Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 55 77 58 0
Mail: patienten@gelenk-klinik.de

Orthopaedische Spezialisten für Hüfte, Hüftschmerzen, Hüftarthrose

Hüftprothese: Planung und OP-Vorbereitung der Hüft-TEP

Die Hüftprothese verhilft Patienten mit starker Arthrose im Hüftgelenk wieder zu Mobilität im Alltag. OP-Vorbereitung und Planung ist von zentraler Bedeutung für eine gutes Ergebnis dieser häufig schweren und belastenden Operation. In unserem Endoprothetikzentrum. Mit Hilfe einer computergestützten Auswertung der Röntgenbilder können wir die optimale Geometrie des Hüftgelenks und die geeignete Passform des Hüftkopfes planen.

Durch Bewegung, auf optimale Regeneration und Heilung ausgerichtete Ernährung und Ergänzung der Nahrung mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen schaffen die Patienten optimale Voraussetzungen für eine gute Heilung nach Operation der Hüftprothese.

Computergestützte Planung der Hüft-TEP

Zunächst fertigen wir computerunterstützt nach einer digitalen Röntgenaufnahme eine präzise Planungsskizze der Hüftprothesen-Operation an. Dann werden - auf den Patienten abgestimmt - die Prothesenkomponenten bestimmt: Schaftstärke der Hüftendoprothese, Größe der Hüftpfanne, Größe des Hüftkopfes und die optimale Position der Prothese werden durch diese Planung festgelegt.

Nachdem wir die Beinlänge bestimmt und die Wirbelsäulenstatik vermessen haben, können wir individuell und patientenbezogen planen. Auch die Korrektur bestimmter Fehlstellungen ist dabei möglich. Die langjährige operative Erfahrung und Urteilsfähigkeit des Operateurs sind für eine optimale Planung unerlässlich.

Mit Hilfe einer Planungsskizze, die wir computerunterstützt nach einer digitalen Röntgenaufnahme anfertigen, werden schon vor der Operation individuell die passenden Prothesenkomponenten bestimmt:

  • Schaftstärke
  • Pfannengröße: Durchmesser der beckenseitigen Prothesenkomponente (Acetabulum)
  • Kopfgröße: Durchmesser des Oberschenkelkopfes der Prothese
  • Optimale Position der Prothese: Stellung des Prothesenkopfes zur Hüftpfanne.
  • Prothesentyp: Kurzschaft oder Geradschaftprothese.
  • Durchmesser des Prothesenschaftes wird bestimmt anhand des Durchmessers des Oberschenkelknochens.

Hierbei ist je nach Prothesentyp auch ein Ausgleich für bestimmte statische Fehlstellungen möglich.

Nachdem wir die Beinlänge bestimmt und die Wirbelsäulenstatik vermessen haben, können wir patientenbezogen planen.

Die Wirbelsäulenmessung und Bestimmung der Beinlänge

Die spezielle Wirbelsäulenvermessung mit objektiven Parametern ist ein wichtiger Teil der Planung einer Hüftprothese, um potentielle Risiken bei der Prothesenplanung möglichst gering zu halten.

Körperliche Vorbereitung der Operation

Für den Erfolg der Hüft-OP ist es wichtig, dass Sie so gesund und fit wie möglich zur Operation kommen. Je besser Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist, um so reibungsloser verlaufen Operation und Heilung. Mit gezieltem Muskelaufbau und - bei Übergewicht - vorheriger Gewichtsabnahme können Sie die optimalen Bedingungen für Ihr neues Gelenk schaffen.

Die optimale komplikationsfreie Ausheilung nach der Hüftoperation hängt von Ihrem körperlichen Zustand ab. diesen können Sie durch vermehrte Sauerstoffzufuhr und Bewegung deutlich verbessern.

Wichtige Mikronährstoffe und Vitamine verbessern die Heilungsfähigkeiten Ihres Körpers. Durch ausgeglichene Ernährung und gezielte Zufuhr wichtiger Vitamine und Spurenelemente können Sie die Voraussetzungen für eine komplikationsfreie Wundheilung gezielt verbessern.

Mit Hilfe einer Broschüre werden die Detaillierten Empfehlungen zur Vorberetung der Hüft-Operation vermittelt.Mit Hilfe einer Broschüre werden die detaillierten Empfehlungen zur Vorbereitung der Hüft-Operation vermittelt.

Mit Hilfe unseres OP- Vorbereitungsprogramms können die Patienten in der bestmöglichen individuellen Verfassung in die Hüft-OP gehen. Bitte lassen Sie sich bereist bei der Vergabe des OP-Termins über diese naturheilkundlichen und ernährungswissenschaftlichen Präventionsmöglichkeiten beraten.

Es ist unerlässlich, dass wir über Medikamenteneinnahme und chronische Krankheiten wie Diabetes, oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen informiert sind, ebenfalls über bestehende Allergien oder akute Infektionen.

Im Gespräch mit dem Narkosearzt werden alle wichtigen Parameter geklärt und die Entscheidung für Voll- oder Teilnarkose getroffen und eine eventuelle Eigenblutspende besprochen.

Optimale Vorbereitung der Hüftprothesen-Operation

Bewegung

Sie können auch dazu beitragen, dass die Operation ein voller Erfolg wird. Sie sollten so gesund und fit wie möglich in die Klinik kommen. Je besser Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist, um so reibungsloser verlaufen die Operation und die Heilung. Mit gezieltem Muskelaufbau können Sie gute Bedingungen für Ihr neues Gelenk schaffen. Bei Übergewicht sollte man vor der Operation abnehmen.

Sie sollten 2 bis 3 Wochen vor der Operation vermehrt körperlich aktiv werden. Bereits mit einem täglichen moderaten Bewegungsprogramm fördern Sie die Durchblutung, die Sauerstoffversorgung und den Zellstoffwechsel. Je nachdem wie stark Ihre Hüftschmerzen ausgeprägt sind, wählen Sie gymnastische Übungen, Aqua-Jogging, Wassergymnastik, Schwimmen oder Fahrradfahren aus. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der passenden körperlichen Aktivität.

  • Gewichtsreduktion
  • Aktivierung des Gewebes durch Physiotherapie und viel Bewegung für eine bessere Heilung
  • Gute Vitamin- und Mineralstoffzufuhr durch ausgewogene Ernährung
  • Reduktion von Genussgiften (Alkohol, Nikotin)
  • Evtl. Eigenblutspende
  • Überprüfung von Nickel und Metallallergien und ggf. Berücksichtigung bei der Prothesenwahl
  • Überprüfung der Knochendichte (Knochendichtemessung)

Physiotherapie

Ein gesundes Gewebe mit einer intakten Durchblutung und mit normalen Zellstoffwechselfunktionen ist die beste Voraussetzung für eine gute Heilung.

Wir empfehlen zur Operationsvorbereitung circa drei physiotherapeutische Matrix-Therapie Anwendungen nach dem Konzept der→ Zellbiologischen Regulationstherapie (ZRT®). Diese physiotherapeutische Therapie beeinflusst die Mikrozirkulation und den Zellstoffwechsel besonders positiv und unterstützt die Selbstheilungskräfte.

Die ZRT®-Matrix-Therapie kann in der Gelenk-Reha in Gundelfingen ambulant durchgeführt werden.

Ernährungsempfehlungen

In der Zeit vor der Operation sollten Sie besonders auf eine gesunde Ernährung achten. Dies bedeutet:

Gesunde Ernährung vor der Hüft-TEP-Operation
  • Viel Gemüse, Salat und Obst
  • Wenig Süßigkeiten
  • Wenig Weißmehlprodukte (eher Vollkornprodukte)
  • Bei Fisch und Fleisch auf hochwertige Qualität achten
  • Kaltgepresste Öle wie Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl oder Leinöl
  • Ausreichend Flüssigkeit (Wasser, Kräutertee)

Es hat sich gezeigt, dass durch eine gezielte Ernährungstherapie vor und nach der Operation die Liegedauer verkürzt, die Komplikationsrate gesenkt, die Wundheilung und die Regeneration gefördert werden. Während der Operation kommt es durch Blutverluste und Wundsekrete zu erheblichen Eiweißverlusten, so dass Sie 14 Tage vor der Operation Ihre Ernährung täglich durch einen hochwertigen Eiweißtrunk mit 30g Eiweiß (Molke- und Sojaeiweiss) ergänzen sollten. Dieses Eiweiß benötigt der Körper besonders in der Heilungsphase dringend.

Vitamine helfen bei der Wundheilung

Vitamingaben vor der Hüft-OP
  • Vitamin C, Flavonoide, Anthocyane
  • Vitamin B1, B2, B6, B12, Folsäure, Biotin, Panthotensäure
  • Zink
  • Molke- und Sojaweiweiss

Die Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralien ist durch die normale Ernährung allein oft nicht gewährleistet, so dass eine zusätzliche Einnahme empfohlen wird. Dies dient auch der Verminderung des Thromboserisikos und gleichzeitig der Förderung der Wundheilung.

Es ist unerlässlich, dass Ihr Arzt über Medikamenteneinnahme und chronische Krankheiten wie Diabetes, oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen informiert ist. Das gleiche gilt für bestehende Allergien oder akute Infektionen. Im Gespräch mit dem Narkosearzt werden alle wichtigen Fragen besprochen. Gemeinsam mit ihm treffen Sie die Entscheidung für Voll- oder Teilnarkose. Eine Eigenblutspende ist ebenfalls möglich.

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