Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
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79194 Gundelfingen
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Thrombose

Als Thrombose bezeichnet man einen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Sie bildet sich häufig an der Gefäßwand der Beinvenen, kann aber prinzipiell in allen Blutgefäßen auftreten. Durch den gestörten Blutfluss kommt es zu Komplikationen wie Rötungen, Schwellungen und Schmerzen im betroffenen Körperteil. Eine lebensbedrohliche Situation liegt dann vor, wenn der Thrombus sich löst und in die Lunge wandert. Risikofaktoren für die Bildung eines Blutgerinnsels sind beispielsweise Übergewicht, Rauchen, Immobilität oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes. Aber auch nach Operationen steigt die Gefahr einer Thrombose, da bei dem Eingriff die Gefäßwände verletzt werden. Zudem begünstigen alle Faktoren, die zu einer Störung der Blutgerinnung (z. B. Hormonbehandlungen) oder Verlangsamung des Blutflusses (z. B. Herzinsuffizienz) führen, die Entstehung von Blutgerinnseln. Eine Thrombose wird meist medikamentös mit Substanzen behandelt, die den Thrombus auflösen sollen (Antikoagulanzien). Antithrombosestrümpfe oder Kompressionsverbände helfen zusätzlich, den Blutfluss zu beschleunigen.

Schmerzen im Bein und im Knie

Untersuchung der BeinachseDie äußere Inspektion der Beinachse leitet die Untersuchung von Knieschmerzen ein. © Gelenk-Klinik.de

Schmerzen im Bein können viele Ursachen haben. Das sind zum einen häufig Knieschmerzen, die in das Bein hinein ausstrahlen. Häufig sind auch Hüftschmerzen verantwortlich, die Schmerzen im Oberschenkel oder sogar Knieschmerzen auslösen.

Viele andere Ursachen im Bereich des Stoffwechsels (Diabetes) und der Nerven (Polyneuropathie) können Schmerzen im Beim beim Gehen oder in Ruhe verursachen.

Manchmal ist es auch nur ein einfacher Muskelkater. Häufig können auch Sehnenentzündungen für diese Beinschmerzen verantwortlich sein.

Manchmal muss man auch den Wirbelsäulenspezialisten befragen. Ein Bandscheibenvorfall oder eine Rückenmarksstenose können für ausstrahlende Schmerzen ins Bein verantwortlich sein.

Auch, zum Glück selten, sind Tumorerkrankungen verantwortlich. Schmerzen im Bein sollte man daher mit einer ganzheitlich medizinischen - nicht nur orthopädischen - Untersuchung abklären.

Knieendoprothese (Knie-TEP): künstliches Kniegelenk bei Kniearthrose

Knieprothese bei Valgusgonarthrose Links: Röntgenbild einer X-Bein-Fehlstellung (Achsfehlstellung mit nach außen stehendem Unterschenkel). Die rote Linie zeigt die Belastungsachse. Mitte: vergrößerter Ausschnitt mit deutlich sichtbarer Valgusgonarthrose (Arthrose im äußeren Bereich des Kniegelenks). Rechts: postoperatives Röntgenbild nach Implantation einer Knie-Totalendoprothese und begradigter Beinachse. Eine fehlgestellte Beinachse sollte immer korrigiert werden, da die Fehlstellung sich auf Sprunggelenk, Hüfte und Wirbelsäule auswirken kann. © Gelenk-Klinik

Bei einer Knieendoprothese handelt es sich um ein „künstliches Kniegelenk". Die Gelenkfläche wird nach schwerer Arthrose (Gonarthrose ist der medizinische Begriff für Kniearthrose) durch ein Metall-/Kunststoffinlay ersetzt. Dieser Ersatz ist nötig, wenn bereits schwere, fortgeschrittene Verschleißerscheinungen im Kniegelenk vorliegen, die zu Schmerzen oder anderen Beschwerden wie einer eingeschränkten Gelenkbeweglichkeit oder einer Fehlstellung des Kniegelenkes führen.

Oberschenkelhalsbruch: Symptome, Spätfolgen, Reha

Oberschenkelhalsbruch Der Oberschenkel ist über den Oberschenkelhals mit dem Hüftgelenk verbunden. Osteoporose kann die Knochendichte vermindern und bei Stürzen die Wahrscheinlichkeit von Brüchen deutlich erhöhen. © peterschreiber.media, Adobe Stock

Gefahren im Winter führen bei Senioren oft zu Glatteisstürzen auf das Hüftgelenk. Oberschenkelhalsfrakturen werden oft erst durch den orthopädischen Hüftspezialisten eindeutig festgestellt. Auch Schäden an Knorpel, Bändern und Gelenkflächen des Hüftgelenks erfordern eine genaue Diagnose.

Knieschmerzen in der Kniekehle

Grafische Darstellung einer Baker Zyste Verschiedene Knieverletzungen (z. B Meniskusriss) führen dazu, dass das Knie vermehrt Gelenkflüssigkeit produziert. Irgendwann kann die Gelenkkapsel die Flüssigkeit nicht mehr halten und stülpt aus. Eine sogenannte Baker-Zyste entsteht. © Artemida-psy, Fotolia

Schmerzen in der Kniekehle entstehen oft durch eine Verletzung am Innenmeniskus. Der Innenmeniskus ist mit der Gelenkkapsel fest verbunden, sodass diese mit verletzt wird, wenn der Innenmeniskus beschädigt wird.

Schmerz in der Kniekehle kann durch eine klinische Untersuchung und durch ein MRT untersucht werden. Kommt eine schmerzhafte Schwellung in der Kniekehle hinzu – die Baker-Zyste – verstärkt dies den Verdacht einer Meniskusverletzung an der Innenseite. Eine Ultraschalluntersuchung hilft bei der Diagnose. Auch eine Kniearthrose kann lokalisierte Schmerzen in der Kniekehle verursachen. Bei Verdacht auf Kniearthrose veranlasst der Kniespezialist eine Röntgen- und MRT-Untersuchung.

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