Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
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Hüftprothese

Hüftprothese und Hüftendoprothese

Hüftprothese: Vorteile, Haltbarkeit und Komplikationen der künstlichen Hüfte (Hüft-TEP)

Vollprothese der Hüfte (Hüft-TEP) Die Hüftprothese kann ein Hüftgelenk mit schwerer Arthrose wieder beweglich und schmerzfrei machen. © Viewmedica

Ein künstliches Hüftgelenk ist eine bewährte Behandlung der Hüftarthrose. Die Hüftprothese erhält die Mobilität trotz Arthrose.

Nur eine ganzheitliche Planung der Operation führt zu einer haltbaren und mobilen Hüftprothese. Der Hüftspezialist muss alle Lebensumstände des Patienten – Alter, Knochendichte, Grunderkrankungen, Sportvorlieben und Beruf – in seine Empfehlung integrieren und aus den verfügbaren Prothesenmodellen die am besten geeignete auswählen.

Minimalinvasive OP-Techniken verschaffen dem Patienten den optimalen Start in die Rehabilitation. Die schonende Implantation kann die Wundheilung verbessern und Komplikationen minimieren.

Befestigung der Hüftprothese: Einwachsende und zementierte Hüft-TEP

Glossar: 

Die Befestigung der Hüftprothese kann zementiert und zementfrei erfolgen. Die zementierte Hüftprothese wird mit Hilfe eines körperverträglichen Knochenklebstoffs als bindende Schicht zwischen Prothesenschaft und Knochen befestigt. Patienten mit zementierter Hüftprothese können die Hüfte unmittelbar nach der Operation voll belasten.

Die zementfreie Prothese hat einen aufgerauten, einwachsenden Prothesenschaft. diese Verbindung ist gerade für jüngere Patienten geeignet: Sie ist belastbarer als die zementierte Befestigung, erfordert aber einen höheren Aufwand in der Rehabilitation. Bis zu 6 Wochen Teilbelastung sind erforderlich, bis Prothese und Knochen stabil verbunden sind. Dafür hat die einwachsende Hüftprothese im Falle einer später evtl. erforderlichen Hüftrevision (Hüftprothesenwechsel) deutliche Vorteile im Vergleich zur zementierten Hüftprothese.

Hüft-TEP Materialien: Keramikgleitpaarung, Kurzschaftprothesen, Oberflächenersatz

Die Kurzschaft-Hüft-TEP mit Keramikkopf ist eine knochensparende, abriebarme Versorgung der Hüftarthrose für jüngere Patienten. Die Kurzschaft-Hüft-TEP mit Keramikkopf ist eine knochensparende, abriebarme Versorgung der Hüftarthrose für jüngere Patienten. Bei guter Knochenqualität ist die Hüft-TEP mit Kurzschaft sehr sicher mit sehr guten Langzeitergebnissen. © Smith & Nephew

Die Metall-Polyethylen-Gleitpaarung in Verbindung mit einer Langschaftprothese ist die Standard-Hüftprothese. Mit diesem Prothesentyp liegen die größten Erfahrungen vor.

Für jüngere Patienten mit guter Knochenqualität gibt es wichtige Varianten: Die Kurzschaftprothese ersetzt lediglich den Oberschenkelhals, der Oberschenkelknochen wird nicht angetastet. Eine zusätzliche Keramikgleitpaarung ist wesentlich abriebärmer, als die Metall-PET Gleitpaarung.

Weil aus Prothesenabrieb eine Lockerung der Hüftprothese entstehen kann, hat das vor allem Vorteile für jüngere Patienten.

Bei einer Oberflächenersatzprothese bleibt auch der Oberschenkelkopf erhalten: der Hüftkopf, (Femurkopf) wird bei der McMinn-Prothese lediglich überkront.

Hüftprothese: Planung und OP-Vorbereitung der Hüft-TEP

Die Hüftprothese verhilft Patienten mit starker Arthrose im Hüftgelenk wieder zu Mobilität im Alltag. OP-Vorbereitung und Planung ist von zentraler Bedeutung für eine gutes Ergebnis dieser häufig schweren und belastenden Operation. In unserem Endoprothetikzentrum. Mit Hilfe einer computergestützten Auswertung der Röntgenbilder können wir die optimale Geometrie des Hüftgelenks und die geeignete Passform des Hüftkopfes planen.

Durch Bewegung, auf optimale Regeneration und Heilung ausgerichtete Ernährung und Ergänzung der Nahrung mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen schaffen die Patienten optimale Voraussetzungen für eine gute Heilung nach Operation der Hüftprothese.

Minimalinvasive Operation der Hüftprothese

Hüftprothese mit Kurzschaft und Keramikgleitpaarung Die minimalinvasive Implantation der Hüftprothese bringt viele Vorteile: schnellere Wundheilung, geringere Narbenbildung und weniger Infektionsrisiken. © ARTIQO

In einigen Fällen können konservative Therapien Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Hüftgelenk nicht mehr lindern. Dann wird das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks, die sogenannte Hüfttotalendoprothese (Hüft-TEP), notwendig. Am häufigsten werden diese Beschwerden durch einen Gelenkverschleiß des Hüftgelenkes (Coxarthrose) ausgelöst. Die Coxarthrose entsteht meist durch ein Impingement-Syndrom der Hüfte. Dabei passen der Oberschenkelkopf und die Hüftpfanne nicht optimal zusammen. Der Gelenkspalt ist verschmälert und bei Bewegung verschleißt der Gelenkknorpel vermehrt. Der Einsatz einer Hüft-TEP erfolgt ebenfalls nach Unfällen, wenn die Knochen des Hüftgelenkes stark verletzt wurden. In den meisten Fällen handelt es sich um komplizierte Oberschenkelhalsbrüche nach Stürzen älterer Menschen. Auch bei Patienten mit rheumatischer Arthritis und Hüftkopfnekrose, kann ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden, wenn die Gelenkflächen durch die Erkrankung zerstört wurden.

Wechseloperation bei Lockerung der Hüftprothese

Hüft-TEP (Totalendoprothese der Hüfte) Zahlreiche Faktoren können die Lebensdauer einer Hüftprothese begrenzen. Eine Haltbarkeit von 20 bis 25 Jahren ist heutzutage normal. Der Wechsel einer gelockerten oder verschlissenen Hüftprothese heißt Hüftprothesenrevision. © Viewmedica

Hüftprothesen werden zwar immer robuster, sie halten aber nicht ewig. Jährlich werden in Deutschland über 37.000 Hüftprothesen revidiert, also ersetzt. Bei der Erstimplantation von Hüftprothesen sind Frauen um etwa 50 % häufiger betroffen als Männer. Bei den Wechseloperationen der Hüft-TEP haben die Männer einen etwas höheren Anteil. Insgesamt sind 17 % der Hüftprothesen-OPs bei Frauen und 19 % bei den Männern Hüftprothesenwechsel. Dabei konzentriert sich sowohl die Zahl der Erstimplantate als auch die Zahl der Hüftrevisionen auf den Lebensabschnitt zwischen 70 bis 85 Jahren (Quelle: Statistisches Bundesamt 2012).

Rehabilitation und Nachsorge nach der Hüftprothesenoperation

Patient mit Unterarmgehstützen Die Rehabilitation nach der Implantation einer Hüftprothese trägt entscheidend zum Erfolg der Operation bei. © lightwavemedia, Fotolia

Bei fortgeschrittener Arthrose des Hüftgelenks kann die Hüftprothese am erfolgreichsten die Mobilität des Patienten im Alltag erhalten. Neben der gut geplanten Operation ist die Rehabilitation eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Die Operation schafft die Grundlage. Eine gute Rehabilitation jedoch definiert den Erfolg der Prothese. Die Vitalität des Gewebes und die Fitness des Patienten beeinflussen die Mobilität und Beweglichkeit der Hüftprothese erheblich.

McMinn-Prothese (Hüftoberflächenersatz): minimalinvasive Operation und Rehabilitation

Hüftkappe oder McMinn-Prothese Die McMinn-Prothese ist eine Oberflächenersatzprothese. Lediglich die Gelenkfläche zwischen Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne wird ersetzt. © digitale-fotografien, Fotolia

Die McMinn-Prothese oder Oberflächenersatzprothese eignet sich vor allem für junge Patienten, bei denen eine Wechseloperation aufgrund der Lebenserwartung wahrscheinlich ist. Bei einer Hüftarthrose wird lediglich der Oberschenkelkopf überkront. Der Knochen des Oberschenkelhalses bleibt vollständig erhalten.

Da die Operation knochensparend durchgeführt wird, steht bei einer später möglichen Wechseloperation die gesamte Knochensubstanz zur Verfügung.

Die McMinn-Prothese ermöglicht zudem einen großen Bewegungsspielraum. Die natürliche Bewegungsgeometrie des Hüftgelenks ändert sich nicht. Die Patienten vergessen häufig sogar, dass Sie eine Prothese tragen.

Hüftprothese bei Osteoporose – wirksame Strategien zur Vermeidung von Komplikationen

Osteoporose am Oberschenkelhals Die Osteoporose tritt besonders häufig am Oberschenkelhals auf. Der Knochenschwund stellt die Endoprothetik (Prothesenversorgung) vor eine besondere Herausforderung. © bilderzwerg, Fotolia

Etwa 30 % der Frauen und 7 % der Männer, bei denen eine Hüftprothesenversorgung notwendig ist, leiden unter einer Osteoporose (Knochenschwund). Meist sind ältere Patienten von Osteoporose betroffen. Die Osteoporose verschlechtert die Ausgangssituation für eine Hüftprothese.

Aufgrund der verminderten Knochendichte kann sich die Hüftprothese schneller lockern. Die Wahrscheinlichkeit ist erhöht, dass Knochen um die Prothese herum brechen. Durch eine Anpassung der Befestigung und der Modellauswahl der Hüftprothese können wir diese Risiken aber wirksam vermindern.

Metallallergie bzw. Implantatallergie nach Hüft- oder Knieprothese

Warum sind allergische Reaktionen nach Prothesenimplantationen zunehmend von Bedeutung?

Metallallergien werden durch den häufig lebenslangen Kontakt mit Implantatmaterialien verursacht. Man spricht dabei von "Sensibilisierung". Dieser sensibilisierende Erstkontakt entsteht z.B. durch das zunehmende Tragen von Modeschmuck.

Für die Endoprothetik sind vorwiegend Allergien auf Metalle, d.h. insbesondere auf Nickel, Kobalt und Chrom sowie von Bedeutung.

Auch Bestandteile des Knochenzements können allergen wirken. Die Ursache der Unverträglichkeitsreaktionen ist nicht vollständig geklärt.

Diese so genannten Kontakt-Allergien entstehen normalerweise bei direktem Kontakt der obersten Hautschicht mit einem Allergen.

Auch der Kontakt mit tieferen Gewebeschichten scheint Reaktionen am Gewebe auslösen zu können.

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