Unfallchirurgie an der Gelenk-Klinik