Orthopädische Gelenk-Klinik

Orthopädische Gelenk-Klinik

Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen

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Anamnese

Anamnese ist das die Behandlung einleitende Arztgespräch. In der Anamnese erfragt der Arzt alle für die Diagnostik und Therapie des Patienten relevanten Informationen. Inhalte sind beispielsweise Gesundheitszustand, Lebensgewohnheiten und Art, Beginn und Verlauf aktueller Beschwerden, vorangegangene Unfälle oder Traumatische Ereignisse. Auch die Familien- und Sozialanamnese kann dem Arzt wichtige Informationen auf Erkrankungen liefern, die erblich sind oder durch eine bestimmte Lebensweise bedingt werden.

Kniearthrose: Gelenkerhalt bei Arthrose im Kniegelenk

Kniearthrose ist eine sehr häufige Form der Arthrose

Untersuchung der Kniearthrose durch UltraschallUntersuchung der Kniearthrose durch Ultraschall. Schwellungen, Ergüsse und Entzündungszeichen bei aktivierter Kniearthrose können mit Ultraschall gut untersucht werden. © Gelenk-Klinik

Kniearthrose (medizinisch Gonarthrose) ist die vorzeitige Abnutzung des Kniegelenks. Kniearthrose ist die häufigste Form der Arthrose bei Menschen. Nur Hüftarthrose ist häufiger. Unsere Kniegelenke sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Das Kniegelenk ist komplex aufgebaut.

Es wird gebildet aus dem Oberschenkelknochen (Femur), der Kniescheibe (Patella)und dem Schienbein (Tibia). Sowohl die Gleitverbindung zur Kniescheibe als auch das Gelenk zum Schienbein mit seinen beiden Kammern kann von Arthrose betroffen sein.

Arthrose: Knorpelaufbau, Regeneration und Funktion

Prinzip der Knorpelfunktion: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen.Prinzip des Knorpels: Ein dünner Wasserfilm kann tonnenschwere Gewichte tragen, ohne zu reissen. Bei Belastung wird auf der Knorpeloberfläche durch Kompression des Bindegewebes ein dünner Wasserfilm entstehen, der diese Funktion übernimmt. © Brent Moore über Wikimedia.org

Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenk-Knorpel. Knorpel ist ein mikroskopisches Netz das aus langen, regelmäßig wie ein Netz angeordneten Proteinfasern gebildet wird. Dieses Netz ist stark wasserbindend. Korpelgewebe wird von der sogenannten Synovialflüssigkeit (Gelenkschmiere) durchtränkt und ernährt. Durch diese Wasserbindung entsteht die Elastizität des Gelenkknorpels: Sie kann die größten Belastungen standhalten, solange das knorpelbildende Bindegewebe gesund ist. Durch den Flüssigkeitsfilm, den jede Belastung durch Kompression des Knorpelgewebes auf der Oberfläche hervorbringt, entstehen die sehr niedrigen Reibungswerte an der Knorpeloberfläche.

Knorpelgewebe werden nicht direkt durchblutet. Der für die Regeneration wichtige Flüssigkeitsaustausch und Stoffwechsel setzt die Pumpwirkung durch regelmäßige, möglichst sanfte Bewegungen voraus. Knorpelverletzungen oder einseitige Belastungen etwa durch O-Beine oder nach Kreuzbandriss können den mikroskopischen Aufbau der Knorpelgewebe stören. Das kann langfristig zu Arthrose führen. Der Gelenkknorpel unterliegt einer natürlichen Alterung, wie jedes Bindegewebe auch.

Hohlfuß Operation: Sehneneingriffe, Osteotomie (Knochenumstellung), Arthrodese (Versteifung)

Der Hohlfuß kann durch die Lage des Scheitelpunktes charakterisiert werden. Je nach Lage des Scheitelpunktes können die Folgen für die benachbarten Bewegungsorgane (Vorfuß, Rückfuß, Sprunggelenk) ganz unterschiedlich sein.  © Gelenk-KlinikDer Hohlfuß hat einen deutlich erhöhten Scheitelpunkt im Fußgewölbe. Manchmal kann nur eine operative Therapie © gelenk-klinik.de

Das Ziel der Hohlfußoperation ist ein stabiler, schmerzfreier Fuß, der für den Patienten im Alltag gut belastbar ist. Daneben wollen wir auch für die absehbare Zukunft die noch beweglichen Gelenke am Fuß und Sprungelenk erhalten. Hier steht häufig das wichtige obere Sprunggelenk im Vordergrund, das bei Hohlfuß arthrosegefährdet ist. Der Hohlfuß tritt bei jedem Patienten in unterschiedlicher Form und Intensität auf. Daher muss für jeden Einzelfall ein genaues Verständnis des individuellen Hohlfußes entwickelt werden. Die Analyse der Weichteilsituation, z.B. mögliche Sehnenkontrakturen, Sehnenschäden oder Muskelschwäche, sind daher vor der Operation ein wichtiger Bestandteil der funktionellen Diagnose.

Arthrose: Gelenkerhaltende und knochenerhaltende Therapie

ArthroseAlle Gelenke des menschlichen Körpers können von Arthrose befallen sein. Bei Arthrose wird der als gleitende Schicht für die Gelenkbeweglichkeit essentielle Gelenkknorpel abgebaut. Das Gelenk wird schmerzhaft, kann sich entzünden und versteift. © iStockphoto.com/Eraxion

Arthrose - Gelenkverschleiß - kann nach Knorpelverlust und entzündlicher Schwellung des Gelenks zur völligen Einsteifung führen. Arthrose ist heutzutage aber nicht nur nicht nur eine schicksalhafte, unaufhaltsame Erkrankung der Gelenke.

Über 5 Mio. Patienten mit Arthrose gibt es in Deutschland. Damit ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung.

Konkrete Ursachen der Arthrose lokalisieren wir in der Lebensweise und der allgemeinen körperlichen Verfassung. Vermeidung von Genussgiften, nährstoffreiche entzündungshemmende Ernährung (wenig Alkohol, Kaffe und rotes Fleisch) und Bewegung unterstützen die gesunde Gelenksfunktion.

Arthrose hat bei allen Patienten in ähnlicher Weise beobachtbare Stadien: Der Knorpel wird rissig, bekommt Lücken. Schließlich wird die Knorpelschicht bei Arthrose ganz abgebaut. das Gelenk ist nicht mehr gleitfähig.

Arthrose kann alle Gelenke betreffen: Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Schulter, die Finger- und Zehengelenke und die Wirbelsäulengelenke.

Vor allem bei den über 50 Jährigen wird Arthrose zum Massenphänomen. Männer sind etwas früher von Gelenkverschleiß betroffen, Frauen holen im höheren Lebensalter aber deutlich auf und stellen ab dem Alter von 55 Jahren die Mehrzahl der Arthrosepatienten.

Fußschmerzen: Ursachen, Diagnose und Hilfe

Fußschmerzen: Die Untersuchung der BeinhachseBei der Untersuchung von Fuß-Schmerzen gehört die Untersuchung der Beinachse und die Stellung der Ferse zu den grundlegenden Aufgaben des Fußspezialisten © Gelenk-Klinik

Fußschmerzen sind häufig schwer einzuordnen. Die Füße gehören zu den komplexesten Bewegungsorganen des Menschen.

Wenn nicht gerade ein Unfall geschehen ist, der den Schmerz erklärt, ist die Ursache häufig nur durch eine spezialisierte Untersuchung durch den Orthopäden in Erfahrung zu bringen. Wir wollen Ihnen dabei helfen, ihre Schmerzen und Beschwerden besser zu verstehen.

Kniearthroskopie, Knorpeltherapie oder Knieprothese bei Kniearthrose?

Bei der Kniearthroskopie kann der Orthopäde mit kleinsten Hautschnitten durch schmale Röhren medizinische Instrumente in das Knie einführen.Kniearthroskopie kann den Gelenkinnenraum sichtbar machen, reinigen und Knorpel glätten. Kniearthroskopie kann mit einem kleinen Eingriff die Ursachen der Kniearthrose beseitigen. © Istockphoto

Eine Knieoperation bei Arthrose im Knie empfiehlt der Orthopäde nicht leichten Herzens. Alle konservativen Verfahren zur Behandlung der Kniearthrose müssen ausgeschöpft sein.

Es gibt aber auch die Situation, wo der Patient durch zu langes Warten bei Kniearthrose wichtige Therapiechancen verlieren kann.

Hier muss der Orthopäde im Sinne der vorbeugenden Instandhaltung des Kniegelenks handeln.

Sprunggelenks-Impingement minimalinvasiv operieren

Impingement Sprunggelenk OperationOperation des Sprunggelenk Impingements durch Srunggelenksarthroskopie.

Das Sprunggelenksimpingement hat mehrere Ursachen. Impingements des vorderen Sprunggelenks haben häufig eine Umknickverletzung als Ursache. Einmaliges Umknicken, oder - im Falle einer Instabilität - wiederkehrende Umknickverletzungen führen zu einer Verdickung der Außenbänder. Diese Bänder können bei wiederholten Fußhebebewegungen einklemmen. Diese Einklemmung (auf englisch: Impingement) des Sprunggelenks führen zu einer Bewegungsblockade des vorderen Sprunggelenks. Darüberhinaus kann das Sprunggelenksimpingement auch zu Reizungen der Gelenkkapsel führen. Eine der Folgen ist die schmerzhafte Synovialitis (Gelenksschleimhautentzündung) im gesamten Sprunggelenk.

Instabilität des Sprunggelenks kann auch zur Bildung von Knochenspornen (Osteophyten) an der vorderen Schienbeinkante führen. Daher sind Knochenabtragungen an der vorderen Schienbeinkante sind beim Impingement gelenkerhaltend: Die Knochensporne hinterlassen Schliffspuren auf dem Knorpel und können so eine Sprunggelenksarthrose verursachen.

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