Orthopädische Gelenk-Klinik

MVZ Gelenk-Klinik
EndoProthetikZentrum
Alte Bundesstr. 58
79194 Gundelfingen
Tel: (0761) 55 77 58 0
Mail: patienten@gelenk-klinik.de

Denervierung

Die Denervierung ist eine operative Methode zur Schmerzlinderung. Dafür werden gezielt schmerzleitende Nerven durchtrennt, um die Schmerzweiterleitung zu unterbrechen. Der Eingriff eignet sich beispielsweise zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen aufgrund von Facettengelenksarthrose. Der Eingriff erfolgt in der Regel endoskopisch.

Wirbelsäulen-Operationen: Schonend, endoskopisch operieren

Auch und gerade bei Eingriffen an der Wirbelsäule bringen minimal-invasive Eingriffe (MIS) gegenüber offenen Operationen erhebliche Vorteile für die Patienten.

Großflächige, schmerzauslösende Narben werden so vermieden. Eine erfolgreiche Operation setzt die genaue Lokalisation der schmerzauslösenden Ursache voraus.

Neben den üblichen Komplikationsmöglichkeiten operativer Eingriffe an der Wirbelsäule (Gefäß-/Nervenläsion, Blutung, Infektion) ist die Hauptgefahr offener operativer Eingriffe an der Wirbelsäule die post-operative Narbenbildung, die oftmals erst Jahre nach dem Eingriff eine zunehmende Verschlechterung der Beschwerden für den Patienten verursachen kann. Zur Minimierung dieser Risiken haben wir uns auf minimal-invasive Verfahren, sog. MIS-Techniken konzentriert.

Konservative Behandlung von Rückenschmerzen

Physiotherapeutishe Behandlung des Rückenschmerz Physiotherapeutische Behandlung des Rückenschmerz © Gelenkreha.de

Die meisten Rückenschmerzen, die in den Bereich der unspezifischen Rückenschmerzen fallen, haben zwar keine erkennbare strukturelle Ursache.

Strukturelle Ursachen an Wirbeln und Bandscheiben können bei über 70% der Rückenschmerzpatienten als Schmerzursache ausgeschlossen werden. Dennoch haben diese Patienten zum Teil sehr heftige, chronische Rückenschmerzen, die bis zur Arbeitsunfähigkeit führen. Auch Rückenschmerzen ohne strukturelle Ursachen haben aber sehr genau bestimmbare Ursachen und Behandlungsformen. Die genaue Diagnose ist wichtig für die Wahl der zielführenden Behandlung.

Operation bei Schulterimpingement: Neer Plastik endoskopisch

Subakromiale Dekompression bei Schulter-Impingement Die Neer-Plastik ist eine Behandlungsmöglichkeit bei einem Impingement-Syndrom der Schulter. Im Rahmen einer arthroskopischen Operation werden strukturelle Veränderungen, die die Schulterenge bewirken, entfernt. Dies können beispielsweise Sehnenverkalkungen oder entzündete Schleimbeutel sein. © bilderzwerg, Fotolia

Alle Eingriffe an der Rotatorenmanschette zielen darauf ab, im Raum unter dem Schulterdach (subakromialer Raum) wieder mehr Platz herzustellen (subakromiale Dekompression). Dies kann die volle Schulterbeweglichkeit im verengten Schulterraum wiederherstellen.

Im Rahmen der Arthroskopie des Schultergelenkes wird immer auch die Region unter dem Schulterdach mit dem Arthroskop betrachtet. Vor allem der Schleimbeutel unter dem Schulterdach (Bursa subacromialis) steht im Fokus der Untersuchung.

Facettengelenksdenervierung: Thermokoagulation bei Wirbelsäulenarthose

Facettengelenks-Denervierung Facettengelenks-Denervierung: bei dieser Minimalinvasiven Prozedur wird der Schmerz bei Facettengelenksarthrose bekämpft. © Viewmedica

Wie jedes Gelenk des menschlichen Körpers besitzt auch das Facettengelenk eine Gelenkkapsel, die neben der Gelenkführung auch die Versorgung des Gelenks durch einsprossende Gefässe und Nerven gewährleistet. Kommt es durch die Arthrose des Facettengelenks zur Reizung der Gelenkkapsel, so werden diese Schmerzen als Rückenschmerzen zu den Schmerzzentren im Rückenmark und im Gehirn weitergeleitet. Hierbei spielt ein spezieller Nerv, der Ramus dorsalis, die Schlüsselrolle.

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