Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
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Mail: patienten@gelenk-klinik.de

Orthopaedische Spezialisten für Hüfte, Hüftschmerzen, Hüftarthrose

Rehabilitation und Nachbehandlung nach der Hüftprothesenoperation

Bei fortgeschrittener Arthrose des Hüftgelenks ist die Hüftprothese am erfolgreichsten dabei, die Mobilität des Patienten im Alltag zu erhalten. Die Nachbehandlung nach der Operation einer Hüftprothese ist neben der der gut geplanten Operation eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die Mobilität und Beweglichkeit der Hüftprothese wird ganz erheblich von der Vitalität des Gewebes und der Fitness des Patienten mitbestimmt. Die Operation schafft die Grundlage: Die gute Rehabilitation jedoch definiert den Erfolg der Hüftprothese.

Was ist nach einer Operation zu beachten?

Je nach Zugangsweg sollten in den ersten Wochen bestimmte Bewegungen vermieden werden. Es gibt, je nach Zugangsart, eine kritische Stellung, in der sich die Prothesenkomponenten verschieben können. Nicht die Verankerung im Knochen ist hierbei betroffen. Eine Auskugelung bedeutet, dass der Prothesenkopf sich aus der Prothesenpfanne löst. In der Frühphase der Nachbehandlung sind daher bestimmte Stellungen und Bewegungen zu vermeiden. Der maximalen Belastungsfähigkeit entspricht meist eine schonende Vollbelastung, die in den ersten Wochen mit Unterarmgehstützen durchgeführt werden sollte.

Wie wird die Operation beendet?

Nach Ende der Operation werden Verbände angelegt, Drainagen - mit oder ohne Sog, je nach Prothesenmodell - angebracht und die restlichen Blutanteile entfernt.

Danach wird das erste Röntgenbild durchgeführt und für die Nachbehandlung beurteilt. Nach Verlegung auf die Station wird das operierte Beim mit Kissen oder in einer speziellen Schiene bequem gelagert.

Die Mobilisation erfolgt nach der individuellen Verfassung des Patienten mit Hilfe des Physiotherapeuten. Gehtraining, spezielle Gangschulung einschließlich Treppensteigen stehen auf dem Programm. Tägliche Verrichtungen wie Waschen, Toilettengänge und Socken, Schuhe und Hosenanziehen wird Ihnen explizit erlaubt.

Nachbehandlung direkt nach der Operation?

Am Folgetag werden normalerweise die Drainagen entfernt. Die Verbandswechsel erfolgen täglich durch unsere Ärzte. Die frühe Phase nach der Operation wird mit einer optimalen Schmerztherapie begleitet. Hier sind Schmerzkatheter, Schmerzmittelpumpen und verträgliche Medikamente sinnvolle Neuentwicklungen. Am Tag nach der Operation werden sie zum ersten Mal aufstehen und das Implantat belasten. Nach etwa einer Woche sind die meisten Patienten in der Lage, an Unterarmgehstützen Treppen zu steigen. Die Gehstützen sollten Sie in den ersten 4 bis 6 Wochen trotz der erlaubten Vollbelastung verwenden.

Schlafen auf der operierten Seite ist frühzeitig erlaubt. Das Schlafen auf der Gegenseite sollte in den ersten 6 Wochen vermieden werden.

Ziele der Nachbehandlung?

Die intensive Rehabilitation nach der Operation soll helfen, die Muskulatur wieder aufzubauen. Die hüftumgebende aber auch die gesamte Bein- und Rückenmuskulatur hat sich durch die oft lange Erkrankung verändert. Die Schonhaltung hat ein verändertes Zusammenspiel der Muskeln notwendig gemacht. Dieses zu normalisieren oder wenigstens in den bestmöglichen Zustand zu bringen, ist Aufgabe der ambulanten oder stationären Rehabilitation und auch des Eigentrainings durch den Patienten.

Bei normalem Verlauf der Operation und erfolgreicher Rehabilitation sind Sportarten wie Rad fahren, Schwimmen, Golfspielen oder Wandern ohne Probleme wieder möglich. Einigen Patienten ist es sogar möglich, Sportarten wie Tennis und Skilauf wieder auszuüben. Generell kann dies jedoch nicht empfohlen werden.

Der minimalinvasive hintere Zugangsweg lässt eine Operation ohne wesentliche Muskelschädigung zu, auch ein weitgehender Erhalt der ursprünglichen Gelenkkapsel ist nach Schleimhautentfernung möglich. Dies alles sind Parameter, die einen hohen Aktivitätsgrad nach der Operation ermöglichen sollen.

Entsprechend den Richtlinien des deutschen Sportärztebundes sollte erst 6 Monate postoperativ mit hüftfreundlichen Sportarten begonnen werden.

Ungeeignet sind generell alpiner Skisport (wenn, dann frühestens nach 1 Jahr) und Skilanglauf wegen der Sturzgefahr, sämtliche Wettkampfsportarten mit direktem Gegnerkontakt.

Worauf muss der Patient nach einer Hüftprothesen-Operation achten?

Je nachdem, welcher Zugangsweg für die Operation gewählt wurde, sollten in den ersten Wochen bestimmte Bewegungen vermieden werden. Es gilt, ein Auskugeln des neuen künstlichen Gelenks zu verhindern, bei dem sich der Prothesenkopf sich aus der Prothesenpfanne löst. (Die Verankerung der Prothese im Knochen ist hierbei nicht betroffen.)

Mit der Zeit wird das Gelenk durch den Heilungsprozess und Muskelaufbau stabilisiert. Ein Auskugeln kommt dann in der Regel nicht mehr vor. In der Frühphase der Nachbehandlung sind jedoch bestimmte Stellungen und Bewegungen zu vermeiden. Eine schonende Vollbelastung des Gelenks soll aber sehr schnell erfolgen. Man erreicht sie in den ersten Wochen durch die Benutzung von Unterarmgehstützen.

Schlafen auf der operierten Seite ist frühzeitig erlaubt. Das Schlafen auf der Gegenseite sollte in den ersten sechs Wochen vermieden werden.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Die Muskulatur an der Hüfte, aber auch die gesamte Bein- und Rückenmuskulatur hat sich durch die oft langwierige Erkrankung verändert. Meist ist eine Schonhaltung entstanden, die ein verändertes Zusammenspiel der Muskeln herbeigeführt hat. Dieses Zusammenspiel wieder zu normalisieren oder wenigstens in den bestmöglichen Zustand zu bringen, ist Aufgabe der ambulanten oder stationären Rehabilitation. Sie wird durch das Eigentraining des Patienten unterstützt.

Nach etwa einer Woche sind die meisten Patienten in der Lage, an Unterarmgehstützen Treppen zu steigen. Die Gehstützen sollten Sie in den ersten vier bis sechs Wochen trotz der erlaubten Vollbelastung verwenden.

Wann kann ich wieder selbst Auto fahren?

Ein Auto sollten Sie erst nach etwa sechs Wochen wieder selbst fahren. Mitfahren können Sie allerdings bereits deutlich früher.

Wann bin ich wieder voll arbeitsfähig?

Die Arbeitsfähigkeit ist natürlich vom Beruf abhängig. Viele Patienten mit einem stehenden oder gehenden Beruf kehren nach etwa 12 Wochen wieder an ihren Arbeitsplatz zurück. Bei anderen Berufen ist auch eine frühere Rückkehr möglich.

Wie lange dauert die Gewöhnung an das Implantat?

Die Gewöhnungsphase kann mehr als ein Jahr andauern. In dieser Phase berichten manche Patienten über leichte Wetterfühligkeit im neuen Gelenk. Ein leichtes Klacken oder andere Empfindungen aus der Hüfte können wahrgenommen werden.

Welche Sportarten kann man mit einer Hüftendoprothese betreiben?

  • Radfahren
  • Wandern
  • leichtes Joggen
  • Schwimmen (beim Brustschwimmen: Vermeiden von abspreizenden Bewegungen)
  • Golf
  • bei guter Technik eventuell leichtes Tennis
Ungeeignet sind generell:
  • alpiner Skisport (wenn, dann frühestens nach einem Jahr)
  • Skilanglauf wegen der Sturzgefahr
  • sämtliche Wettkampfsportarten mit direktem Gegnerkontakt.

Wie lange hält eine Hüftendoprothese?

Eine Hüftendoprothese hält in der Regel 15 Jahre oder länger.
Mitentscheidende Faktoren sind:

  • Körperliche Beanspruchung
  • Knochenbeschaffenheit
  • Material und Design der Prothese

Bei normalem Verlauf der Operation und erfolgreicher Rehabilitation sind Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Golfspielen oder Wandern ohne Probleme wieder möglich. Manche Patienten können sogar wieder Sportarten wie Tennis und Skilauf ausüben. Generell kann dies jedoch nicht empfohlen werden.

Der minimalinvasive hintere Zugangsweg lässt eine Operation ohne wesentliche Muskelschädigung zu, auch ein weitgehender Erhalt der ursprünglichen Gelenkkapsel ist möglich. Diese Voraussetzungen erlauben in der Regel einen hohen Aktivitätsgrad nach der Operation.
Nach den Richtlinien des deutschen Sportärztebundes sollten Sie mit gewissen Sportarten jedoch erst sechs Monate nach der Operation beginnen:

Zusatzinformationen zur Hüft-TEP

Weitere Informationen zu den Implantatdesign und -Material finden Sie hier:

Hüft-TEP Design und Material

Weiterführende Informationen zu Operationsablauf und Nachbehandlung finden sie unter Hüftprothese, Operationsablauf und Nachbehandlung

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